archiv für den monat juli 2006

immer und immer wieder.

sonntag, den 30. juli 2006

immer und immer wieder erinnere ich mich. glück, schönheit, unwirklichkeit, realität, absurdität. unglaublich aber wahr. schöner, als ich es je für möglich gehalten hätte. federleichte piraterie, trunkenheit vor glück. irrealität. wie wenn’s gerade eben gewesen wäre. merkst du, wie ich dich vermisse?

findung meiner selbst.

samstag, den 29. juli 2006

war nochmal zwei tage in meinen bergen. irgendwie finde ich mit deren hilfe zu meiner selbst zurück, zu dem was mir ganz ureigen ist, weniger von irgendwelchen menschen erzwungenes und beeinflusstes. wie das genau vor sich geht, ist mir schleierhaft, war doch vor grippe- und hitzenachwirkung sehr erschlafft da oben und habe nicht viel gemacht und gedacht. aber irgendwie… ansonstens komme ich schleppendstens voran mit philosophie lesen. dabei wär’s gar nicht so uninteressant, bin irgendwie zur zeit einfach nicht motiviert.

träge melancholie.

montag, den 24. juli 2006

was für ein melancholischer tag. vermisse es, energiegeladen zu arbeiten, das gefühl zu haben, etwas zu machen, denken und handeln zu können. stattdessen bin ich völlig erschlafft von der hitze. zudem bin ich irgendwie traurig. einsam. vermisse das schöne an der liebe. und: vermisse dich.

klarerer kopf.

sonntag, den 23. juli 2006

meine grippe ist so gut wie weg. die hitze leider nicht. habe gestern und heute trotz wochenende wieder gelernt: logik und mengenlehre. habe trotzdem viel nachgedacht und bin wieder etwas weniger verwirrt, mein kopf ist wieder klar. ich weiss wieder, mit wem ich mein leben nicht verbringen möchte und mit wem schon. oder zumindest so, wie es mir auch bisher klar war, oder eben nicht. mal sehen, wie lange es dauert, bis die situation durch neue konstellationen entweder verwirrter oder endlich klarer wird…

auszeit.

freitag, den 21. juli 2006

vierter grippetag. und immer noch sauheiss draussen. obwohl: ein bisschen besser fühle ich mich. morgen lerne ich wieder. zumindest so halbes pensum oder so. und: ich will ins kino. nachdem ich gestern und heute schon nicht war.

es gibt viel nachzudenken, und das alles mit verfiebertem kopf. mit klarem kopf wäre die sache aber auch nicht einfacher. bin total verwirrt. dies ist ein fall, wo neue informationen die sachlage verschleiern statt klären. ergo: eine abwägung von gründen, ungewollten missständen, möglichkeiten der tatsächlichen änderung und sachlagen in verschiedenster hinsicht, zukunftsperspektiven, realitätssinn und nicht zuletzt der liebe.

heiss.

donnerstag, den 20. juli 2006

heute: rekordhitzetag. wie im jahrhundertsommer vor 3 jahren, nur schlimmer. da war ich auch am lernen. und: ich habe fieber. wirklich unerträglich, das ganze. an lernen nicht zu denken. sondern sehnsucht nach kälte. hoher norden oder sowas.

zukunftspläne.

dienstag, den 18. juli 2006

also. wenn ich die prüfungen gut mache, kann ich ab november weiter in hyperbolischen räumen mich tummeln. hier. genau so, wie ich es mir gewünscht habe. das heisst: manchmal, also wirklich nur manchmal habe ich also durchaus auch gück im leben. aber immerhin. also eigentlich freue ich mich sehr.

sprachlos.

dienstag, den 18. juli 2006

ich weiss gar nicht, was ich sagen soll. furchtbar war’s. liebeserklärung von ihm. tränenreiches gejammer über den zustand seiner welt. unfähigkeit, mir zuzuhören. egal, ob ich versuchte über mich, ihn oder uns zu reden. am schluss ausartender eklat, genau so, wie wenn wir früher gestritten haben. überhaupt war alles viel zu sehr wie damals. beengend. für ihn ist alles immer noch so wie früher. für mich nicht. ich will das nicht. musste deswegen dann auch gehen. immerhin: er hat vieles eingesehen, wie’s wirklich war früher.

grasattacke.

montag, den 17. juli 2006

meine berge waren auch gestern schön, sehr sogar. nur: seit vor einer woche ist das gras gewachsen wie blöd. und blüht. sehr blöd. hatte sowas von heuschnupfen. war total k.o. nachher statt total erholt. aber: auf mysteriöse weise hat sich das alles bis heute morgen in luft aufgelöst. bin jetzt schon ziemlich erholt. und jetzt wird gelernt. logik. damit ich dann am abend fit bin zum biertrinken und mit ihm die vergangenheit zu zerdiskutieren. will heissen: ihm klar machen, dass es wirklich nicht wieder geht. so. also los.

müde.

samstag, den 15. juli 2006

heute: nur müde. hab ein bisschen gelernt, aber wirklich nur ein bisschen. und vor allem pause gemacht. aber die müdigkeit täuscht glücklicherweise darüber hinweg, dass ich total verlernt habe, mir die zeit zu vertreiben, weil ich so unglaublich viel zu tun hatte in letzter zeit… naja. werd’s schon wieder lernen. morgen fahre ich nochmal in meine berge.