vorvollmond.

und wieder, stille ruhelosigkeit in mir. mondsüchtigkeit, einen tag verfrüht. lässt mich träumen, wünschen, mich sehnen. klar nach dir. ohne schmerz, beinahe. wehmut, ja, aber aus blosser sehnsucht. das ruhige hinnehmen des ist beunruhigt mich beinahe. insgeheim jedoch warte ich noch immer.

4 anmerkungen zu “vorvollmond.”

  1. Ray

    Manchmal habe ich ein schlechtes Gewissen, hier zu lesen. Sehr privat, ein Tagebuch, geradezu. Trotz des Gewissens komme ich immer mal wieder und lese. Ich scheine ab und zu in einer Stimmung zu sein, die mich hierher treibt. Seltsam.

  2. anmut.

    es freut mich, wenn du liest. du hast wohl recht, ich schreibe über privates. über momente, begebenheiten, die mich in bann ziehen, mich berühren. was ich allerdings ganz bewusst für mich behalte, sind anbindungen an die welt: bezugspunkte des lebens wie personen, orte, zeit, den grad der beschriebenen realität. diese verknüpfungen bleiben nur für mich nachvollziehbar. in diesem sinne ist dies durchaus ein tagebuch. aber. es ist auch ein experiment. der versuch, ob es mir gelingt, diese stimmungen, gedanken, träume und gefühle ohne diese bezugspunkte des alltags in worte zu fassen, und sie weiterzugeben, ohne alles preiszugeben.

  3. Ray

    Ich denke schon, dass Dir das gelingt. Alles ist so geheimnisvoll. Oft lese ich Dinge, die tel quel auf meine Beziehungssituation passen würden (wenn ich sie richtig verstehe). Einziger Unterschied, Du bist Frau und ich Mann. Seltsam…

  4. anmut.

    es gibt wohl eine grundlegende gefühlsebene die ganz einfach nur menschlich ist. die versuche ich herauszuschälen. weil ich das gefühl habe, wenn mir dies gelingt, kann ich möglicherweise die welt irgendwann einmal verstehen.

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