archiv für den monat oktober 2007

automatisch.

sonntag, den 14. oktober 2007

irgendwie erstaunlich, wie man einfach funktionieren kann, wie einfach alles automatisch von sich geht. arbeiten, lernen, arbeiten, lernen. absurd. und: mein kopf bald schon so übervoll wie bei der lernerei vor einem jahr. also gefühlsmässig.

der preis, offenbar: keine zeit zum nachdenken, zum leben und dergleichen. herbst, zum beispiel.

das macht’s nicht besser, im fall. denn ausbeute bisher: hoffnungslos. aber absolutestens. verliere bäldestens jeglichen glauben an das vorhandensein von adäquanz. und unser masterplan lässt auch weiterhin auf sich warten. egal. alles später.

simultan.

mittwoch, den 10. oktober 2007

sowas wie ein sprung in neuen anfang. – sind wir zu weit gegangen? – die absurdität wagen, und sehen, was dabei rauskommt. – kannst du mich überhaupt noch ernst nehmen, und woran liegt’s, wenn nicht? – bis jetzt, absolutestens jämmerliche ausbeute. – ist es jetzt vorbei? – was beweis ich mir und der welt damit bloss… – ach diese immer noch unsäglichere situation, die mich nicht mehr wissen lässt, wie mich verhalten. – mal sehen, wie sehr mich die alle nerven, und wie lange es dauert, bis ich fies genug bin, einfach keinem zu antworten. – wir brauchen zeit, könntest du die uns doch bloss geben.

bohrend.

dienstag, den 9. oktober 2007

ich muss sagen, es macht es um einiges schwieriger, mich darauf zu konzentrieren, mein fieber zum weggehen zu bringen, wenn die da unten den ganzen tag bohren und hämmern. nicht gerade entspannend. morgen bleib ich jedenfalls nicht zu hause.

schattensprung.

dienstag, den 9. oktober 2007

und doch, es liegt nicht alles bei mir. ist eigentlch klar.

manchmal muss man im leben über seinen schatten springen, so altklug dies auch klingen man. aber: wenn nur ich das tu, kommen wir nicht weiter. du musst mittun. egal, wohin. alles andere ist verdrängung. und zwar ziemlich.

unfähig.

samstag, den 6. oktober 2007

es liegt nicht an dir. ich bin’s. ehrlich. meine blödheit. meine unfähigkeit, das zu sehen was ist, das gute, das schöne und es so, wie es ist, zu nehmen. zu geniessen. ohne wenn und aber. jetzt, im moment. das leben zwar treibend erfahren, aber nicht mich leben lassen. ja, klar dreh ich mich im kreis. und für einmal meine ich damit nicht die ausweglosigkeit, die’s zweifelsohne nach wie vor gibt, aber die’s dem seelenfrieden zuliebe zu ignorieren gilt, sondern mich. meine unfähigkeit mich als nicht unfähig zu sehen und das leben einfach so zu leben, wie’s ist.

träumerei.

mittwoch, den 3. oktober 2007

rumträumen, mir dinge erwünschen, sie dann wider besseren wissens als plan missverstehen, mich unsäglich drauf freuen und dann bei nichtverwirklichung mich unsäglicher ärgern.

dann den traum als wunsch sachte anbringen, die nichtverwirklichung als aufschub und nicht totale ablehung umverstehen. weiterträumen.

sich das vorgehen als aufbauend merken.

widersprüche.

dienstag, den 2. oktober 2007

ist es denn eigentlich einfach so, dass das leben voller widersprüche ist?
und dass die einen zuweilen fast völlig zerreissen?
oder ist es einfach falsch, zu glauben, sie alle ausgleichen zu müssen?

herbstabend.

montag, den 1. oktober 2007

heimkommen im eindunkeln. erste raschelnde blätter mit glänzenden kastanien auf dem boden. der himmel sanft blau. das milchigschöne licht des sonnigen tages wegdriftend in die frühe dunkelheit, die unglaublich scheint, obwohl es doch schon später als geplant ist. melancholie pur, aber nicht auf die stimmung drückend. denn sie ist immer noch schön.