archiv für den monat juli 2007

wieder unten.

dienstag, den 31. juli 2007

...am ufer des thunersees

neinnein, es ist nicht wie’s aussieht. das ist nur die heimreise. von meinen bergen. hab mich etwas erholt. drum: morgen wieder volles reinstürzen in die geodätischen und so.

balsam.

samstag, den 28. juli 2007

ständige kollision des dringenden bedürfnisses nach erholung und grosser, motivierter arbeitswut. resultat: nichtstun. unproduktiv rumhängen. drum: ab in meine berge. da erhol ich mich wohl wenigstens. die sind nämlich immer noch balsam für die seele.

gleichzeitig.

montag, den 23. juli 2007

warum zum teufel muss denn alles immer zeitlich kollidieren? so kann ich mich doch gar nicht wirklich freuen, über das was ist, und zur zeit so schön und intensiv von sich geht, in einer nie dagewesenen art und weise, weil mich das, was in wirklich ist total überwältigt und in nervosität versetzt. und, schlimmer (?) noch, die berechtigung (?) und schönheit dessen was mir, in aussicht gestellt wird, zu nehmen scheint. ja, ich weiss, das liegt im kern der sache. aber trotzdem. und ich fühle ja mit der wirklichkeit mehr als mit.

und. ich frage mich immer noch, wie voreilig ich wohl war. ob es wirklich einfach an ihm lag. ich meine, klar da waren dinge, die nicht gingen. aber ich fürchte, dass ich mittlerweile mehr davor zurückschrecke, mich einzulassen, meine eigenheit herzugeben, als mir lieb ist und bewusst war. dass es auch daran lag. dass ich nicht ständig denken wollte, zum beispiel, aufräumen zu müssen, weil ich besuch bekommen könnte, blöd gesagt. andererseits ist mir das da, wo’s gut ist, auch mehr als egal. ach ich weiss einfach nicht. ist jedenfalls alles grade etwas zu viel. und es regnet. ich brauch wieder mal einen plan.

lichtfacetten.

montag, den 23. juli 2007

da schaue ich aus dem fenster und sehe mit staunen: das licht ist wie august. so leicht dunstig, sanft. altweibersommerlich, eben. und das nicht bloss, weill die kastanienbäume vor meinem fenster bereits allesamt krankheitsbedingt braune blätter haben. nein, wirklich subtile veränderung des lichts. so wie’s in den lauf der jahreszeiten gehört. ausser das wir noch nicht wirklich august haben. und: der sommer eilt voran, muss aufpassen, dass ich ihn auch noch zu genüge mitbekommen!

mehr wellen.

donnerstag, den 19. juli 2007

und wenn ich doch zu voreilig war? immerhin kann er von grösse zeugen. ach. aber ich müsste mich doch schon einfach immer wohlfühlen, irgendwie.

jedenfalls. schön zu sehen, dass es auch dinge gibt, die sich so klassischelegant ein- und ausfädeln lassen. bei denen schlussendlich nur die schönheit schmerzt, nicht bloss die tatsache an sich. als erinnerung mehr als einige schöne momente, auch eine erkenntnis. das ist gut. und kann so sauber bewahrt werden.

wellenartig verschmelzend auch alles was dich betrifft. auf und ab, keine ahnung wo ich stehe, du schon gar nicht. immerhin hab ich das gefühl wir schwanken einigermassen gemeinsam. sehr ungewiss alles, aber schön.

wellen der klarheit.

donnerstag, den 19. juli 2007

oje. sobald ich klarheit schaffe, kommt eine antwort, die mich wieder verwirrt. weil sie seine gute seite zeigt.

aber, so hoffe ich, das wird nicht von dauer sein. denn es ist besser so. ich will nichts vormachen, und suche anderes.

und du. kommst mir auf ganz anderer ebene näher. schön. sehr. und beängstigend. wieder eine grenze mehr überschritten.

weniger ist mehr.

samstag, den 14. juli 2007

die verwirrtheit schwindet, also diesbezüglich, und wer weiss, vielleicht hat sich die sache durch meine abwimmelei ja bereits in luft aufgelöst. das sollte sie jedenfalls früher oder später. denn kompatibel ist das alles tatsächlich nicht, und nicht bloss weil bierflaschen mit den zähnen zu öffnen unter allerster sau ist. dazu fühlt sich einiges anderes auch zu wenig perfekt an. welten, sag ich dir, ernsthaft. immerhin blicke ich so in die unsägliche zukunft mit anderer verworrenheit mit mehr gelassenheit. denn eben, weniger ist mehr. aber gemach, eins nach dem anderen, zunächst gilt es noch ernsthaft die sache demnächst wieder auszufädeln.

nachher.

mittwoch, den 11. juli 2007

hmm, warten lohnt sich also durchaus. dass die welt auch tatsächlich so einfach gestrickt funktioniert. unglaublich. nicht schlecht, eigentlich. jedenfalls ist jetzt alles so… keine ahnung. weiss auch nicht wie, bin verwirrt. aber nicht sehr, weiss zumindest wo ich stehe. glaub. und wenn alle in mir immer bloss die russin sehen, auch wenn ich diesen aspekt an mir durchaus zu schätzen weiss – ach, ich weiss auch nicht. es gibt doch noch mehr. vielleicht ist es auch noch zu früh, irgendwas zu sagen. trotzdem. irgendwie weiss ich nicht, ob’s das wirklich sein kann.

abwarten.

montag, den 9. juli 2007

nervöses rumgewarte. auf wiederholung der unübertreffbaren spontaneität warten. ansonsten auf weiss auch noch nicht genau was, traue mich noch nicht so recht, dem allem eine form zu geben. abwarten, eben. aber: alles ist möglich, je länger je mehr. sofern ich denn was höre. also, los. eigentlich ganz schön, das ganze, soweit.

schon überraschend, eigentlich.

samstag, den 7. juli 2007

da sass ich dann also so rum, versuchte, die frustration doch nicht allzu gross werden zu lassen, und vielleicht doch noch irgendwas mit dem auch schon fortgeschrittenen abend anzufangen, da man das feuerwerk von der dachterrasse doch nicht sah. jedenfalls. klingelt’s an der tür. ich vermutete so halbwegs wieder betrunkene teenies, aber nein. irgendwie nicht. sondern er. (also nicht er. sondern der, dessen name noch fehlt.) ok. ob das wohl nun gegen sämtliche ungeschriebenen konventionen des miteinander umgehens verstösst? mir egal. es war gut so. und schön, ist klar. und immer noch alles offen. sehr gut. der sommer kann kommen.