archiv für den monat september 2007

anstrengend.

montag, den 10. september 2007

warum bloss ist unterrichten manchmal so unglaublichstens anstrengend? also im sinne von ermüdend. nicht weil die armen kleinen noch ganz neuen studenten mühsam wären oder so.

ich glaube, das nächste woche losgehende semester wird mir nach dieser woche wie ferien vorkommen… vielleicht ist irgendwannmal lehrerin werden doch keine so gute idee.

unmöglich.

sonntag, den 9. september 2007

erdrückt durch den sonntag. das schleierhaft schöne herbstliche wetter, der unfähigkeit mich zum rausgehen und es geniessen aufzuraffen. die viele arbeit, der unlust, sie anzugehen. absolut unmöglich.

der sommer, komplett an mir vorbeigegangen. und nein, es reicht nicht, das häufige regenwetter dafür verantwortlich zu machen. es gab sommertage. in genügend grosser zahl. ich hätte beispielsweise mir die sonne von aussen ansehen können statt durchs bürofenster. und nie schwimmen und nie ins openairkino zu gehen ist wahrhaftig schlicht und einfach blöd. letztes jahr, da konnte ich immerhin noch die lernerei für den versäumten sommer verantwortlich machen. und war dennoch ständig im kino und zumindest einmal schwimmen. aber halt nicht alleine, also schwimmen. das ist es wohl. jedenfalls unmöglich.

die unfähigkeit, mich mit anderen menschen wirklich einzulassen. mich ständig abzusondern. und dennoch das alleinsein verachten. sehr. gleichzeitig die absurdität vorantreiben und immer intensiver werden lassen. trotz der schönheit des sich jung fühlens, und überhaupt: wirklich, unmöglich.

und, ja, ich jammere. wiederhole mich. aber ich habe, wieder mal, und endgültig genug. denn trotz vorsätzen und bemühungen: nichts ändert sich. oder nicht wirklich und nicht genug. unmöglich ist das.

fertig tirol.

freitag, den 7. september 2007

ich bin wieder da. es hat geschneit da oben. und ansonsten dauergeregnet. aber ich glaube, es wäre ganz schön da, so von der landschaft her. also für berge, die nicht die meinen sind. ansonsten etwas übervertouristisiert. konferenzen und sommerschulen haben jedenfalls was für sich. nächstes mal werde ich allerdings noch mehr das lernen, was man mir da beibringen will, und nicht hauptsächlich sonstwas arbeiten und lernen. aber in hotelhallen rumdümpeln ist wirklich grandios.

tirol.

sonntag, den 2. september 2007

fahre jetzt dann gleich nach österreich, nach tirol. oder ins tirol? hä? kollision sämtlicher sprachkompetenzen mit resultierender ahnungslosigkeit. egal. bin jetzt erstmal weg bis freitag. hoffe, das wetter ist besser als vorausgesagt. und nein, das ist kein urlaub, ich fahr da wirklich hin zum lernen (wenn auch für die blöde lehrerprüfung und nicht das, was vorgesehen ist.). was ich auch hoffe: dass ich diesmal im gegensatz zu franken wirklich nur vorher krank bin. eine woche fieber reicht doch wirklich, zumal ich mich mittlerweile besser fühle.

vorausdenkerei.

sonntag, den 2. september 2007

und wenn ich daran denke, dich dann irgendwann wiederzusehen, so wird mir bewusst, wie sehr diese vorstellung mich noch immer verwirrt. ich kann’s kaum erwarten, wünsche es mir sehnlichst herbei, weil es so schönes verspricht. und fürchte mich, gleichermassen, da ich abruptes enden von zu vielem permanent fürchte. und natürlich wäre das fatal, da ich kaum damit umgehen könnte, gleichzeitig aber wohl auch das allerbeste. ja, ich dreh mich sehr wohl im kreis und wiederhole mich. ist halt so.

abschliessende anfänge.

samstag, den 1. september 2007

dass dies kein ende, sondern ein anfang mit vielen grossen, neuen und zahlreichen möglichkeiten sei, ist wohl eine der meistbenutzten floskeln bei abschlussfeiern jedwelcher art von bildungsinstitutionen. und manchmal denkt man dann, das hab ich doch schonmal gehört, irgendwie; hat sich das nicht langsam etwas abgestanden? und könnte man nicht mal eine neue und interessante rede halten?

aber dann, andere manchmals merkt man, dass es eben doch so ist. man sieht all die abschliessenden, ihre fröhlichkeit, ihre neugier, die welt zu erobern, ihr stolz und den leisen abschiedsschmerz. und dann, ganz unversehens, ist man gerührt. denkt an den eigenen solchen abschluss zurück, an die grossen gefühle, die man selber da geschwungen hat, die türen, die man offenstehen hatte. und fragt sich leise, um die freude für die anderen in sich nicht zu verscheuchen, ob man die türen gefunden und die welten dahinter betreten hat. aber für den moment feiert man mit, wünscht alles gute und dergleichen mehr. und ganz nebenbei denkt man sich, dass dies doch eigentlich eine der schöneren seiten des lehrerdaseins sein wird.

später, in stiller kammer, denkt man weiter. überdenkt die aufgestossenen türen, und auch die links liegen gelassenen. und kommt zum schluss, dass alles gar nicht so daneben war, bisher. trotz unzähliger irrwege und fehlschlägen. dass ich eigentlich ganz zufrieden bin damit, wo ich bin. und dass noch viele abschlüsse und anfänge kommen werden. dass mit jedem abschluss eine tür definitiv geschlossen, abgeschlossen wird, aber viele weitere sich öffnen. dies nutzen zu können ist ganz eigentlich etwas sehr schönes.

übrigens sind wohl abschlüsse nicht nur in bildungsbelangen anfänge. sondern zu ziemlich überall im leben. wirklich überall, eigentlich.