archiv für den monat juni 2006

ominösität.

freitag, den 30. juni 2006

trotz einladung gestern abend mit der ganzen hyperbolischen arbeitsgruppe wird die zukunft meiner hyperbolizität immer ominöser: ob es hier und so wie ich mir das wünsche eine gibt, wird im moment mit jedem versuch, konkretes zu erfahren, ominöser. immerhin: am dienstag, 4. 7. wird’s klar werden. bis dahin muss auch die arbeit fertig sein. am mittwoch geht’s ab in die druckerei. nur: heute fast nix gemacht, wegen ominösität und migräne. jetzt ist besser. also werde ich heute abend noch was machen, statt den sommer zu geniessen oder sogar fussball zu schauen.

vergeblich.

dienstag, den 27. juni 2006

es gibt tage, und gestern war definitiv so einer, da kommt ein zustand über mich, wo ich echt nicht mehr weiter weiss. nichts mehr mit mir anzufangen weiss. alle versuche, mich wieder einzurenken sind dann vollkommen vergeblich. warum mir das passiert? entweder weil ich neurotisch bin. oder dann wegen beliebig vielen der folgenden gründe gleichzeitig, was das leben für mich nicht gerade erträglicher macht.

ich bin ganz unglaublich unter zeitdruck. und es tauchen immer neue probleme in meiner hyperbolizitätsarbeit auf, so viele, dass ich keine ahnung habe, wo anfangen mit lösen. und wie gravierend sie tatsächlich sind weiss ich auch nicht. zum verzweifeln ist das.

ich sollte endlich rausfinden, ob die hyperbolizität für mich nach der prüfung im herbst weitergeht. fürchte mich so sehr davor, dass ich mich fast nicht zu fragen traue. das ist schlecht.

jede minute, die ich mit dir verbringe, macht mich glücklich. und unglücklich. denn: das leben könnte so schön sein. aber es ist nicht real. trotzdem weiss ich nicht, wie’s ohne gehen soll. ich vermisse dich jetzt schon. wie’s später weitergehen soll, ist mir auch schleierhaft.

es ist heiss.

es wird fussball gespielt. ich habe massenhysterie und pseudo-fussball-nationalismus sehr satt. immerhin kein hupkonzert, da “wir” ausgeschieden sind.

p.s. (19:59) wie sich herausstellt ist heute auch so ein tag.

realitätsshift.

samstag, den 24. juni 2006

die unendliche geschichte, sophies welt und matrix haben etwas gemeinsam: die realität wird geshiftet. aus anderem blickwinkel angeschaut. auf erstaunliche weise verändert und verschmolzen. ich mag das. denn das leben ist auch manchmal ein bisschen so. das mag ich auch. denn das ist irgendwie erfrischend, auch wenn ich dieses wort nicht mag. aber es ist gut, und schön.

schwarzer tag.

freitag, den 23. juni 2006

bah. lasst mich doch alle in ruhe und so sein wie ich will und bin, möchte ich sagen.

komme nicht so recht voran mit schreiben. dabei bleibt noch superwenig zeit. ärgerlich.

und dann noch fussball. so nationales gehupe. voll nicht nötig.

immerhin habe ich die unendliche geschichte.

ephemeres glück der unendlichen geschichte.

mittwoch, den 21. juni 2006

traumartige glückseligkeit, vorüberschwebend, und schon fast vorbei, wenn man sie richtig wahrgenommen hat. immer wieder, trotz allem unerwartet jedes mal. schönheit des lebens wieder wahr und gut.

die immer wiederkehrende distanzierung bei der rückkehr in die realität diesmal im ersten moment etwas weniger abrupt. ich wage zu sagen, liebevoll. das ist schön, und trotzdem nicht weniger markant, du brauchst dies also nicht wieder zu ändern.

trotz des ephemerem charakters, der mich immer wieder mal in endzeitstimmung verfallen lässt, ist es wohl sowas wie eine unendliche geschichte, du und ich. was auch immer es ist. das buch werde ich als nächstes lesen.

arbeit schreiben.

montag, den 19. juni 2006

daraus besteht mein leben zur zeit. ok, nur fast ganz. aber schon sehr fest. bin bis halb neun an der uni geblieben. das will ja was heissen bei mir. und jetzt zu hause noch ein bisschen was für die schule gemacht. jetzt könnte ich grad einschlafen. vor allem nach dem fussballbier mitten am nachmittag. jaja, ich weiss. aber ein ganz kleines bisschen patriotismus darf ja schon sein. und es war ja auch erst das zweite spiel, das ich vollständig gesehen habe. aber vor dem einschlafen sollte ich mich noch ein wenig entspannen, sonst drehen sich mir pontrjagin hyperbolizitäten und dergleichen im kopf und ich komme nie zur ruhe.

sonntagstief.

sonntag, den 18. juni 2006

eigentlich ist alles bestens: gestern die schule so gut wie fertig vorbereitet, superschönes wetter, nicht allzu grosses hyperbolizitätsvorhaben für heute. ausgeschlafen, keine migräne und bloss minimer heuschnupfen.

aber. bin sehr genervt. sonntag ist doof. das gefühl, dass der tag verhängt werden sollte, mit vielen tollen freunden ist absolut lähmend. da die realität eben so ganz anders aussieht. s’ist nicht mal, dass ich ungern arbeite. habe ja sonst nichts besseres zu tun. ich würde gerne was schönes machen, ja. nur: mit wem denn? aber natürlich auch nicht zwingend etwas supertolles, kreativ angesagtes. einfach zu zweit rumhängen, das wäre schön. von mir aus auch am see oder vor fussballgrossleinwand oder so. einfach irgendwas gegen das gefühl der sinnlosigkeit.

lalala.

samstag, den 17. juni 2006

nichts neues. viel arbeit. sehr viel. aber alles gut. und sogar fussball.

piraterie des glücks.

mittwoch, den 14. juni 2006

irgendwie sinnloser tag. zwar auch sehr schöne momente. aber auch solche, in denen die nervosität und die nerven, die völlig am ende sind, alles vollkommen zum stillstand bringen. totale überforderung. viel zu viel arbeit. und emotionales chaos. warum ist es so, dass ich das unmögliche noch mehr will als bisher, kaum will er etwas total anderes unmögliches, was ich nicht will?

zum glück gibt es den piratenfilm. der hilft über manches hinweg. weil er ist besser als goldene augen. und ich will auch einen piraten. der sich über konventionen hinwegsetzt und der kreativität freien lauf lässt. jawoll.

egal.

dienstag, den 13. juni 2006

ich will keine liebesbriefe und auch nicht so was in der art von ihm. eine wiederaufnahme von uns als paar kommt überhaupt nicht in frage.

ich will nicht fussball in menschenmassen schauen. kleine gruppen vor dem fernseher sind mir viel lieber und machen mir mehr spass.

sonst ist alles gut. es ist heiss und ich bin müde.