archiv für den monat Juni 2008

gelbe schwüle.

Sonntag, den 29. Juni 2008

gelb und heiss drückt die luft, steht förmlich. wolken türmen sich auf, am himmel, fern am horizont und auch hier, gleich über mir. ich hoffe auf wind, fenster zuschlagend, menschen rennen machend, dies zu verhindern. und dann, grosse tropfen, wenige zuerst, dann viele, bitte, abkühlung bringend mit blitz und donner. das wär doch was.

p.s. (23:34) und wieder: schriftlichkeit macht wünsche wahr. der duft nach regen und nasser sommerstrasse ist beruhigend, wenn auch die grossen wassermengen bis jetzt noch ausbleiben. ausserdem: gelb wurde dann zu pink. schön.

sinneswirrung.

Samstag, den 28. Juni 2008

deine berührungen klingen in mir nach.

doch noch.

Freitag, den 27. Juni 2008

deine augen, dein blick und es ist um mich geschehen, ich versinke. wie machst du das nur? die farbe? die ehrlichkeit? alles?

jedenfalls. zeitknappheit, absurdheit, spontaneität, sprunghaftigkeit der situationswechsel und dergleichen: total nebensächlich. ich seh nur dich. deine augen. rede wirr. dann nicht mehr. dann vernünftig. aber absurd. ohja. durchaus.

aber schön, dass es dir auch so geht wie mir. was für eine konstanz in verworrenheit. mehr.

und vielleicht wirst du mein anreiz für leibesertüchtigungen. in massen, versteht sich.

zusammentreffen, fast.

Donnerstag, den 26. Juni 2008

kann das tatsächlich alles zufall sein? oder bewirken gedanken ernsthaft etwas? ich bin gespannt, muss ich zugeben.

flammen, sachte und leicht.

Donnerstag, den 26. Juni 2008

jeden tag denke ich an dich, mehrmals. oft eigentlich, bist omnipräsent. ja, ich vermisse dich. auch wenn ich nicht komplett und lichterloh brenne vor verlangen und sehnsucht. zum glück. das wäre ja doch zerstörerisch. aber ich weiss genau, näherst du dich, so dreht sich alles wieder auf. sofort. nur schon dieser gedanke bringt nähe. hochsommerliche schlaflosigkeit ist ja auch da, nur schon hitzebedingt. wann kommst?

herzlos.

Freitag, den 20. Juni 2008

und gewisse dinge ändern sich tatsächlich nie. erschreckend und beängstigend. traurig, eigentlich. aber: ich bin sowas von froh, ist das nicht mehr mein leben. soll sie sich damit zurechtfinden. ob sie mir wohl leid tun soll? fixiertheit und herzlosigkeit ist wohl wirklich vom schlimmsten, was einem so begegnen kann.

sehnsucht.

Mittwoch, den 18. Juni 2008

weisse nächte will ich. und zwar sofort.

und: du fehlst mir, im fall. als ob das was neues wäre.

baumgeklettere.

Samstag, den 14. Juni 2008

es ist wie auf bäume klettern, mich jung fühlen und einfach mal sehen, wohin’s geht. unbedarft und mit einer gewissen unbekümmertheit, so jugendlich, durchaus. und obwohl eigentlich nichts passt, stimmt’s. jetzt gerade. gerne auch noch ein bisschen mehr.

verpasst.

Mittwoch, den 11. Juni 2008

zu wissen, dich so knapp verpasst zu haben, schmerzt, durch den schock hindurch. aber zu wissen, dass du auch an mich denkst, tröstet. und du wirst ja wieder kommen. nur wann denn? bald?

desillusion.

Mittwoch, den 11. Juni 2008

die erkenntnis, dass ich nicht möchte lernen müssen, damit umzugehen, dass mich teenager mit kaugummis bespucken, stürzt mich in die seit längerem grösste perspektivenlosigkeit. und das so ziemlich global. zukunft? was ist das? jetzt gilt es pläne zu erfinden. firma gründen, die genau mich braucht wohl das plausibelste. grossartig. aber vielleicht kann ich’s ja bald als freiheit sehen.