archiv für den monat Februar 2007

verbremst.

Dienstag, den 27. Februar 2007

irgendwie fühl ich mich grade so gebremst. ist irgendwie trotz allem guten und schönen und neuen so eine wartesituation. halt dieses praktikum. ich hab zwar mittlerweile zwei drittel absolviert. und es läuft ganz ok, heimse verblüffend viele komplimente ein. aber. mit meinem fiebrig-gefühl ist’s echt anstrengend. und ich würde irgendwie lieber was anderes tun. leben. wohnung einrichten. oder auch ganz einfach aperiodische färbungen. wirklich. aber: wenn das praktikum dann endlich mal vorbei ist, beginnt ja gleich das semester. dann werd ich auch voll überarbeitet sein. muss mir wohl wieder mal freiraum in klitzekleinsten stückchen erobern, so wie’s aussieht.

guter zwischenstand.

Montag, den 26. Februar 2007

irgendwie schön, dass du dich jetzt, wo alles anders ist, auch mal bei mir meldest, wenn du gerade nicht hier bist. früher hättest du das nie gemacht. weil ich hätte dann ja denken können, dass doch was ist. so kam’s mir jedenfalls vor. aber so gefällt’s mir sehr gut. ist irgendwie so, wie’s ganz früher war und was ich mir wieder zurück erwünscht hatte. hoffentlich geht’s so weiter.

staunen.

Sonntag, den 25. Februar 2007

dass eine normale begegnung stattfinden kann, hätte ich nach allem, was passiert ist, nicht mehr für möglich gehalten. das freut mich. macht es doch das leben einfacher. und irgendwann wird alles vielleicht sogar ganz normal. - nein, nein ich will nicht dahin zurück. aber ich will zufällige begegnungen nicht fürchten müssen. - natürlich frage ich mich, woran’s liegt. aber wie auch immer, er wirkt viel ruhiger und zufriedener. das ist gut. und für mich auch gut, kann ich mich so doch noch mehr in meinem neuen leben zurücklehnen und es geniessen.

weissheit und zufall.

Mittwoch, den 21. Februar 2007

skifahren. ich kann’s wieder! berge, sonne, (kunst-)schnee… sehr gut. und schön. und macht total müde.

ansonsten: ich mach mir grad gedanken über zufälle: ist es denn so, dass wenn man das gefühl hat, eine person sehr viel öfter als andere zufällig zu treffen, dass dies tatsächlich so ist, oder nur ein wunschdenken? (und nein, diesmal habe ich dem zufall echt nicht nachgeholfen!) und hat diese häufigkeit was zu bedeuten? schön wär’s.

ankunft.

Donnerstag, den 15. Februar 2007

die grossen räume geniessen. das meinganzallein sein derselbigen noch mehr. versuchen, die leichte fiebrigkeit und den muskelkater zu ignorieren und erinnerungen, die beim auspacken von dreijährig verpackt gewesenem hochkommen, wegzuschieben. mich über die frühlingshaftigkeit und die zwitschernden vögel wundern. einrichtungspläne schmieden. im brockenhaus stöbern und mich nicht aus platzgründen am kaufen hindern. das leben geniessen und mich frei fühlen.

aufbruch.

Mittwoch, den 14. Februar 2007

achtung, fertig, umzug. jetzt. los!

eingepackt.

Dienstag, den 13. Februar 2007

als ich vor einem jahr so in meiner, und seiner, damaligen wohnung sass, zwischen all den schachteln und säcken mit meinem leben darin, beelendete und beängstigte mich das immens. so dieses aufbrechen in eine unerwartete, ungewisse zukunft.

dann, vor einem guten halben jahr, war ich etwas verunsichert. so ganz klar war mir das nicht, dass das gut werden würde. (und recht hatte ich. gelohnt hat sich’s trotzdem. du weisst warum.)

jetzt ist alles neu und anderes. ich freue mich. sehr.

vollkommen.

Freitag, den 9. Februar 2007

hab wieder mal ein neues display, und somit bin ich wieder vollkommen mit dem internet verbunden. sehr gut. ausserdem hab ich grippe und noch nichts eingepackt; habe schüler mit der schilderung meines diss-themas fesseln können, obwohl’s die zweitletzte stunde vor den ferien war; habe die schlüssel für die neue wohnung; und das alleine rumsitzen macht mir erstaunlich wenig aus. ein vollkommmener tag, also, irgendwie.

rumdödeln.

Montag, den 5. Februar 2007

irgendwie ist das wieder mal so eine warte-situation. so leer. gefühlsmässig nur voll mit warterei. aufs umziehen. und das endliche ende der provisorität und der übergangslösungen, so wohntechnisch.

aber eigentlich habe ich ja ganz unglaublich viel zu tun. so mit schulpraktikum und kisten packen und sonst tausend sachen.

offenbar habe ich im letzten jahr irgendwie gelernt, sowas zu ignorieren. zwar schon alles, aber wirklich alles zu erledigen, aber ohne mich stressen zu lassen. das ist sehr gut.

und des weiteren tut kino sehr gute dienste, so im immer noch computerlosen alltag und menschlich unwohnlichem zuhause.

nachher, mit meiner ganz eigenen wohnung, wird dann alles gut und anders. definitiv.