leicht strudelndes wirrwarr.
was ist es nur, was mich plötzlich seit einigen tagen dich irgendwie wieder so vermissen lässt? mich wünschen lässt, unvernünftig zu sein und zurückzukehren in die kryptische verborgenheit der schönheit? – aber eben, die schwierigen und schmerzhaften seiten daran sind mir nur allzu bewusst. das kann nicht sein, ich weiss schon, keine angst. es ist wohl auch vielmehr der wunsch nach etwas vergleichbar schönem, echtem, in jeder hinsicht wahren, im sinne von offen dargelegt. vielleicht ist das alles ein nachbeben des vollmondes mit seiner rot glühenden totalen finsternis. oder einfach das bewusstsein, dass trotz aller erlangter und mir zugeflogener freiheit mir immer noch etwas fehlt, was ich eigentlich vermisse und irgendwie auch brauche. oder die realisation, dass morgen mit der letzten praktikumsstunde ich mir meine tage wieder selber gestalten und einteilen kann. ein neubeginn, wenn auch klein, im vergleich mit denen der letzten monate. trotzdem. eine öffnung, irgendwie. aufbruch. oder: einfach frühling? keine ahnung. schifffahren will ich übrigens auch. und nach berlin. alles wird gut, wohl, irgendwie.