alles zum stichwort ‘diplom‘

sowas wie schwerelos.

Mittwoch, den 7. November 2007

und irgendwie schwebe ich so rum, zwischen prüfungspanikattacken, weil ja, ich kann mit prüfungen immer noch nicht umgehen, mich zu fragen, warum ich das denn so gar nicht kann immer noch, dem gefühl, ganz unglaublich viel zu wissen, also ganz gut vorbereitet zu sein, zeittotschlagen, damit’s möglichst bald vorbei ist, und der vorfreude auf all die grossartigen pläne für nachher. super. und irgendwie absurd. anstrengend, unangenehm, aber doch zugegebenermassen nicht ganz so schlimm wie beim diplom. was wohl auch mit der mir neulich zugestandenen umgänglichkeit im vergleich zu damals zusammenhängt; oder äh umgekehrt. ja, und dich tatsächlich irgendwie sowas wie wiedergefunden zu haben, das tut wahrhaftig gut.

jahresende.

Sonntag, den 31. Dezember 2006

ein jahr ist also zu ende. nicht nur das kalendejahr, sondern auch ein gutes jahr, in welchem ich frei bin. ein wirklich gutes jahr. viel hat sich bewegt und verändet. klar, studienabschluss und so. aber: ich hab auch mehr und mehr von meiner freiheit gebrauch gemacht. hab zumindest teilweise gelernt, mich treiben zu lassen, den moment zu geniessen, stress aufzuschieben und mich an kleinen dingen zu freuen, ohne mich ständig auf die eventuellen konsequenzen zu konzentrieren und mir sorgen um etwelches zeugs zu machen.

das wichtigste, zum daran festhalten: alles baut auf vertrauen auf, dies ist die grundlage des guten; ich muss ich selber sein und bleiben.

das neue jahr? wird vieles bringen. zunächst einmal eine entspannung der wohnsituation. und ich mache so weiter, wie bisher: baue meine freiheit auf und suche mich selber noch mehr, um das glück überall und möglichst vollständig zu finden. ich hoffe auf weniger konfuses und verworrenheit, auf eine stabilisierung also, und zwar ganz neu. meine vorsätze haben selbstverständlich damit zu tun, aber konkreteres wird nicht preisgegeben.

vorschweben.

Montag, den 20. November 2006

ich schwebe so voran, jetzt wieder im alltag. ein bisschen arbeiten, mich ein bisschen davon abhalten lassen, durch unterhaltungen beispielsweise, total schwebend, wenn auch nicht alle total sinnlos… irgendwie scheine ich noch immer zu glauben, dass lösungen einem so zufliegen… das ist so gar nicht, wie ich mir das alles vor der prüfung vorgestellt habe, wollte doch mein leben wieder etwas gestalten, nicht nur mich treiben lassen… - und wenn’s doch so ist? wenn sie daherzufliegen kommen? dann müsste ich mir ja überhaupt keine gedanken machen. alles würde sich von selber klären… - was für eine illusion! masterpläne müssen her, und zwar schnell. dazu ist nachdenken vonnöten. und zwar klar und viel. los!

sonntagabendallerlei.

Montag, den 20. November 2006

vorgestern war die feierlichkeit für mein diplom. feierlicher als erwartet - schön zu wissen, dass es doch manchmal hilft, an hoher stelle die richtigen leute zu kennen und erst noch den richtigen draht zu ihnen zu haben. und: stradivaris sind toll und wundervoll, auch ohne kanonische musik. trotz allem: so ganz habe ich den studienabschluss noch immer nicht wirklich realisiert…. nachher einer der sehr seltenen familienanlässe, indisches essen. schön.

der freie freitag wurde wegen der feierlichkeiten kurzerhand auf den samstag verschoben, und da auch durchgeführt. trotz anhaltenden föhnkopfwehs. diesmal die stadt des belenus (der name soll doch nicht von hügel kommen, im fall). sehr schön. hübsche altstadt. und irgendwie die realisation, dass das geheimnis dieses landes vielleicht ist, dass die provinz nicht ganz so provinziell wie anderswo, sondern vielleicht sogar richtig lebenswert ist. und: ich bin ausserhalb der uni viel produktiver und kreativer in bezug auf meine diss als in meinem büro an der uni. dies schreit nach einem masterplan, ganz dringend. einen see gab’s auch, der grosse lust auf schiffahren machte. leider ist das da zu dieser jahreszeit nur sonntags möglich, musste mich daher mit auf der hafenmole sitzen begnügen. trotzdem schön.

a propos schifffahren: das wollte ich eigentlich nun heute tun. und den nicht-kaffeetrinker oder was auch immer mit einladen. nur war das wetter wirklich zu kalt und zu grau. auch dies schreit nach einem plan, auch schon fast master, irgendwie. jedenfalls bin ich nach wie vor etwas ratlos diesbezüglich.

noch ein masterplan wird gesucht für die reaktion auf einen weiteren liebesbrief von ihm. da bin ich auch ziemlich ratlos.

titel.

Freitag, den 27. Oktober 2006

ich hab jetzt einen titel. also fast, oder des., ist ja noch nicht bestätigt.
jedenfalls hab ich die heutige prüfung auch noch glorreich bestanden.
wenn auch durch eine absurde aktion, da irgendwie genau das drankam, was ich eigentlich nicht konnte.
war trotzdem gut, schlussendlich.
jedenfalls alles super!
nun knapp drei tage berlin.
jetzt fängt mein leben wieder an, hoffentlich!

verbreitetes ende und eventualität der zukunft.

Mittwoch, den 5. Juli 2006

habe gestern so viel als nur möglich war erreicht: es wird jetzt geld gesucht, dass ich eine hyperbolische dissertation schreiben kann. das ist sehr gut.

war soeben in der allerallerletzten vorlesung meines studiums. und habe die arbeit in die druckerei gebracht. das heisst: mein studium ist fertig. bis auf die prüfungen.

du fährst baldestens weg.

bin ganz überwältigt über all die enden. war mir dessen gar nicht so bewusst. seltsames gefühl. schön. aber auch ein wenig schwebend. wegen der ganzen eventualitäten der zukunft.

in der schwebe.

Montag, den 3. Juli 2006

diplom: so gut wie fertig. aber eben. so viele details gegen meinen perfektionismus.

zukunft der hyperbolizität: morgen, eventuell klarheit. bin nervös. oje.

du: ich kann hellsehen, hast du gesehen? hoffe, du bist beeindruckt. werde meine weiteren vermutungen aber für mich behalten. falls ich aber recht haben sollte, werde ich’s dir allerdings sagen. ansonsten: schade, dass wir uns nicht mehr sehen. aber ich versuche mit dem, was ich habe, glücklich zu sein. und: freue mich auf später. wann immer das ist. vermisse dich trotzdem jetzt schon.

ominösität.

Freitag, den 30. Juni 2006

trotz einladung gestern abend mit der ganzen hyperbolischen arbeitsgruppe wird die zukunft meiner hyperbolizität immer ominöser: ob es hier und so wie ich mir das wünsche eine gibt, wird im moment mit jedem versuch, konkretes zu erfahren, ominöser. immerhin: am dienstag, 4. 7. wird’s klar werden. bis dahin muss auch die arbeit fertig sein. am mittwoch geht’s ab in die druckerei. nur: heute fast nix gemacht, wegen ominösität und migräne. jetzt ist besser. also werde ich heute abend noch was machen, statt den sommer zu geniessen oder sogar fussball zu schauen.

vergeblich.

Dienstag, den 27. Juni 2006

es gibt tage, und gestern war definitiv so einer, da kommt ein zustand über mich, wo ich echt nicht mehr weiter weiss. nichts mehr mit mir anzufangen weiss. alle versuche, mich wieder einzurenken sind dann vollkommen vergeblich. warum mir das passiert? entweder weil ich neurotisch bin. oder dann wegen beliebig vielen der folgenden gründe gleichzeitig, was das leben für mich nicht gerade erträglicher macht.

ich bin ganz unglaublich unter zeitdruck. und es tauchen immer neue probleme in meiner hyperbolizitätsarbeit auf, so viele, dass ich keine ahnung habe, wo anfangen mit lösen. und wie gravierend sie tatsächlich sind weiss ich auch nicht. zum verzweifeln ist das.

ich sollte endlich rausfinden, ob die hyperbolizität für mich nach der prüfung im herbst weitergeht. fürchte mich so sehr davor, dass ich mich fast nicht zu fragen traue. das ist schlecht.

jede minute, die ich mit dir verbringe, macht mich glücklich. und unglücklich. denn: das leben könnte so schön sein. aber es ist nicht real. trotzdem weiss ich nicht, wie’s ohne gehen soll. ich vermisse dich jetzt schon. wie’s später weitergehen soll, ist mir auch schleierhaft.

es ist heiss.

es wird fussball gespielt. ich habe massenhysterie und pseudo-fussball-nationalismus sehr satt. immerhin kein hupkonzert, da “wir” ausgeschieden sind.

p.s. (19:59) wie sich herausstellt ist heute auch so ein tag.

schwarzer tag.

Freitag, den 23. Juni 2006

bah. lasst mich doch alle in ruhe und so sein wie ich will und bin, möchte ich sagen.

komme nicht so recht voran mit schreiben. dabei bleibt noch superwenig zeit. ärgerlich.

und dann noch fussball. so nationales gehupe. voll nicht nötig.

immerhin habe ich die unendliche geschichte.