vergeblich.
dienstag, den 27. juni 2006es gibt tage, und gestern war definitiv so einer, da kommt ein zustand über mich, wo ich echt nicht mehr weiter weiss. nichts mehr mit mir anzufangen weiss. alle versuche, mich wieder einzurenken sind dann vollkommen vergeblich. warum mir das passiert? entweder weil ich neurotisch bin. oder dann wegen beliebig vielen der folgenden gründe gleichzeitig, was das leben für mich nicht gerade erträglicher macht.
ich bin ganz unglaublich unter zeitdruck. und es tauchen immer neue probleme in meiner hyperbolizitätsarbeit auf, so viele, dass ich keine ahnung habe, wo anfangen mit lösen. und wie gravierend sie tatsächlich sind weiss ich auch nicht. zum verzweifeln ist das.
ich sollte endlich rausfinden, ob die hyperbolizität für mich nach der prüfung im herbst weitergeht. fürchte mich so sehr davor, dass ich mich fast nicht zu fragen traue. das ist schlecht.
jede minute, die ich mit dir verbringe, macht mich glücklich. und unglücklich. denn: das leben könnte so schön sein. aber es ist nicht real. trotzdem weiss ich nicht, wie’s ohne gehen soll. ich vermisse dich jetzt schon. wie’s später weitergehen soll, ist mir auch schleierhaft.
es ist heiss.
es wird fussball gespielt. ich habe massenhysterie und pseudo-fussball-nationalismus sehr satt. immerhin kein hupkonzert, da “wir” ausgeschieden sind.
p.s. (19:59) wie sich herausstellt ist heute auch so ein tag.

