archiv für den monat mai 2006

angekommen.

dienstag, den 23. mai 2006

alles da, überwältigende masse von dingen. unglaublich. ohne unterbruch umgezogen, eingerichtet. weit entfernt von fertig. aber jetzt ist alles so, dass ich weiterarbeiten kann, dass ich schlafen kann. meine sachen sind also alle da, aber ich muss erst noch ankommen. ging alles zu schnell, um es zu erfassen. aber ich glaube, es ist gut.

wechsel.

dienstag, den 23. mai 2006

so. jetzt gilt’s ernst. umzug. ins ungewisse neue. wieder mal eine art des neuanfangs in meinem leben. und doch geht vieles weiter wie bisher. denn dieser neuanfang betrifft eigentlich nur die facette wohnen. möglicherweise beeinflusst diese facette allerdings auch andere aspekte.

anziehung der ablehung.

montag, den 22. mai 2006

das leben ändert sich nie, auch wenn es mir manchmal die illusion vorgaukelt, es sei jetzt alles so ganz anders wie früher. ich ziehe sowas offenbar magisch an. sei’s drum. vielleicht sollte ich das ganze auch einfach vergessen.

schlüssel.

sonntag, den 21. mai 2006

ich hab ihn. ich freue mich? ja. nein. weiss nicht. hoffe, das wird gut? war das ein weiser entschluss? werde ich da glücklich? frei? leben? bin grade sehr verunsichert. natürlich. wie könnte es anders sein. jetzt gerade möchte ich nicht alleine sein.

noch leerer.

sonntag, den 21. mai 2006

alles eingepackt, bereitgestellt, organisiert. obwohl der umzug erst übermorgen ist. morgen geht’s nicht.

ein gefühl wie pause. stillstand des lebens. totale leere.

aber irgendwie schön, weil alles so scheinbar aufgeräumt, kategorisiert und ballastlos ist.

luftleerer raum.

sonntag, den 21. mai 2006

dieser zustand des noch nicht weggezogen seins, nicht fertig vorbereitet habens und noch nicht umgezogen seins: völlige leere des raums. lähmend. beglückend. beengend. seltsam. schwebend. grund meiner energielosigkeit. die zerstörung des jetzt zur ermöglichung der zukunft fällt mir schwer. obwohl ich die zukunft, die rückkehr meiner freiheit und meines lebens kaum erwarten kann.

energielosigkeit.

samstag, den 20. mai 2006

das verfassen eines texts, bei dem es nur darum geht, eine kernidee auf zwei seiten aufzublasen und das ganze auch ein bisschen wissenschaftlich klingen zu lassen, kann schon unglaublich lange dauern. dies hat damit zu tun, dass ich es einerseits natürlich doch nicht schaffe, mich auf zwei seiten zu beschränken, und dass ich mich andererseits für sowas einfach nicht begeistern kann, und mich so überhaupt nicht zum schnell schreiben motivieren kann, sondern meist energielos vor dem computer sitze, und darauf warte, dass sich das ding von selber schreibt. jedenfalls ist jetzt irgendetwas geschrieben.

nun sollte ich noch den umzug vorbereiten. will heissen, sachen bereit stellen und zum mitnehmen auswählen. das braucht auch energie. viel energie. bin jedoch unglaublich müde. grundlos. mal sehen. vielleicht hilft ja etwas schwarztee.

lektürenende.

freitag, den 19. mai 2006

so. fertig gelesen: 330 seiten geschafft! jetzt weiss ich alles über reschers kohärenztheorie. oder so ähnlich jedenfalls. nun gilt es, die arbeit über das ding zu schreiben. hoffentlich gelingt mir auch das in nützlicher zeit!!

schwüler dauerregen.

donnerstag, den 18. mai 2006

heute was so ein richtig dauerregnerischer tag. aber nicht einfach furchtbar kalt und grau und grässlich. nein. viel schlimmer. drückend heiss, schwül, dampfend, gewitterhaft. platzregen. alles dampfend vor feuchtigkeit. so, dass wirklich alles überall klebt. ein tag für schwächeanfälle. grässlich.

aber: ein besserer tag als gestern. zwar nicht unbedingt wirklich viel produktiver. aber habe immerhin meinen computer zur drahtlosen kommunikation aufsteigen lassen. das ist faszinierend. und auch faszinierend ist es, dass man sich über sowas so freuen kann. was für eine technikverliebtheit. mit der lektüre der kohärenztheorie bin ich nicht viel mehr weiter gekommen als gestern. aber ich habe auch weniger zeit darauf verwenden können. weil ich nachher in eine absolut nicht sinnstiftende vorlesung musste. immerhin war ich in der zeit nicht selber schuld, dass ich nicht produktiv war. sondern nur informationsloses geschwätz auf mich einplätschern lassen musste.

aber so gefühlsmässig war der heutige auf jeden fall besser als der gestern. das ist gut. und schön.

schwarzheit des tages.

mittwoch, den 17. mai 2006

es gibt tage, und heute ist ein solcher, die sind einfach nur schwarz, blöd und nervig. alles läuft nicht so wie es sollte, es ist absolut unmöglich, sich auf das wesentliche zu konzentrieren und stattdessen ist man auf irgendwas anderes fixiert, was im moment nicht förderlich ist. oder so. irgendwie in der art. jedenfalls total sinnlos. manchmal grundlos, manchmal aber auch nicht. wie auch immer das heute war, ich will gar nicht mehr worte darauf verwenden. und nur versuchen froh zu sein, dass der tag auch schon sehr bald vorüber ist. und ein neuer, besserer tag kommt ja wohl bestimmt. irgendwann.