aufleuchten.
Montag, den 23. Februar 2009in der grauheit des alltags, mit seinen derzeit übertriebenen mühen: deine blicke. vielversprechend, tief, trotz verborgenheit und kürze. ich will mehr.
in der grauheit des alltags, mit seinen derzeit übertriebenen mühen: deine blicke. vielversprechend, tief, trotz verborgenheit und kürze. ich will mehr.
nichtsahnend mit unsicherem schritt, insbesondere schneebedingt, bin ich auf dem weg zum bäcker. da kommen mir zwei männer entgegen, ich kenne sie nicht. der eine bückt sich neben mir und zeichnet mir mit dem finger ein herz in den schnee und wünscht, verschmitzt lachend: “happy valentine’s day!” so kann sogar ich diesem tag etwas abgewinnen.
normal fühlt es sich dann an, wenn ich dich so habe, wie gehabt, also nicht, eigentlich. das momentane aufflackern von normalität war fast zuviel. wär schon auch schön, in gewissem sinne. aber so, so ist’s grossartig. komm wieder, bald.

kein schlechter ersatz zum feiern.
ich kann es lesen, tief in deinen augen, wie du mich zu dir ziehst. vielmehr, allzu oft: könnte. weil ich nicht jedesmal wage, zu glauben. schön ist das so, erhält das unerwartete.
so gelacht wie eben gerade mit dir habe ich schon lange nicht mehr. bleib mir so grossartig wie du bist, bitte. auf bald.
schneeflocken, genug um staunen und freude hervorzurufen, zu wenig für absolute weissheit. dennoch, wirbelnd, in unterbrüchen. kälte festhaltend, aber schön.
verhalten. passt.