warten, bis die prüfungen und das lernen vorbei sind und meine zukunft beginnt. warten, jeden tag, bis es vorbei ist, um der eintönigkeit des lernen und der trägen, nicht mehr denken könnenden vollheit des kopfes zu entfliehen. trotzdem: ich mag eigentlich, womit ich mich beschäftige. sehr. aber nicht so. also warten.
warten auf ein leben. ein leben, in dem ich aufleben und aufgehen kann. ungehindert, in aller mir eigenen kreativität, mit meinem verstand und allem, was ich sonst noch habe. ich will nicht brach liegen, ich will aufblühen. aber das muss warten.
warten auf dich. obwohl’s nie so sein wird, ich weiss schon. und auf ein anderes dich mit mehr substanz und realität. aber ich will dieselbe grundstruktur von geborgenheit, respekt, liebe und glück, die ich in dir und mit dir sogar in dieser ganzen unverbindlichkeit aufblitzen sehe. alles, was mir die letzten jahre so unglaublich gefehlt hat. mir auch jetzt unendlich fehlt. ich warte.
warten auf das leben, die liebe und das glück. warten auf das gute, das wahre, das schöne.