schneeschnitzen.
trotz meiner unsportlichkeit, die sich in komplett fehlender kondition ausdrückt und trotz der unsäglichen blödheit von skischuhen, die schwer sind, weh tun beim anziehen, tragen und ausziehen, und zudem meine schienbeine in einen schmerzenden zustand versetzen, der sich grün und blau anfühlt, wenn auch leider nicht so aussieht (das ist fast wie mein heuschnupfen, der mich zwar leiden aber niemals niesen lässt, sodass mir das niemand glaubt, wie schlimm das ist, und oh nein, das wird ja schon in wenigen wochen losgehen, dem hasel sei dank), und trotz des leichten muskelkaters: ich mag skifahren. wirklich. denn das ist wieder mal das mit deinem balsam für die seele. die berge, die sonne der schnee. einfach nur schön. von daher: noch besser, dass ich ins neue jahr skifahre – eh schon unglaublich gut, dass ich seit monaten für silvester eingeladen bin, noch nie dagewesen sowas nämlich. also dieses jahr kein vorprogrammiertes melancholisches und sehnsüchtiges rumsitzen, unzufrieden mit mir, der welt und sowieso einfach allem. grossartig wär’s, dies dann gleich als grundstimmung fürs neue jahr rüber- und weiterzuziehen. in jeglicher beziehung. wird schon werden, bin erstaunlich zuversichtlich.