zufälle.
es gibt zufälle im leben, die sind so unglaublich und irgendwie auch erschreckend, dass sie eigentlich gar keine zufälle sein können. sondern eine art von klitzekleinem fingerzeig in der dimension eines winks mit dem zaunpfahl. aber sie sind es dann doch, eben, zufälle; formulierungen, die zu den umständen passen, rein zufällig, ohne dass die formulierende person sich dessen bewusst sein gewesen kann. und machen einen deswegen im moment des auftretens ganz aufgeschreckt nachdenken, vor allem über die umstände, die dazu führen, dass die begebenheiten sich als zufälle manifestieren. über die verworrenheit, die für sich genommen bereits unglaublich genug ist, um einfach nur zu erstaunen, zu verwirren und die überzeugung somit zu verstärken, dass sie wirklich sehr allerdringendst entwirrt gehören.
es gibt zufälle im leben, die sind so unglaublich und ganz eigentlich wunderschön, dass sie keine zufälle sein können. plötzlich wieder auftretende blicke von einer unerwarteten tiefe, ein gefühl von wortloser nähe und einem tiefgehenden verständnis, was durch seine klarheit und schönheit mich im innersten berührt. das kann einfach nicht nichts sein. und die entwirrung muss wohl daher irgendwie doch noch etwas auf sich warten.
wie soll das nur weitergehen?