alles zum stichwort ‘diplom‘

vergeblich.

dienstag, den 27. juni 2006

es gibt tage, und gestern war definitiv so einer, da kommt ein zustand über mich, wo ich echt nicht mehr weiter weiss. nichts mehr mit mir anzufangen weiss. alle versuche, mich wieder einzurenken sind dann vollkommen vergeblich. warum mir das passiert? entweder weil ich neurotisch bin. oder dann wegen beliebig vielen der folgenden gründe gleichzeitig, was das leben für mich nicht gerade erträglicher macht.

ich bin ganz unglaublich unter zeitdruck. und es tauchen immer neue probleme in meiner hyperbolizitätsarbeit auf, so viele, dass ich keine ahnung habe, wo anfangen mit lösen. und wie gravierend sie tatsächlich sind weiss ich auch nicht. zum verzweifeln ist das.

ich sollte endlich rausfinden, ob die hyperbolizität für mich nach der prüfung im herbst weitergeht. fürchte mich so sehr davor, dass ich mich fast nicht zu fragen traue. das ist schlecht.

jede minute, die ich mit dir verbringe, macht mich glücklich. und unglücklich. denn: das leben könnte so schön sein. aber es ist nicht real. trotzdem weiss ich nicht, wie’s ohne gehen soll. ich vermisse dich jetzt schon. wie’s später weitergehen soll, ist mir auch schleierhaft.

es ist heiss.

es wird fussball gespielt. ich habe massenhysterie und pseudo-fussball-nationalismus sehr satt. immerhin kein hupkonzert, da “wir” ausgeschieden sind.

p.s. (19:59) wie sich herausstellt ist heute auch so ein tag.

schwarzer tag.

freitag, den 23. juni 2006

bah. lasst mich doch alle in ruhe und so sein wie ich will und bin, möchte ich sagen.

komme nicht so recht voran mit schreiben. dabei bleibt noch superwenig zeit. ärgerlich.

und dann noch fussball. so nationales gehupe. voll nicht nötig.

immerhin habe ich die unendliche geschichte.

arbeit schreiben.

montag, den 19. juni 2006

daraus besteht mein leben zur zeit. ok, nur fast ganz. aber schon sehr fest. bin bis halb neun an der uni geblieben. das will ja was heissen bei mir. und jetzt zu hause noch ein bisschen was für die schule gemacht. jetzt könnte ich grad einschlafen. vor allem nach dem fussballbier mitten am nachmittag. jaja, ich weiss. aber ein ganz kleines bisschen patriotismus darf ja schon sein. und es war ja auch erst das zweite spiel, das ich vollständig gesehen habe. aber vor dem einschlafen sollte ich mich noch ein wenig entspannen, sonst drehen sich mir pontrjagin hyperbolizitäten und dergleichen im kopf und ich komme nie zur ruhe.

sonntagstief.

sonntag, den 18. juni 2006

eigentlich ist alles bestens: gestern die schule so gut wie fertig vorbereitet, superschönes wetter, nicht allzu grosses hyperbolizitätsvorhaben für heute. ausgeschlafen, keine migräne und bloss minimer heuschnupfen.

aber. bin sehr genervt. sonntag ist doof. das gefühl, dass der tag verhängt werden sollte, mit vielen tollen freunden ist absolut lähmend. da die realität eben so ganz anders aussieht. s’ist nicht mal, dass ich ungern arbeite. habe ja sonst nichts besseres zu tun. ich würde gerne was schönes machen, ja. nur: mit wem denn? aber natürlich auch nicht zwingend etwas supertolles, kreativ angesagtes. einfach zu zweit rumhängen, das wäre schön. von mir aus auch am see oder vor fussballgrossleinwand oder so. einfach irgendwas gegen das gefühl der sinnlosigkeit.

grünes licht gegen utopie.

sonntag, den 11. juni 2006

meine kohärenz sei übersichtlich und er könne mir deswegen nach grober durchsicht bereits grünes licht geben, meint der prof, und ich könne mich für die prüfungen anmelden. will heissen: fertig philosophie! also, ausser eben den prüfungen.

bin bereits ein bisschen am prüfungsthemen durchdenken. hannah arendt wohl. und dann noch was anderes. mal sehen.

jetzt ist also tatsächlich nur noch die hyperbolizität übrig. habe noch 3 wochen, dann muss das ding in den druck. die utopie des baldigen studienabschlusses schwindet!

endgültiges ende der kohärenz.

freitag, den 9. juni 2006

habe die kohärenz ihrem schicksal überlassen. will heissen, abgegeben. hoffentlich, hoffentlich, hoffentlich ist’s in ordnung so. wenn ja, dann fehlt jetzt nur noch die hyperbolizität zu meinem glück, äh, zur prüfungsanmeldung.

ende der kohärenz.

dienstag, den 6. juni 2006

gestern die arbeit fertig geschrieben. jetzt dann noch einmal durchlesen, dann drucken und am freitag abgeben. ha! sogar ich schaff mal was.

also ab morgen wieder hyperbolizität und pontrjagin. freue mich drauf! das sind schöne dinge zum drüber nachdenken.

freue mich allerdings auch auf mal ein paar tage keinen stress und nicht ständig so viel arbeit. ende oktober dann.

sommerliche kälte.

mittwoch, den 31. mai 2006

ich friere. 5 grad draussen. hier drinnen sollen’s 19 sein, aber das glaube ich nicht. es ist saukalt. ich friere extrem ungern. so denkt’s sich’s sehr schlecht. und ich sollte arbeiten, sprich denken. nicht gerade motivierend. immerhin habe ich meinen winterschal aus wolle gefunden. alle anderen warmen sachen sind nicht hier, vorläufig, da ja sommer (?) ist und aus platzmangel. projekt: noch eine tasse heissen tee trinken. und irgendwie anfangen zu schreiben.

p.s. (11:33) es hilft alles nicht. kälte macht schläfrig. und lässt die gedanken tagträumerisch abschweifen. eine knappe seite geschrieben. viel zu wenig. fahre an die uni, da ist es wohl wärmer und mache da was anderes sinnvolles. oder auch nicht. jedenfalls friere ich da nicht. kann ja auch am abend oder morgen oder übermorgen weiterschreiben…

schreiben.

sonntag, den 28. mai 2006

nur so: habe jetzt zehneinhalb seiten. also heute immerhin zwei seiten geschafft. auch wenn’s die textmenge hier wohl nicht vermuten lassen würde… aber: ich könnte wohl schon mehr schreiben an so einem nachmittag… drum bin ich auch erst jetzt fertig geworden. zwei seiten mussten es schon sein. gestern habe ich nicht geschrieben, sondern für die schule gearbeitet. das muss auch sein. bin also immer noch fleissig. und gut im zeitplan. noch sechs wochen: maximal drei wochen kohärenz und bis maximal ende der sechsten woche hyperbolizität. das sollte knapp zu schaffen sein.

hyperbolizität.

donnerstag, den 11. mai 2006

graph_klein.jpg

das ist die hyperbolische approximation durch mit vierecken parkettierte pontrjagin-flächen. also ein teil davon.

ich bin gerade dabei, zu beweisen, dass das ding delta-hyperbolisch ist.

der graph leistet jedoch widerstand, auch gegen allfällige nicht-hyperbolizität.

jedenfalls ist das das letzte stück, was für die diplomarbeit noch fehlt.