sonntagabendallerlei.

vorgestern war die feierlichkeit für mein diplom. feierlicher als erwartet - schön zu wissen, dass es doch manchmal hilft, an hoher stelle die richtigen leute zu kennen und erst noch den richtigen draht zu ihnen zu haben. und: stradivaris sind toll und wundervoll, auch ohne kanonische musik. trotz allem: so ganz habe ich den studienabschluss noch immer nicht wirklich realisiert…. nachher einer der sehr seltenen familienanlässe, indisches essen. schön.

der freie freitag wurde wegen der feierlichkeiten kurzerhand auf den samstag verschoben, und da auch durchgeführt. trotz anhaltenden föhnkopfwehs. diesmal die stadt des belenus (der name soll doch nicht von hügel kommen, im fall). sehr schön. hübsche altstadt. und irgendwie die realisation, dass das geheimnis dieses landes vielleicht ist, dass die provinz nicht ganz so provinziell wie anderswo, sondern vielleicht sogar richtig lebenswert ist. und: ich bin ausserhalb der uni viel produktiver und kreativer in bezug auf meine diss als in meinem büro an der uni. dies schreit nach einem masterplan, ganz dringend. einen see gab’s auch, der grosse lust auf schiffahren machte. leider ist das da zu dieser jahreszeit nur sonntags möglich, musste mich daher mit auf der hafenmole sitzen begnügen. trotzdem schön.

a propos schifffahren: das wollte ich eigentlich nun heute tun. und den nicht-kaffeetrinker oder was auch immer mit einladen. nur war das wetter wirklich zu kalt und zu grau. auch dies schreit nach einem plan, auch schon fast master, irgendwie. jedenfalls bin ich nach wie vor etwas ratlos diesbezüglich.

noch ein masterplan wird gesucht für die reaktion auf einen weiteren liebesbrief von ihm. da bin ich auch ziemlich ratlos.

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