archiv für den monat september 2007

quasi unerschütterlich.

sonntag, den 30. september 2007

arbeit ohne ende. also lernen insbesondere, zum versinken drin. absurderweise komme ich voran, trotz fehlender motivation. und dabei lerne ich doch gerade, wie wichtig selbige zum lernen ist. und ebenso fehlt inspiration. lernerei nur für die prüfung, ist klar. dabei würde ich gerne verstehen, um zu lernen fürs lehren. aber egal. ich reg mich nicht drüber auf.

ansonsten. voller kopf, volle ungewissheit. latent sich drehende gedanken, ohne ende. immer da, aber in den hintergrund geschoben. (vorgetäuschte) überzeugung dass jede möglichkeit gut sein wird. auch wenn ohne dich nichts vorstellbar ist. eigentlich. aber (fast) kein vollständiges taumeln, richtung unten jetzt gerade.

das berühmt werden für den moment auf eis gelegt. zumindest in dieser konstellation. abwarten. bis ich zeit dafür habe.

in gedenken an die philosophie also sozusagen ataraxie. wenn das nur immer so wäre. oder vielleicht doch nicht, das gefühl von gehalt fehlt auch so.

gelöster.

donnerstag, den 27. september 2007

die bedeutung keiner antwort werde ich wohl tatsächlich nie verstehen. ich gehe nun einfach davon aus, dass sie aus nichtwissen und planlosigkeit entspringt. also eigentlich alles noch ungelöster und losgelöster wie auch schon, und ja, wie auch schon mal. immerhin ist die vorvollmondsanspannung weg.

ansonsten: das berühmt werden braucht eine entscheidung. beziehungsweise richtungsangabe. mal sehen.

losgelöst.

dienstag, den 25. september 2007

vielleicht ist’s das ja. weg, vorbei, entworren. eklat der zerschwebtheit und verworrenheit. überall. dahinschweberei mit absturzgefahr. fängt mich denn jemand auf? und wenn’s nur ich selber bin. oder ist dies doch nur vorvollmondsgeplänkel?

errungenschaften.

sonntag, den 23. september 2007

einen turm erklommen, ganz alleine; trotz treppen aus uraltem holz, nur an einer seite an der innenseite des turmes befestigt, mit von unten durch ritzen durchschimmerndem licht, was meiner höhenangst insgesamt sehr zuträglich war. dennoch: aussicht wundervoll. ausserdem meinen geburtsort besichtigt, wohl zum ersten mal seither. bananenbaum vor riegelhäusern, wie absurd ist denn sowas? und ein schloss. ganz toll. aber alles kann nicht über die aufziehende einsamkeit hinwegtäuschen.

dann versinken in migräne. nichtstun. anderhalb tage vertan mit abwarten. tabletten essen, die nicht helfen. schlafen.

heute lernerei. lernen, wie das lernen funktioniert. oder so ähnlich. gefällt mir irgendwie gar nicht. zu durchdacht, die theorien, scheint mir etwas zu mechanisch dargestellt alles. aber egal, da muss ich durch, in sieben wochen ist die prüfung.

insgesamt also: gar nichts. nichts und wieder nichts. alles so leer und irgendwie sinnlos. blöd und öd. wie auch schon, ich weiss. es scheint mir, das einzige, was ich kann, worin ich gut bin, ist tagzuträumen. über dich natürlich. bringt nichts. ist eh ausweglos. aussichtslos sowieso.

dabei war doch grade alles gar nicht mal so schlecht? hab mich mit allem irgendwie abgefunden? wobei, vielleicht ist’s gerade das? sich abfinden kann’s ja nicht sein, oder, so auf die länge?

ok, ich brauch einen masterplan. dann kann ich irgendwann vielleicht auch den titel ernst meinen.

flüchtig.

donnerstag, den 20. september 2007

glücksmomente, nebel, abgründe der frustration, herbstsonne, vertrautheit, entwirrung, anerkennung, einsamkeit, schönheit, sinnlosigkeit.

flüchtig, alles für sich, im kollektiv chaotisch und verwirrend.

sommersonntag.

sonntag, den 16. september 2007

wohl der letzte in diesem jahr. und: ich hab’s geschafft, ihn mit schifffahren zu verbringen. sehr gut.
zwar nicht mit dem kapitän. aber dafür mit dem allerbesten bruder, der die schönsten fotos macht.
...schifffahren am sonntag

zerdiskutiert.

sonntag, den 16. september 2007

man kann offenbar alles, aber wirklich alles, zerdiskutieren. man kann überdies, indem man dies tut, mich dazu bringen, mich über ein thema zu ärgern, es vollkommen jenseitig zu finden, obschon ich dies sonst bei diesem thema eigentlich nicht tue. beispiel: kunst. denn ich meine, seine konzeptkunst darüber zu erklären, dass man versucht, seine konzepte komplett zu entleeren, ist doch wohl schon ein bisschen, äh, zu viel der guten. zumindest, wenn man nüchterner wäre und die ganze diskussion von der profilierebene doch einiges entfernter wäre, als das da war.

allerdings: eingebettet in vernünftige argumente kann das wohl durchaus sinnvoll sein. und somit ist mein kunstbegriff und die gewisse erfuhrcht vor dem erhabenen wohl doch gerettet. zum glück.

zerflogen.

donnerstag, den 13. september 2007

aktive passivität. warten auf anderes, wenn überhaupt. statt passiv scheinende aktivität im verborgenen.

das hätte die neue strategie sein sollen. irgendwie so, oder ähnlich zumindest. zwar kein plan, aber immerhin.

aber eben: hätte sein sollen. alles schon zerflogen und als ebenfalls unhaltbar und sinnlos erwiesen, bevor’s überhaupt durchdacht und ausgereift sein konnte.

zerreissender.

mittwoch, den 12. september 2007

aber vielleicht ist ja auch tatsächlich so, dass einfach ich selber aufhören müsste. statt mich zerreissen zu lassen.

vielleicht.

nur: das kann ich genausowenig, wie das weiterhin so aushalten.

oh mann. wenn ich nur weiter wüsste.

und wenn ich mich mal endlich nicht immer im kreis drehen und repetitives von mir geben würde.

zerreissend.

dienstag, den 11. september 2007

manchmal frag ich mich, ganz ehrlich, wann denn dann alles so überspannt sein wird wie der bogen der metapher.

und einfach reisst.

wie dann das leben wohl weitergeht?