habe viel nachgedacht und irgendwie auch erfahren in letzter zeit. und viel gelernt. denn man sagt doch so unter philosophen, je weniger man weiss, umso weiser ist man. ich bin irgendwie ein bisschen verwirrt. also wohl sehr weise. denn ich weiss ja nichts.
ich kann tatsächlich mit der nüchternen schönheit umgehen, stellt sich heraus. vielleicht auch, weil der übergang statt total krass diesmal behutsam, ja subtil war. das ist gut. und schön, versteht sich von selbst. so kann’s sogar weitergehen. bis auf weiteres, jedenfalls. aber eigentlich bin ich nach wie vor verwirrt. aber eine klärung muss selbstverständlich aufgeschoben werden. im moment ist dies so jedenfalls eine bereicherung und eine gewisse beruhigung, schönes ist ja gut und tut mir gut.
der mond ist nicht nur bei vollmond wunderschön. mein fenster geht genau in die richtige richtung.
andernorts habe ich feststellen müssen, dass sich dinge unerwartet verändern können. dass das was früher wegen gewisser umstände für mich nicht möglich war, obwohl ich’s irgendwie gerne gehabt hätte, es heute eigentlich immer noch nicht ist, obwohl es die umstände nicht mehr gibt. aber es gibt grundsätzliches, was es mir verunmöglicht (obwohl es auch da grundsätzliches gibt, was sehr schön und gut ist). ich habe in der zwischenzeit anderes gesehen und erfahren, so dass ich das so nicht eigentlich will. trotzdem weiss ich, dass es sehr wohl immer noch geschehen kann. ich hoffe aber irgendwie, dass ich es verhindern kann. bis jetzt ging’s jedenfalls. es war aber auch nicht viel bier. später werden dafür gewisse stressfaktoren wegfallen, es könnte also gelingen. ich hoff’s mal.
es gibt noch mehr was mich verwirrt und mich, kaum denke ich auch nur einen moment daran, mich wieder an den schockzustand erinnert und fast dahin zurückversetzt. ich brenne auf eine klärung und mehr wissen. aber das geht nicht. nicht jetzt. aufschieben ist sowas schweres und schmerzhaftes. ich lerne zu ignorieren, meiner zukunft zuliebe.
ich kann wirklich unglaublich gut tagträumen. das ist gut. es hält mich bis zu einem gewissen grad davon ab, allzu nervös zu werden. bis zu einem gewissen grad, wie gesagt, aber eben, es könnte viel schlimmer sein. schlecht ist, dass tagträumen auch vom lernen abhält. das ist nicht so gut. aber ich nehme mich zusammen, so gut es geht.
und so ganz praktisch habe ich ganz viel krypto und etwas logik (aber wirklich nur etwas) gelernt und versuche mich seit heute mit mittelprächtigem erfolg wieder an geometrie. morgen muss mehr werden. übermorgen ist schliesslich die prüfung. und die ist ziemlich wichtig.