archiv für den monat august 2006

unzulänglichkeiten.

donnerstag, den 31. august 2006

bin schon wieder krank. und habe absolut keine zeit für sowas, so von wegen prüfungsvorbereitungen. diesmal total grundlos, ohne flussbad oder dergleichen. einfach erkältet und fieber.

mein leben. es verdient nicht, so genannt zu werden. bah.

die kommunikationsfähigkeiten gewisser menschen. in verschiedenster hinsicht und variation. unmöglich.

aber und trotz allem: bin eigentlich nicht ausgesprochen unglücklich. es gibt lichtblicke und zukunftsvisionen. mal sehen.

warten.

montag, den 28. august 2006

warten, bis die prüfungen und das lernen vorbei sind und meine zukunft beginnt. warten, jeden tag, bis es vorbei ist, um der eintönigkeit des lernen und der trägen, nicht mehr denken könnenden vollheit des kopfes zu entfliehen. trotzdem: ich mag eigentlich, womit ich mich beschäftige. sehr. aber nicht so. also warten.

warten auf ein leben. ein leben, in dem ich aufleben und aufgehen kann. ungehindert, in aller mir eigenen kreativität, mit meinem verstand und allem, was ich sonst noch habe. ich will nicht brach liegen, ich will aufblühen. aber das muss warten.

warten auf dich. obwohl’s nie so sein wird, ich weiss schon. und auf ein anderes dich mit mehr substanz und realität. aber ich will dieselbe grundstruktur von geborgenheit, respekt, liebe und glück, die ich in dir und mit dir sogar in dieser ganzen unverbindlichkeit aufblitzen sehe. alles, was mir die letzten jahre so unglaublich gefehlt hat. mir auch jetzt unendlich fehlt. ich warte.

warten auf das leben, die liebe und das glück. warten auf das gute, das wahre, das schöne.

tropfnass.

sonntag, den 27. august 2006

radfahrt im strömenden regen, nachts quer durch die stadt. klatschnass. bis auf die haut. mit superschweren klebenden jeans und allem. aber: glücklich. denn es war wunderschön. ernsthaft. weder eiskalt, noch klamm noch sonstwas. süsses frisches wasser, von den lippen tropfend. die augen erweckend. wie lichttropfen des mondes im schein der strassenlampen glänzend, glitzernd. zum schluss der geruch nach nasser erde im hinterhof. momente der schönheit, die nur der zufall schaffen kann.

voller kopf, total leer.

freitag, den 25. august 2006

mein kopf kann gar nichts mehr aufnehmen. der kann gar nicht mehr denken. lernen macht total hohl. unmöglich. ein gefühl der totalen leere und langeweile und auch hilflosigkeit. das allerschlimmste: es ist erst in zwei monaten vorbei. ogott…

ohne mich.

montag, den 21. august 2006

im guten sinne: heute beginnt die schule wieder. ohne mich. ha! kein ärger mehr für mich aus dieser richtung. sehr gut.

im weniger guten sinne: habe wieder einmal mein leben ohne mich gelebt. will heissen, nicht an mich sondern nur an andere gedacht. dabei müsste ich nach allem, was geschehen ist, das wirklich besser wissen. aber: das wird jetzt ändern. ab sofort. ich denke nur noch an mich. oder zumindest fast.

spielerei.

samstag, den 19. august 2006

ich spiele gerade etwas berühmt. erstens, weil mich die frau an der kinokasse bereits kennt, und ich die mitgliedskarte für den vergünstigten eintritt nicht mehr vorzeigen muss. das ist wie in berlin vor zwei jahren, da kannten die mich an der kasse auch alle. zweitens habe ich ein jahr lang im geburtsort von ed wood gewohnt. ha!

vielleicht sollte ich ja das ganze leben als spiel betrachten, so in etwa wie du das tust. vielleicht würde mir das das leben ja einfacher machen. jedenfalls wäre dies wohl ein experiment wert.

schlafmangel.

donnerstag, den 17. august 2006

schlaf wird total überbewertet. wirklich.

habe zwei nächte hintereinander nicht genug geschlafen, zu nervös, aber habe heute so viel gelernt wie noch nie diese woche.

werde allerdings das experiment an dieser stelle trotzdem abbrechen.

tag des sterns der meere.

dienstag, den 15. august 2006

ich glaube, die klein-grippe der letzten tage neigt sich endlich dem ende zu. das ist bitter nötig, denn mit fiebrigem kopf lässt sich schlecht lernen und in bereits drei wochen ist die hannah arendt prüfung. will heissen 400 seiten lesen und dann noch 50 seiten heidegger. und natürlich so nebenbei noch ganz viel mathe, jetzt gerade differentialgeometrie.

fühle mich gerade etwas überarbeitet. merkt man’s?

und weiss manchmal nicht so recht, wozu das alles gut sein soll. zum glück habe ich vor der lernfrustration die zukunft der hyperbolizität so gut wie gesichert, jetzt hätte ich wohl die energie und die motivation dazu überhaupt und gar nicht. so kann ich mich an etwas festhalten, von dem ich bei allen momentanen zweifeln weiss, dass ich’s eigentlich sehr gerne machen werde.

der titel hat mit dem allem nichts zu tun. aber es ist ein rätsel, das mir gefällt und wirklich zum heutigen tag passt.

bewegter zustand.

freitag, den 11. august 2006

ein klitzekleiner lichtblick führt also zum gefühl von grosser bewegung. mitunter war der vorher dagewesene stillstand durch eintönigkeit, standardisiertheit und einsamkeit derart gross.

sowas wie neue träume sind im entstehen begriffen, schön und verwirrend. es stellt sich einmal mehr die frage nach der wahrheit dieser träume. rein potentiell.

ist es denn bewegung? oder bin’s eigentlich nur ich? und was ist eigentlich mit dir?

wird dies alles vielleicht sogar irgendwann weniger kryptisch sein können?

vorerst träume ich in jedem fall weiter. und wie. und warte auf die wahrheit. wie auch immer die sein wird. jedenfalls gut, davon ist wohl auszugehen. denn: auch einfach nur bier trinken ist toll.

ein bisschen leben.

donnerstag, den 10. august 2006

erstaunlich und absurd. ein bisschen leben ist wieder da. ohne berliner einfluss wäre das alles nix geworden. so ist alles schön und gut und ich bin sogar im fluss geschwommen. und es bestehen sogar aussichten auf eine verbesserung des allgemeinzustands.