alles zum stichwort ‘alltag‘

verlorener tag.

Freitag, den 5. Februar 2010

frühmorgendliche wasserlosigkeit ist unschön. und ein schlechter start.

regen in grau ist kalt und scheusslich.

absolute kommunikations- und konfliktunfähigkeit ist unmöglich. und lässt die frage aufkommen, ob es fehler gibt, die man nicht wiederholen, sondern besser vermeiden sollte. aber ob ein zusammenhang berechtigt ist, scheint unklar.

sich sträubende technik macht nichts besser. echt nicht.

einkaufen zur gemütsberuhigung ist nur bedingt erfolgreich, diesmal. eigentlich gar nicht.

backen ist balsam für die seele.

angekommen.

Mittwoch, den 27. Januar 2010

schlafen tut sich’s gut. schön werden wird’s. es war und ist allerdings noch viel arbeit. blöderweise auch sonstwo.

gross fühlt sich’s an. hell und neu. welten, in nicht vorhersehbarem masse.

schneeball.

Freitag, den 8. Januar 2010

ich trete auf die strasse, gehe gedankenverloren durch die kälte, vermisse die schneeflocken, die aus dem hauch so ganz richtiges weiss machen würden. “he!” ruft es mir da zu, von der seite, ich drehe mich um und sehe einen etwa dreijährigen. verwundert schaue ich ihn an, kann mich nicht erinnern, ihn zu kennen. er läuft strahlend auf mich zu, kommt immer näher, meine verwunderung wächst. knapp zwei meter vor mir bleibt er stehen und bewirft mich, mit einem kleinen, festen, runden schneeball. ich lache, schaue auf die stücke, die auf den boden fallen, nehme eins, das grösste, in die hand und werfe es zurück. der kleine strahlt weiter, schaut mich an. und dann doch, er nimmt eins der schneestücke und wirft nochmal, immer noch strahlend. ich lache auch, gehe weiter, denke, dass es genau so sein muss und freue mich.

weiss.

Dienstag, den 5. Januar 2010

die ersten schneeflocken. klirrende kälte. stillstand und dennoch aufbruchsstimmung. ordnung fehlt, aber eigentlich ist alles ruhig, und gut. vielleicht warten, schnell vorwärtsmachen, aber nichts überstürzen. so vielleicht.

grau.

Montag, den 7. Dezember 2009

grauer tag.
wettermässig, sonst nicht, ist klar.
jedenfalls. sonnenuntergang, völlig farblos, unspektakulär, in grau. tonangepasst.
kalt, nass.
grau.
schmutzig, irgendwie.

farben, auch primär.

Mittwoch, den 7. Oktober 2009

die leere der bäume lässt das licht grösser werden, oder zumindest golden. die buntheit allerdings ansatzweise diffus und pastellbraun. sommerklebrigkeit in herbstfarben.

baustellenmobiliar in einer sonnenüberfluteten primären buntheit wie kinderspielzeug. absicht oder ironie?

punkt.

Montag, den 21. September 2009

es gibt mich noch, keine angst. und wie. nur schreibstau und viel arbeit. aber dafür pläne, zum fliegen, fürs leben und überhaupt. mir meinen platz finden, das werd ich.

das meer war gut. und schön. und ich kann wieder schwimmen, wer hätte das gedacht.

am rande des platzregens.

Montag, den 17. August 2009

hitze, unerträglich, das denken lähmend. vorbeiziehende gewitterzelle, endlich, aber einzeln und klein. am rand mich streifend. grosse platzregentropfen. den duft nach staubigen strassen im regen bringend. ein hauch von windstoss. prasseln, leise, schon wieder wegziehend. die sehnsucht noch mehr weckend, unbefriedigtes verlangen nach abkühlung.

sommerregen.

Mittwoch, den 15. Juli 2009

spätabends endlich, das langersehnte platzregengewitter, wolken zerbrechend, blitzend und laut donnernd, die schwüle und das kopfweh vertreibend.

am morgen dann die regenpause erwischen, zufällig.

so mag sogar ich regen.

vorfreude.

Samstag, den 6. Juni 2009

nervös. wie immer. diesmal vielleicht sogar mehr, das gefühl von wichtigkeit lässt sich irgendwie nicht ganz ignorieren. aber schön. und gut. und überhaupt.