versunken in trägheit.

die drückendheit der hitze macht mich versinken in ereignislosigkeit. vielleicht ist das die erklärung. oder dann ist es tatsächlich so, dass nichts passiert: alle ausgeflogen oder nicht gewillt, von sich hören zu lassen. aber auch das, vielleicht ganz einfach nur trägheit. ich warte immer noch. ungern. aber ganz ehrlich: auch ich bin ja zu träge zum handeln. so geht das.

eine anmerkung zu “versunken in trägheit.”

  1. Ray

    Ich wäre wirklich der Letzte, der Dich eines Plagiats beschuldigen würde, aber der Gedanke, der Ausdruck, erinnern mich trotzdem enorm an Verlaine: ‘Blessent mon coer d’une languer monotone’, hat der glaubs mal in so Herbstgedichten geschrieben. Was er rüberbringen wollte, dabei, war möglicherweise genau das, was Du im Schilde führtest. Mir gefällt das, auch wenn ich im Moment weit weg bin, von eintöniger Mattigkeit. ;-)

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