archiv für den monat Januar 2007

sonntagsgeplänkel.

Sonntag, den 28. Januar 2007

nichts neues. die welt ist gut. und schön. warum? einfach so. ein bisschen schnee, ein bisschen spazieren, ein bisschen die freiheit geniessen. ein bisschen kino und so. alles gut.

versuche gerade, mich nicht darüber zu ärgern, dass ich ab morgen (zum glück nur) vorübergehend wieder in meine lehrerinnenrolle zurückkehre, und dass mein geliebtes powerbook wieder mal keinen funktionierenden bildschirm hat und ich daher sogar am sonntag an der uni vor dem rechner sitze, weil ich natürlich mit den blättern für die schüler gestern nicht fertig geworden bin. gelingt mir aber ganz gut, das nicht ärgern.

entwirrung.

Mittwoch, den 24. Januar 2007

falls die dazu führt, dass ich nicht mehr weiss, was schreiben, dann bin ich von diesem aspekt nicht allzu begeistert. ansonsten ist’s wohl gelegentlich gut. aber in bezug aufs schreiben brauch ich ein projekt. es soll nicht immer alles versanden.

wirklich alles neu.

Samstag, den 20. Januar 2007

nun denn. so sei es denn, wie es ist.
irgendwie ist es schon gut so.
verluste sind zwar immer schmerzhaft.
aber: ich erhalte ja etwas anderes dafür wieder zurück.
bin ziemlich zuversichtlich, dass dies gelingt, und zwar gut.
eben, alles neu.

vorboten.

Mittwoch, den 17. Januar 2007

wenn es im januar bereits so warm ist, dass die bäume und blumen blühen und vögel zwitschern, könnte man das als vorboten des frühlings auffassen und sich in verfrühte frühlingsgefühle stürzen und sich hals über kopf verlieben und sich sehr darüber freuen.
dem ist bei mir nicht so. (also das mit dem verlieben ist ja sowieso so eine sache bei mir, aber lassen wir das.)
viel mehr bedeuten für mich blühende bäume haselpollen und erlenpollen in der luft, sodass meine augen brennen, meine nase trieft und ich mich schlapp und unwohl fühle.
jammer, ja ich weiss. aber es ist wirklich unerträglich und verdirbt mir jegliche gute laune. schnee will ich, nicht sowas.

nicht dumm.

Sonntag, den 14. Januar 2007

nein, nein, ich will nicht einfach dumm sein.
trotzdem.
ein masterplan kann das einfach nicht sein.
ich will das lernen. ehrlich.
und ich glaube, ich kann das.
mir sind heute ein paar sachen klarer geworden.
manchmal muss man eben echt prinzipien über bord werfen.

und ja, ich habe das nicht-denken etwas verlernt, seit dem sommer.
dafür kann ich besser nicht vollkommen verzweifeln.
so ein bisschen gruppen gefärbt hab ich nämlich trotzdem.
sowas wie einen vortrag wird’s schon geben.

stillstand bei voller fahrt.

Freitag, den 12. Januar 2007

wenn ich etwas gelernt habe während des letzten sommers, dann ist es weder geometrie, noch krypto, noch logik, noch leibniz, noch hannah arendt, sondern:

nicht denken.

also nicht über mich, mein leben und damit verstricktes.

und genau dieses könnens werde ich mich jetzt bedienen, zumindest bis zum vortrag, den ich am nächsten dienstag halten muss.

denn woher soll ich denn wissen, ob das jetzt den bereits total unmöglich scheinenden allgemeinzustand noch verschlimmert hat, oder ob das nun der masterplan ist, weil’s eigentlich wohl schlau ist. keine ahnung. will’s im moment auch gar nicht wissen.

jetzt gilt’s gruppen zu färben, aperiodisch. los.

zufälle.

Montag, den 8. Januar 2007

es gibt zufälle im leben, die sind so unglaublich und irgendwie auch erschreckend, dass sie eigentlich gar keine zufälle sein können. sondern eine art von klitzekleinem fingerzeig in der dimension eines winks mit dem zaunpfahl. aber sie sind es dann doch, eben, zufälle; formulierungen, die zu den umständen passen, rein zufällig, ohne dass die formulierende person sich dessen bewusst sein gewesen kann. und machen einen deswegen im moment des auftretens ganz aufgeschreckt nachdenken, vor allem über die umstände, die dazu führen, dass die begebenheiten sich als zufälle manifestieren. über die verworrenheit, die für sich genommen bereits unglaublich genug ist, um einfach nur zu erstaunen, zu verwirren und die überzeugung somit zu verstärken, dass sie wirklich sehr allerdringendst entwirrt gehören.

es gibt zufälle im leben, die sind so unglaublich und ganz eigentlich wunderschön, dass sie keine zufälle sein können. plötzlich wieder auftretende blicke von einer unerwarteten tiefe, ein gefühl von wortloser nähe und einem tiefgehenden verständnis, was durch seine klarheit und schönheit mich im innersten berührt. das kann einfach nicht nichts sein. und die entwirrung muss wohl daher irgendwie doch noch etwas auf sich warten.

wie soll das nur weitergehen?

vertrödelt.

Sonntag, den 7. Januar 2007

zumal ich den heutigen tag vollkommen und ausschliesslich vertrödelt habe - ich meine, wie kann man so viele stunden nichts, aber auch gar nichts machen? nicht mal etwas vernünftiges lesen? - ist mir wieder mal bewusst geworden, wie viel zeit ich in den letzten jahren vertrödelt habe. unglaublich viel. und viel zu viel davon hat damit zu tun, dass ich mich in unmögliche situationen manövriert habe. aber jetzt ist endgültig schluss damit, auch wenn ich mir das nicht eigentlich zum ersten mal sage. aber diesmal mein ich’s wirklich ernst.

bittere wahrheit.

Samstag, den 6. Januar 2007

alles ist so, wie eigentlich erwartet.
eine bittere wahrheit, lässt kleine träume so unglaublich leicht zerplatzen.
hoffe, ich habe jetzt diverses nicht allzu sehr noch mehr verkompliziert.
jedenfalls haben mich schneereste, sonne, wolken, berge und schiffahrt etwas aus der tiefe hochgehoben.
und meinen entschluss, das alles miteinander aufzugeben, so schwer und schmerzhaft das sein wird, wieder einmal bestärkt.
wir werden sehen.

kleinigkeiten.

Dienstag, den 2. Januar 2007

manchmal sind es die wirklich kleinen dinge, die mich für kleine momente so unendlich glücklich machen können. die richtige wortwahl im neujahrsglückwunsch, beispielsweise. wie er das nur wissen konnte? das lässt mich hoffen…

darf ich das? ich fürchte mich, ein kleines bisschen… ja, eine klarifikation der lage ist vonnöten…

ich wünschte mir mehr, ganz ehrlich. ein beginn, bzw. eine fortsetzung. das darf wohl nicht sein, allerdings.

warum muss ich nur immer so stark sein?? das geht doch gar nicht, so ich ganz alleine. - warum muss ich zudem auch noch immer die sein, die ein gemeinsam veranstaltetes schlamassel schlussendlich auflöst? jaja, ich gerate ja immer in dieses position. also eine kleinigkeit für mich.

hättet ihr wohl gerne. - nicht mit mir. ich entwerfe jetzt nämlich schleunigstens masterpläne. und wartet nur, ihr werdet darin auch euren part übernehmen müssen, meine lieben. so geht das nämlich jetzt. ich will auch ein leben.