errungenschaften.
einen turm erklommen, ganz alleine; trotz treppen aus uraltem holz, nur an einer seite an der innenseite des turmes befestigt, mit von unten durch ritzen durchschimmerndem licht, was meiner höhenangst insgesamt sehr zuträglich war. dennoch: aussicht wundervoll. ausserdem meinen geburtsort besichtigt, wohl zum ersten mal seither. bananenbaum vor riegelhäusern, wie absurd ist denn sowas? und ein schloss. ganz toll. aber alles kann nicht über die aufziehende einsamkeit hinwegtäuschen.
dann versinken in migräne. nichtstun. anderhalb tage vertan mit abwarten. tabletten essen, die nicht helfen. schlafen.
heute lernerei. lernen, wie das lernen funktioniert. oder so ähnlich. gefällt mir irgendwie gar nicht. zu durchdacht, die theorien, scheint mir etwas zu mechanisch dargestellt alles. aber egal, da muss ich durch, in sieben wochen ist die prüfung.
insgesamt also: gar nichts. nichts und wieder nichts. alles so leer und irgendwie sinnlos. blöd und öd. wie auch schon, ich weiss. es scheint mir, das einzige, was ich kann, worin ich gut bin, ist tagzuträumen. über dich natürlich. bringt nichts. ist eh ausweglos. aussichtslos sowieso.
dabei war doch grade alles gar nicht mal so schlecht? hab mich mit allem irgendwie abgefunden? wobei, vielleicht ist’s gerade das? sich abfinden kann’s ja nicht sein, oder, so auf die länge?
ok, ich brauch einen masterplan. dann kann ich irgendwann vielleicht auch den titel ernst meinen.