vorstellungsgespräch.

eine schulleiterin, die nicht nur kaum älter ist als ich, sondern ebenfalls mitten in den lehrerprüfungen steckt. sympathisch soweit, aber mangelnde erfahrung lässt sich einfach nicht dadurch wettmachen, dass man ständig vom “lernen, selbständig zu arbeiten” der schüler redet, tut mir leid. zudem ist es, gelinde gesagt, etwas ungeschickt, mich reinzubitten, während der bewerber, dem die stelle soeben vermacht wurde, noch da ist. die zwei minuten hätte ich ruhig auch noch warten können. aber ernsthaft ungeschickt ist es dann, angesichts der zugegebenermassen blöden situation, dass mein vorstellungsgespräch mit der vergabe der stelle hinfällig wurde, mich zu fragen, wie man denn nun weiter vorgehen soll. ist wirklich nicht meine aufgabe, dieses problem zu lösen. das nachträgliche gespräch mehr oder weniger zu leiten auch nicht. nunja. jedenfalls gut, dass ich die stelle sowieso nicht unbedingt wollte, da sie mir vor allem jeden freitagabend verplant hätte, sondern einfach mal da war, weil sie mir sozusagen nachgeworfen wurde. und gut bezahlt wäre. aber: sollte ich jemals selber eine schule eröffnen und leiten, weiss ich nun, wie man’s nicht machen soll. immerhin etwas gelernt.

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