leibniz.

irgendwie war die prüfung so, dass sie total neben mir ablief. ich bin wie nicht so richtig reingeraten. es lief daher so mässig gut. offenbar war aber meine dreitägige weltaktion fast brillant. was dann insgesamt gut war. bin ganz glücklich damit. immerhin ist heute der denkwürdige tag, an dem ich mein philosophiestudium abgeschlossen habe, was ich zeitweise für total unmöglich gehalten habe.

trotzdem bin ich total frustriert. ich kann nicht mehr. habe total genug vom gefühl, man hätte den pause-knopf in meinem leben gedrückt und trotzdem soll ich höchstleistungen zeigen. das kann ja nicht gehen. es ist so unglaublich anstrengend, mich am nachdenken über mich und mein leben und was ich damit will zu hindern. gleichzeitig graut mir vor dem nachdenken, da alles so total in der schwebe und völlig unlösbar scheint.

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