archiv für den monat juni 2006

sommerwärme.

montag, den 12. juni 2006

die wärme der sommersonne heizt den balkon auf, so dass man jetzt, nach sonnenuntergang, beim barfuss draufstehen an den füssen wohlig gewärmt wird. dabei kann man den nachbarn durchs fenster beim sich auf dem sofa fläzen und fussball kucken zuschauen. oder dran denken, dass er vor einer stunde mit dem fahrrad unten durchgefahren ist, und mich gleich mitnehmen wollte. ich muss noch was arbeiten, war der blitzeinfall dagegen. ich will das nicht. ich fürchte allerdings, er schon. das ist nicht gut. trotzdem. die sommerwärme gilt es zu geniessen, obwohl sie heuschnupfen mit sich bringt. aber das mache ich schon. woanders.

ludwig van.

sonntag, den 11. juni 2006

wieder mal einen film gesehen: a clockwork orange. obwohl absolut krasse szenen, aber sehr schön und auch total witzig. immer wieder erstaunlich, was es so alles gibt, was so toll ist und man noch nicht kennt. jedenfalls höre ich jetzt beethoven. aber sonst bin ich nicht wie alex, keine bange.

grünes licht gegen utopie.

sonntag, den 11. juni 2006

meine kohärenz sei übersichtlich und er könne mir deswegen nach grober durchsicht bereits grünes licht geben, meint der prof, und ich könne mich für die prüfungen anmelden. will heissen: fertig philosophie! also, ausser eben den prüfungen.

bin bereits ein bisschen am prüfungsthemen durchdenken. hannah arendt wohl. und dann noch was anderes. mal sehen.

jetzt ist also tatsächlich nur noch die hyperbolizität übrig. habe noch 3 wochen, dann muss das ding in den druck. die utopie des baldigen studienabschlusses schwindet!

mondsucht.

samstag, den 10. juni 2006

grosser, wunderschöner (fast-)vollmond steht am himmel, sehnsucht erzeugend. silbernes glitzern der wehmut, jedoch ganz ohne traurigkeit.

schönheit ist balsam für die seele. obwohl sehnsucht schmerzhaft sein kann, auch mondsehnsucht.

etwas ein bisschen in richtung so schön, dass es weh tut.

jedenfalls das richtige für etwas lucio dalla, also dallamericaruso. schwelgen, schmelzen, aber nicht in melancholie versinken.

bin zwar alleine, aber nicht einsam. menschenmengen wären jetzt zuviel. zweisamkeit wäre was, aber eben.

früh schlafen heisst der plan. obwohl mondsucht schlaflosigkeit erzeugt.

problemumwälzungen.

freitag, den 9. juni 2006

kaffee wurde zu bier und migränebedingt schlussendlich zu tee. das war allerdings kein problem.

seine probleme, welche er nun nicht mehr allesamt auf mich abwälzen kann, erdrücken ihn, fast vollkommen, bis zur totalen blockade. das ist nicht schön. auch nicht schön anzusehen, da ich das alles ach so gut kenne. sehr erstaunlich: er hat die problematischen umwälzungen der vergangenheit und deren einfluss auf das vegangene uns erkannt und benannt.

er war lieb. hat mir was mitgebracht: auberginen unter öl im glas.

kein wiederaufleben von alter liebe. von mir gar nicht und von ihm nur fast. das ist gut so.

endgültiges ende der kohärenz.

freitag, den 9. juni 2006

habe die kohärenz ihrem schicksal überlassen. will heissen, abgegeben. hoffentlich, hoffentlich, hoffentlich ist’s in ordnung so. wenn ja, dann fehlt jetzt nur noch die hyperbolizität zu meinem glück, äh, zur prüfungsanmeldung.

die liebe liebe.

mittwoch, den 7. juni 2006

ich will mich verlieben, und zwar sofort und sinnvoll.

will heissen: nicht noch mehr in aussichtslose richtung. sowas hat wirklich sehr schöne seiten, welche ich auf keinen fall missen möchte und kann, aber eben. warum auch immer und überhaupt. egal.

will auch heissen: nicht in vergangenes, was neben schönem und gutem auch viele schwierige seiten hatte, wie ich im nachhinein noch klarer sehe. anlass gerade jetzt dazu: morgen wird bier getrunken, statt kaffee. fürchte mich so ein bisschen davor. will nicht wieder in die alte nähe verfallen, aber ihn trotzdem sehen.

aber: die liebe fehlt mir. obwohl sie doch ständig überpräsent ist.

fledermaus.

dienstag, den 6. juni 2006

da ziehe ich doch weg von den kühen und dem überüppigen grün des stadtrandes in die zentrale stadtmitte, sozusagen fast direkt neben die autobahn direkt durch die stadt. und: vor meinem fenster kreist gerade eine fledermaus. wirklich. sehr cool ist das.

ende der kohärenz.

dienstag, den 6. juni 2006

gestern die arbeit fertig geschrieben. jetzt dann noch einmal durchlesen, dann drucken und am freitag abgeben. ha! sogar ich schaff mal was.

also ab morgen wieder hyperbolizität und pontrjagin. freue mich drauf! das sind schöne dinge zum drüber nachdenken.

freue mich allerdings auch auf mal ein paar tage keinen stress und nicht ständig so viel arbeit. ende oktober dann.

heute.

sonntag, den 4. juni 2006

morgen: sonntagmorgenträgheit. langsamstes aufstehen. mehr als abschweifenden gedanken. erkenntnis: melancholie ist eine stimmung des glücks. denn: melancholie entsteht durch gedanken an nicht reales glück und das tagträumerisch immer wieder durchleben desselben. melancholie ist die absenz des glücks in der realität. aber: nicht traurigkeit. denn das glück ist ja in den tagträumen mehr als da und somit auch wahr. und schön. ich mag also melancholie.

nachmittag: wider erwarten loslösen der gedanken von tagträumen und fokussierung auf kohärenztheorie. das ding fertig geschrieben. das heisst, nicht ganz. muss noch überarbeitet und wohl teilweise etwas an der kohärenz, im alltäglichen, nicht reschers sinne, gefeilt werden. aber immerhin. die grobform steht. das sollte morgen eigentlich zu bewältigen sein.

abend: kino: volver. schön. nicht überwältigend, aber schön. und unterhaltsam. viele schöne siebzigerjahre interieurs. trotz absurdität irgendwie lebensnah. denn: das leben hat immer die seltsamsten verwindungen und unerwartetsten spiele auf lager. aber: an gespenster glaube ich trotzdem nicht.