zeitsprung.
ja, die zeit. sie vergeht wie im flug. die rarheit meines schreibens heisst aber keinesfalls, dass nichts passiert. im gegenteil. bin sogar sehr beschäftigt. beispielsweise damit, russland zu organisieren. und arbeiten, arbeiten, arbeiten. aber das wird besser. ab nächster woche, also ab morgen, widme ich mich auch wieder der gruppenfärbung. und das ist kein vorsatz, die gelingen ja bekanntlich nicht, sondern dem ist so.
ausserdem ist sommer. warm ist es, sogar heiss. schön. ich liebe meine sommerkleider, meine sonnenbrille und schuhe. nur: die pollen explodieren förmlich, meine augen somit auch, und die schönen sommerschuhe haben sich noch nicht an meine füsse gewöhnt. also umgekehrt. jedenfalls blasen über blasen. schönheit muss tatsächlich leiden.
noch was schlaues zum schluss, was mich nachdenken gemacht hat: mir ist aufgefallen, an was für unmöglichkeiten man sich gewöhnen kann. man kann dinge tun, gegenüber denen man immer glaubte, skrupel zu haben. man redet sich die skrupel einfach aus. schrittweise. und fortlaufend. es gibt ja immer einen nächsten schritt, etwas, was dann doch überhaupt nicht geht, eigentlich. tut es dann aber doch. das ist irgendwie unheimlich. ich meine, schön dass es auf diese weise immer weitergeht. aber irgendwie ist so der vollkommene totalabsturz vorprogrammiert, früher oder später. gar kein plan ist das. wirklich nicht. wir müssen drüber nachdenken. eine lösung finden. reden vor allem. nicht vorsätze fassen, sondern handeln. das geht schon, irgendwie, du wirst sehen. äh, also hoffe ich.