archiv für den monat juli 2006

lernwillig.

donnerstag, den 13. juli 2006

wo ist der knopf, mit dem man abschweifendes denken abstellt? ich will lernen, soll die prüfungen schliesslich gut machen, der hyperbolizität zuliebe. ich will nicht ständig an dich denken, und jetzt auch noch über ihn nachdenken und schon gar nicht an der zukunft zweifeln. es reicht. ich will einfach ein langweiliges, geregeltes leben, das nur aus lernen besteht. ist das tatsächlich zu viel verlangt?

mondaufgang.

mittwoch, den 12. juli 2006

gestern abend gesehen: mondaufgang, so schnell, dass man zusehen kann. vollmond, gross und golden. bezaubernd. meine mondsucht freut sich. und denkt an dich.

völlig losgelöst.

dienstag, den 11. juli 2006

so. fertig schule. grässlich war’s. aber ein paar nette mädchen haben mir rosen geschenkt. sehr lieb.

und: habe mich erfolgreich für die prüfungen angemeldet.

bin jetzt also völlig frei von jeglichen pflichten. ein sommer liegt von mir. lernsommer. trotzdem fühle mich gerade sehr frei. so vergleichsweise.

einsames bier.

montag, den 10. juli 2006

habe angefangen mit lernen. mit mässigem erfolg bisher. will heissen: hab nicht sooo viel gemacht heute. aber das ist ok. kommt schon noch.

er hat sich wieder mal gemeldet. oje. grade nachdem ich ihm einen brief geschrieben habe, der offenbar noch nicht angekommen ist. ich soll ihm offenbar helfen, weil’s ihm so schlecht geht. muss das sein? kann er nicht selbständig sein?

morgen ist prüfungsanmeldetermin. hoffe alles klappt. dann werde ich versuchen, zumindest einen termin für eine debatte über die finanzierung der hyperbolizität zu vereinbaren. aber vielleicht weiss ich bereits morgen mehr. hoffe, hoffe, es läuft in meinem sinne.

frustriert und nervös habe ich mich auf das abenteuer einsames bier eingelassen. es war (diesmal) gar nicht so schlimm. habe bei einem deiner beiden ballspiele zugeschaut. hatte offenbar ein gutes händchen in der auswahl des richtigen spiels. die konnten das. war ziemlich unterhaltsam. würde dich gerne mal spielen sehen. oder es lernen, sogar. vermisse dich ein bisschen.

berge.

samstag, den 8. juli 2006

meine berge sind die schönsten berge. da könnt ihr, und insbesondere du sagen, was ihr wollt. das mit dem balsam für die seele stimmt allerdings wohl. war heute für einen halben ferientag in meinem bergen, weil ich hier nichts mehr mit mir anzufangen wusste. muss vor dem lernen mich noch ein klitzekleines bisschen erholen vom dauerstress.

doppelt so lange reise wie das da sein. aber es hat sich gelohnt. der duft nach chelm. nur schon deswegen. türkenbund, ein reh und ein junger fuchs. aber vor allem: meine berge. ich wusste gar nicht mehr, wie gut mir die tun, wie sehr ich die mag. und vor allem: wie sehr ich die mag, wenn ich einfach nur dasitzen kann. ohne ziel und zweck. einfach nur sitzen, nachdenken, sehen, riechen, hören. in den letzten sechs jahren war das nie so. da musste immer noch organisiert und etwas erledigt werden. ich gewinne meine trägheit, und zwar in sehr positivem sinne endgültig wieder. das geniessen. z.b. des nichtstun.

verbreitetes ende und eventualität der zukunft.

mittwoch, den 5. juli 2006

habe gestern so viel als nur möglich war erreicht: es wird jetzt geld gesucht, dass ich eine hyperbolische dissertation schreiben kann. das ist sehr gut.

war soeben in der allerallerletzten vorlesung meines studiums. und habe die arbeit in die druckerei gebracht. das heisst: mein studium ist fertig. bis auf die prüfungen.

du fährst baldestens weg.

bin ganz überwältigt über all die enden. war mir dessen gar nicht so bewusst. seltsames gefühl. schön. aber auch ein wenig schwebend. wegen der ganzen eventualitäten der zukunft.

in der schwebe.

montag, den 3. juli 2006

diplom: so gut wie fertig. aber eben. so viele details gegen meinen perfektionismus.

zukunft der hyperbolizität: morgen, eventuell klarheit. bin nervös. oje.

du: ich kann hellsehen, hast du gesehen? hoffe, du bist beeindruckt. werde meine weiteren vermutungen aber für mich behalten. falls ich aber recht haben sollte, werde ich’s dir allerdings sagen. ansonsten: schade, dass wir uns nicht mehr sehen. aber ich versuche mit dem, was ich habe, glücklich zu sein. und: freue mich auf später. wann immer das ist. vermisse dich trotzdem jetzt schon.