archiv für den monat Mai 2008

stillstand.

Donnerstag, den 29. Mai 2008

langsam ist gut, aber stillstand ist es nicht. find ich. es reicht einfach nicht zu hören, dass funken sprühen, aber gewartet wird. aus angst, ist klar. ich kann nicht alles selber machen. schon gar nicht, wenn ich auch noch funken erfinden muss. oh mann. ist es wenig genug, um wegzurennen? obwohl doch sonst alles so passend ist?

hingegen: neben dir zu stehen lässt mich den lauf der zeit vergessen, den atem anhalten und das schöne sehen. grossartig. 

vorgeplänkel, vielleicht.

Sonntag, den 25. Mai 2008

wider erwarten erstaunlich, trotz anderer vorahnung. bedenklich passend sogar, irgendwie. neinnein. ich muss mich bloss selber dran erinnern, dass ich zeit habe. viel zeit. es gilt nichts zu überstürzen und ich kann immer zurück. 

anfang ohne vorfreude.

Montag, den 19. Mai 2008

seltsam, das wissen im vornherein um den letzten schritt vor der lücke macht es mir einfacher, den anfang der lücke zu ertragen, als das plötzliche dasein derselbigen. und dies sogar ganz ohne drückende beeinträchtigung der schönheit. hart wird’s trotzdem.

fort, in wirklich.

Donnerstag, den 15. Mai 2008

und warum nur, warum sehen die kleinsten anzeichen von gewohnheit immer gleich aus wie wirkliche regularität? und dies in einem ausmass, welches unweigerlich abgründe aufreisst, zeigen sie ihre wahre nichtigkeit. warum diese unfähigkeit, alles genau so zu nehmen, wie es tatsächlich ist? das alles führt zu nichts, ausser schmerz. kann ich’s bitte umtauschen und ein wahres, richtiges leben haben? irgendwie reicht’s mir. und doch, ich kann nicht weg.

nahe blicke.

Dienstag, den 13. Mai 2008

und doch, schaust du mich an, kann dies so viel nähe schaffen. strudelnd beinahe. gut und schön, auf jedem fall. und, am wichtigsten: vertrauen. aufrichtigkeit und klarheit. eindeutige verworrenheit. ach, ich vermisse dich jetzt schon.

tiefe in blicken.

Samstag, den 10. Mai 2008

deine blicke distanziert, zumindest ansatzweise. oder vielleicht lächelst du einfach tatsächlich so selten. aber dennoch, mehr bezug da als sonstwo je dagewesen. vielleicht ist es genau das, was es ausmacht.

vorsommermorgen.

Mittwoch, den 7. Mai 2008

die luft noch kühl, aber bereits diffus in vorahnung der später kommenden flirrendheit und hitze, zudem grün. buntheit fordernd und glück.

gefüge.

Dienstag, den 6. Mai 2008

und weisst du, es ist schon unglaublich schön zu erleben, dass wenn du dann hier bist, es dir genauso ergangen ist wie mir. und dann einfach alles von selber so läuft, wie ich’s mir so knapp gerade noch auszudenken getraut habe. kann das wirklich sein? manchmal ist’s überwältigend. aber nein, missen möchte ich’s tatsächlich nicht. kein masterplan so generell, ich weiss schon. aber was soll’s.

draussen.

Sonntag, den 4. Mai 2008

und es gibt sie also doch, die welt da draussen. gefunden in spontaner begegnung. absurd zwar, aber wohl aufrichtig.

ich träume weiter. nein, diesmal nicht von dir. also schon, aber anders. diesmal will ich’s real. wie macht man das bloss?