archiv für den monat november 2007

stumm.

sonntag, den 18. november 2007

immerhin hat er so viel verstand und anstand, sich nicht ausgerechnet an dem grade zu ende gegangenen tag bei mir zu melden. glück gehabt. wer auch immer, also ich oder er. werde ihn aber trotzdem bald mal wieder treffen.

vorstellungsgespräch.

samstag, den 17. november 2007

eine schulleiterin, die nicht nur kaum älter ist als ich, sondern ebenfalls mitten in den lehrerprüfungen steckt. sympathisch soweit, aber mangelnde erfahrung lässt sich einfach nicht dadurch wettmachen, dass man ständig vom “lernen, selbständig zu arbeiten” der schüler redet, tut mir leid. zudem ist es, gelinde gesagt, etwas ungeschickt, mich reinzubitten, während der bewerber, dem die stelle soeben vermacht wurde, noch da ist. die zwei minuten hätte ich ruhig auch noch warten können. aber ernsthaft ungeschickt ist es dann, angesichts der zugegebenermassen blöden situation, dass mein vorstellungsgespräch mit der vergabe der stelle hinfällig wurde, mich zu fragen, wie man denn nun weiter vorgehen soll. ist wirklich nicht meine aufgabe, dieses problem zu lösen. das nachträgliche gespräch mehr oder weniger zu leiten auch nicht. nunja. jedenfalls gut, dass ich die stelle sowieso nicht unbedingt wollte, da sie mir vor allem jeden freitagabend verplant hätte, sondern einfach mal da war, weil sie mir sozusagen nachgeworfen wurde. und gut bezahlt wäre. aber: sollte ich jemals selber eine schule eröffnen und leiten, weiss ich nun, wie man’s nicht machen soll. immerhin etwas gelernt.

reminiszenz.

dienstag, den 13. november 2007

ich will nicht. aber es ist so. ich vermisse ihn. immer noch und wieder. seit dem langweiler, weil das sowas von zeitverschwendung war der abend. und ich die guten unterhaltungen mit ihm plötzlich sehr vermisst habe. und nicht nur das fehlt mir, ist klar.

nun fürchte ich, das könnte zu einem gewohnheitsmuster werden. und mich dran hindern, die augen offen zu halten und neues zu entdecken.

es ist wieder mal soweit: ich brauch einen masterplan.

süden.

sonntag, den 11. november 2007

hach. wie früher. aber wirklich. es gab halt doch auch gute dinge, damals.
winter im süden
mehr winter im süden
aber das licht ist wirklich unglaublich, oder?
ich geh glaub grad nochmal. ganz ehrlich.
und: weihnachten in dieser form nervt mich (noch) nicht.

schneeschmunzeln.

sonntag, den 11. november 2007

südliches wintersonnenlicht, strahlend klar, weiss und leuchtend, die berge in konturen und farben tauchend, die unwirklich scheinen. erstaunlich warm, aber schneidender wind. blauster himmel, makellos. über den bergen etwas dunstartiges, unidentifizierbar und in weitester ferne.

am anderen ende des tunnels schneegestöber, heftigstens. alles weiss. antinomie des winters. unwillkürliches schmunzeln überkommt mich. und ich weiss ganz ehrlich nicht, was ich schöner finde.

anwesend.

freitag, den 9. november 2007

und jetzt, wo’s für den moment vorbei ist, und ich zwar nicht vollumfänglich brilliert, aber doch immerhin keine totale paniknervosität aufgetreten ist, ich also sozusagen zur quasi-normalität zurückgekehrt bin, kann ich endlich sagen: hallo, leben, hier bin ich. ich komme. ich will. jetzt. ich, und zwar: alles.

zunächst mal morgen: rückkehr nach zwei jahren in den süden. den zu meinem machen. statt auch seinem. andere stadt, neues unterfangen. meins, ganz allein. aber olivenöl brauch ich trotzdem.

und dann, nachher, also so nächste woche, wieder geometrie. endlich!

ausserdem: neue projekte suchen, finden. wiederfinden. durchführen. leben.

sowas wie schwerelos.

mittwoch, den 7. november 2007

und irgendwie schwebe ich so rum, zwischen prüfungspanikattacken, weil ja, ich kann mit prüfungen immer noch nicht umgehen, mich zu fragen, warum ich das denn so gar nicht kann immer noch, dem gefühl, ganz unglaublich viel zu wissen, also ganz gut vorbereitet zu sein, zeittotschlagen, damit’s möglichst bald vorbei ist, und der vorfreude auf all die grossartigen pläne für nachher. super. und irgendwie absurd. anstrengend, unangenehm, aber doch zugegebenermassen nicht ganz so schlimm wie beim diplom. was wohl auch mit der mir neulich zugestandenen umgänglichkeit im vergleich zu damals zusammenhängt; oder äh umgekehrt. ja, und dich tatsächlich irgendwie sowas wie wiedergefunden zu haben, das tut wahrhaftig gut.

vortäuschung.

samstag, den 3. november 2007

wem mache ich eigentlich etwas vor: mir, dir, uns oder einfach der ganzen welt?

ansprüche.

donnerstag, den 1. november 2007

was man keinesfalls machen sollte, will man mich nicht unsäglich ärgern:
-mich langweilen und nichts interessantes über sich zu erzählen wissen
-nichts von musik verstehen
-ungemein unfrei denken
-mich zu unangebrachtem zeitpunkt mit belanglosen emails zutexten
-jeden zweiten satz in emails grammatikalisch falsch bzw. unverständlich umstellen
-mir nachher explizit schreiben, es wäre durchaus nicht alles perfekt, aber mich dennoch wiedersehen wollen
-unreflektiert argumentieren und handeln
-deutlich unattraktiver sein als auf fotos
-unkreativ sein

äh, ja. die liste ist durchaus unvollständig. und bloss auf ein misslungenes treffen bezogen. so ganz allgemeine ansprüche könnte ich sehr wohl noch zahlreiche mehr auflisten. und nein, die sind nicht einfach zu hoch. ich hab zu viel an blödsinn mitgemacht für sonstwas, echt. aber abgesehen davon hoffe ich immer noch. irgendwie. woanders allerdings.