archiv für den monat November 2006

sommerlicher november.

Sonntag, den 26. November 2006

schifffahren war ich heute. es war so föhnig (diesmal zum glück ohne kopfweh!!) und sonnig, wenn auch schleierhaft, dass sich das wie sommer anfühlte. total schön. beim am see sitzen war sogar eine jacke zu warm (absurderweise wurde aber über schnee und weihnachten gesungen). auf dem schiff war es dann zwar trotz wolligen warmen schichten saukalt, aber wunderschön. sogar so ganz alleine unter der menschenmenge.
nächstes projekt: schiffahren im schnee. also während es schneit.
falls es denn mal noch winter wird.

b-tour.

Sonntag, den 26. November 2006

vorgestern den freien freitag durchgeführt, trotz fiebrigem kopfweh. hab daher vor allem zeit im zug verbracht. für mathe liess sich das kopfweh irgendwie nicht so recht wegdenken.
es war eine b-tour: zuerst eine kleine b-stadt, die meine nicht-provinzialitäts-theorie der provinz dieses landes gewaltig in frage stellt; präzisierung ist gefragt. es gab da nämlich kein einziges lokal, in das ich hätte reingehen wollen, um etwas mathe zu lesen. die altstadt ist zwar hübsch, aber irgendwie total unbelebt, ganz im gegensatz zur shopping-mall anlage beim bahnhof unten. bin dann fluchtartig in die grössere b-stadt gefahren, aber irgendwie konnte ich mich da auch nicht so recht mit irgendwas anfreunden. so also schlussendlich noch eine rundfahrt über das b-dorf meiner berge. hübscher sonnenuntergang und der erste puderzuckerschnee oben auf den bergen.

gestern dann konzert, solistendebut mit anschliessendem grossen essen. schön.

weisheiten des tages.

Mittwoch, den 22. November 2006

total unabhängig voneinander und mit absolut unterschiedlicher wichtigkeit ist mir heute einiges aufgefallen:

ich mag regen nicht. bin tatsächlich immer schlecht drauf, wenn’s regnet und total unmotiviert. so auch heute ziemlich lange.

fast food ist furchtbar. vor allem, wenn jemand in der nähe sowas isst. beispielsweise im tram oder an bahnhöfen. das allerschlimmste ist nämlich der geruch nach glutamat und ev. auch zucker, da bekommt man heisshunger auf sowas und gleichzeitig wird einem fast übel, weil’s so ekelhaft ist.

kaffee trinken wurde heute anvisiert. und nicht mal von mir. mir ging’s aber nicht. aber: es findet wohl doch irgendwann mal statt. sehr gut.

zum zweiten mal match point gesehen heute. krass wie sich meine welt und mein leben verändert hat, seit ich den zum ersten mal gesehen habe. wie sich die sicht der dinge ändern kann. und: hoffe, dass dies ein film ist, der nicht ganz der realität entspricht.

vorschweben.

Montag, den 20. November 2006

ich schwebe so voran, jetzt wieder im alltag. ein bisschen arbeiten, mich ein bisschen davon abhalten lassen, durch unterhaltungen beispielsweise, total schwebend, wenn auch nicht alle total sinnlos… irgendwie scheine ich noch immer zu glauben, dass lösungen einem so zufliegen… das ist so gar nicht, wie ich mir das alles vor der prüfung vorgestellt habe, wollte doch mein leben wieder etwas gestalten, nicht nur mich treiben lassen… - und wenn’s doch so ist? wenn sie daherzufliegen kommen? dann müsste ich mir ja überhaupt keine gedanken machen. alles würde sich von selber klären… - was für eine illusion! masterpläne müssen her, und zwar schnell. dazu ist nachdenken vonnöten. und zwar klar und viel. los!

sonntagabendallerlei.

Montag, den 20. November 2006

vorgestern war die feierlichkeit für mein diplom. feierlicher als erwartet - schön zu wissen, dass es doch manchmal hilft, an hoher stelle die richtigen leute zu kennen und erst noch den richtigen draht zu ihnen zu haben. und: stradivaris sind toll und wundervoll, auch ohne kanonische musik. trotz allem: so ganz habe ich den studienabschluss noch immer nicht wirklich realisiert…. nachher einer der sehr seltenen familienanlässe, indisches essen. schön.

der freie freitag wurde wegen der feierlichkeiten kurzerhand auf den samstag verschoben, und da auch durchgeführt. trotz anhaltenden föhnkopfwehs. diesmal die stadt des belenus (der name soll doch nicht von hügel kommen, im fall). sehr schön. hübsche altstadt. und irgendwie die realisation, dass das geheimnis dieses landes vielleicht ist, dass die provinz nicht ganz so provinziell wie anderswo, sondern vielleicht sogar richtig lebenswert ist. und: ich bin ausserhalb der uni viel produktiver und kreativer in bezug auf meine diss als in meinem büro an der uni. dies schreit nach einem masterplan, ganz dringend. einen see gab’s auch, der grosse lust auf schiffahren machte. leider ist das da zu dieser jahreszeit nur sonntags möglich, musste mich daher mit auf der hafenmole sitzen begnügen. trotzdem schön.

a propos schifffahren: das wollte ich eigentlich nun heute tun. und den nicht-kaffeetrinker oder was auch immer mit einladen. nur war das wetter wirklich zu kalt und zu grau. auch dies schreit nach einem plan, auch schon fast master, irgendwie. jedenfalls bin ich nach wie vor etwas ratlos diesbezüglich.

noch ein masterplan wird gesucht für die reaktion auf einen weiteren liebesbrief von ihm. da bin ich auch ziemlich ratlos.

benommenes erwachen, klar.

Donnerstag, den 16. November 2006

also, es ist so: es gibt so menschen, die machen einem irgendwie das leben schwer, indem sie einen andauernd irgendwie ein bisschen beleidigen und einen vor den kopf stossen. man weist sie zwar dann andauernd darauf hin, und sie tun auch so, als würden sie das verstehen, ändern sich dann aber nicht; aber das ist halt alles auch nicht so tragisch, weil man diese menschen nicht wirklich ernst nimmt, da man ihnen irgendwie nicht vollständig vertraut, daher beharrt man auch nicht drauf. auch wenn sie gewisse gute seiten haben, wohlgemerkt. doch irgendwann kann dann der punkt kommen, wo diese menschen wirklich zu weit gehen, wo’s einfach nicht mehr geht und absolut nichts an deren verhalten mehr mit der realität übereinstimmt. dann muss man halt seiner selbst zuliebe zu radikalen mitteln greifen, die der nüchternen realität der situation auch besser entsprechen. da man vorher andauernd auf so seltsame weise behandelt wurde, kann man sich nicht eigentlich vorstellen, dass das irgendwie tragisch ist. ist es dann aber scheinbar doch. da man halt plötzlich handelt, und nicht nur mithandelt, während diese menschen handeln. und dann sind sie so beleidigt, dass sie nichts mehr von einem wissen wollen. aber mitteilen würden sie einem das nie, ausser man fragt nach. und begreifen dabei nicht, dass auch das wieder ein krasses armutszeugnis ist. irgendwie lustig, das ganze. denn: es ist eben offenbar doch so, dass diese menschen genau so sind, wie man immer dachte, aber dann eben doch nicht, weil sie in einem viel mehr sehen, als man selber in ihnen. obwohl sie andauernd beteuern, dem wäre nicht so.

fazit: vertrauen ist die grundlage alles guten, krasse nüchternheit und insbesondere der übergang dazu fundamental für gutes und schönes.

im übrigen gibt’s dann auch noch menschen, die kommunikationsunfähig sind. oder so ähnlich, keine ahnung. warum ist nein-sagen so schwer? mal sehen. aufgeben werd ich wohl noch nicht gleich. ich will doch nur kaffeetrinken, sonst nichts. ehrlich.

im übrigen und völlig ab vom thema ist leibnizen ganz toll.

klare sicht.

Dienstag, den 14. November 2006

ich bin wieder ein ganzer mensch! habe mein lieblingsspielzeug wieder, mit komplett neuem bildschirm, ohne weisse flecken und schatten, und ganz sauber und unzerkratzt. so eine garantie ist schon eine ganz tolle sache. jetzt ist nur noch eine schraube locker, das haben die vergessen zu reparieren, aber das wird morgen noch gemacht.

ob das jetzt bedeutet, dass ich auch sonst eine klare sicht und vor allem keine schraube locker habe, sei mal dahingestellt.

narziss.

Dienstag, den 14. November 2006

mittlerweile sehe ich das ganze etwas gelassener. ich fasse es einfach mal als spiel auf, ohne mich gross darum zu kümmern, ob ich denn weiterspielen will oder nicht. der moment soll entscheiden. aufhören könnte ich ja immer, wirklich. auch jetzt sofort. es gibt nichts, woran ich mit ganzem herzen hänge. ich werde einfach sehen, was auf mich zukommt. ich lasse ein wenig vom narzissmus auf mich abfärben und mache genau das, was mich (ja, mich!) glücklich macht. aber massvoll. zu viel ist blöd. und ich bin ja nicht umsonst auf narzissen extrem allergisch.

benommene blödheit.

Sonntag, den 12. November 2006

ok, ich bin wirklich blöd. ich mache tatsächlich das gegenteil von dem, was ich mir vornehme und noch viel mehr. aber jetzt ist schluss. denn: es ist nicht wirklich gut. nachher droht ein grosses loch zum dreinstürzen (und zwar auf ganz andere weise, wie’s mir mit dir auch schon passiert ist, da war ich jeweils betrübt, dass die welt nicht immer so schön sein kann) weil ich’s im nachhinein nun irgendwie total überflüssig finde, was geschehen ist und mich frage, warum ich das mache; auch wenn’s vielleicht ein bisschen mehr als nur ein bisschen schön und nicht alles völlig daneben war. aber etwas grundlegendes fehlt halt, und das hatte ich eigentlich schon vorher nur allzu gut gewusst.

kein freier freitag.

Freitag, den 10. November 2006

zu opfer gefallen der vielen arbeit, sprich der texerei.
ansonsten: totale verwirrung und somit echt keine ahnung was als nächstes kommt.
ich versuch vielleicht mal klug zu sein. mal sehen.
und: ich versuche morgen wegzufahren, trotz regen.