archiv für den monat oktober 2006

fieber.

dienstag, den 10. oktober 2006

es ist wieder zwei wochen her, dass ich krank war. also bin ich’s wieder. zumindest ein bisschen. fiebrig und so fieberschmerzen. voll blöd. sehr uneffizient zum lernen. könnte man abschaffen.

überstandene schriftlichkeit.

montag, den 9. oktober 2006

also vielleicht ist die welt doch nicht ganz und ausschliesslich gegen mich. aber nur vielleicht. jedenfalls habe ich nun die schriftliche diplomprüfung hinter mir. und es war nicht ganz so schlimm wie befürchtet. es kam die erhoffte gromov-frage, mit bonusfrage nach hyperbolischer approximation. also wirklich perfekt für mich. mir ist auch total viel eingefallen und ich hab viel geschrieben. kein total-blackout. und erst zwei kleinere fehlerchen entdeckt, die wohl nicht so sehr ins gewicht fallen dürften. also alles gut soweit. und das, obwohl ich (natürlich) total schlecht geschlafen hatte und eher ziemlich nervös war so vorher.
insgesamt sieht die welt also besser aus. der totale tiefpunkt und schockzustand der letzten woche ist nun einigermassen vertrieben.
hoffe, das hält an und geht so weiter.

balkon.

sonntag, den 8. oktober 2006

es ist dermassen spätsommerlich warm und sonnig, dass ich mit sonnenbrille auf dem balkon sitze und lerne. kurzärmlig. es ist wirklich warm. und ja, es ist anfang oktober.
aber: meine balkonphobie ist absolut berechtigt. kaum sitze ich draussen und beobachte jeden radfahrer, kommt er tatsächlich vorbei. als zweiter. immerhin konnte ich so tun, als ob ich ihn nicht gesehen hätte. naja, so eine art. jedenfalls keine unterhaltung.

vollmondnacht.

samstag, den 7. oktober 2006

und schon wieder vollmond. beim letzten war die dreitägige. hoffe auf ausnahme der regel, was das nicht schlafen betrifft, denn bin eh schon nervös genug, und muss jetzt definitiv genug schlafen. noch zwei tage.

und dabei würde ich doch so gerne die klarheit, leuchtendheit und schönheit des mondes einfach nur geniessen und darin völlig aufgehen.

alleingang.

donnerstag, den 5. oktober 2006

hab mich selten so allein gefühlt. und hilflos und überfordert. aber. wage es zwar kaum zu sagen, aber ich bin mir schon ziemlich sicher, dass es so ist. langsam tritt sie ein, diese unglaubliche energie, die mich selber immer überrascht. und die mich in extremsituationen überkommt, wo ich auch ganz alleine, und nur alleine irgendwie alles schaffe. das lernpensum heute war zwar noch nicht überwältigend. aber ich glaube es geht voran. langsam. hab noch drei tage. die antinervositätsaktion am sonntag ist aus aktuellem anlass und aus zeitlichen gründen gestrichen. hoffe, es ist wirklich so.

weltgegenheit.

dienstag, den 3. oktober 2006

und die welt ist doch gegen mich.
ein absolut sinnloser tag war das heute.
an lernen bei weitem nicht zu denken. obwohl’s absolut bitterstens nötig wäre.
dann der regen, was mich grundsätzlich melancholisch, unlustig und traurig macht.
und wieder mal die erkenntnis, dass von den spärlichst gegebenen menschen, denen ich grundsätzlich und vom ersten moment des kennenlernens an vertraue und die ich deswegen von herzen liebe, dann der grossteil mir doch irgendwie wieder entflieht, oder dies muss.
sodass ich am schluss wieder mehr oder weniger alleine dastehe.

verhakt.

montag, den 2. oktober 2006

ich schwebe dahin, im vorgeformten strudel des lebens. lernen, versuch einer ordnung alles anderen. insgesamt so verworren, verhakt und besitzergreifend, dass ich nicht entfliehen oder selber formen kann. irgendwie beruhigend, so ohne entscheidungszwang. andererseits erschreckende hilflosigkeit, unselbständigkeit und hoffnungslosigkeit. auch durch nervosität und überforderung. dennoch auch schönes und gutes. zum mich daran festhalten.

fragwürdig.

sonntag, den 1. oktober 2006

manchmal. also manchmal frage ich mich wirklich, was ich denn eigentlich so ganz genau falsch gemacht habe. warum nicht einfach alles weniger kompliziert und ich weniger konfus sein kann. und warum ich nicht einfach das machen kann, was ich gerne würde, und wohl theoretisch auch könnte. zur zeit lernen. vernünftig lernen. nicht einfach so vorbeidriften. und dann irgendwie mein leben normalisieren. das machen, was mir gut tut, was ich eigentlich will. das so generell, nicht nur in den nächsten vier wochen. wirklich. manchmal frage ich mich. sehr. und dabei habe ich doch in letzter zeit wirklich das gefühl, dass einiges besser läuft als auch schon.