vorvollmond.
Mittwoch, den 28. April 2010und der mond schlägt mir mal wieder aufs gemüt.
und der mond schlägt mir mal wieder aufs gemüt.
die grünen schuhe scheinen mir je länger je passender. ich meine, klebrigkeit und epik? muss ja nicht sein, an eigentlich sachlicher stelle. jedem das seine, könnte man sagen, von mir aus. aber es hat doch alles grenzen. jedenfalls wohl kein vermissen meinerseits, tut mir ja unglaublich leid.
ungewissheit eigentlich, dabei mehr gewissheit denn je. zukunftsgerichtetheit im übermass. aber durchaus nervaufreibend. lässt mich nicht richtig ankommen, aus nervosität die einsamkeit missen und mich furchtbar alleine fühlen. alles gleichzeitig, widersprüchlich, wie könnte es anders sein? dennoch: alles ist gut, ehrlich. aber mir fehlt zeit, an allen ecken und enden.
schlafen tut sich’s gut. schön werden wird’s. es war und ist allerdings noch viel arbeit. blöderweise auch sonstwo.
gross fühlt sich’s an. hell und neu. welten, in nicht vorhersehbarem masse.
die ersten schneeflocken. klirrende kälte. stillstand und dennoch aufbruchsstimmung. ordnung fehlt, aber eigentlich ist alles ruhig, und gut. vielleicht warten, schnell vorwärtsmachen, aber nichts überstürzen. so vielleicht.
es gibt mich noch, keine angst. und wie. nur schreibstau und viel arbeit. aber dafür pläne, zum fliegen, fürs leben und überhaupt. mir meinen platz finden, das werd ich.
das meer war gut. und schön. und ich kann wieder schwimmen, wer hätte das gedacht.
wenn einfach nichts mehr wirklich geht, die einfachsten bewegungen wieder erlernt und neu geführt werden müssen. konsternation, aber total. äusserst ungewohnt. und diametral zum momentan pausierenden tanz.
und das alles, wegen einer kante, die nicht sichtbar war. schneeflocken als hindernis, diesmal.
immerhin: langsam klingt der schock ab, der mich jedoch grossartigerweise um die schmerzen gebracht hat. irgendwann werde ich auch wieder denken können, scheint mir.
(im klartext: ligamentum cruciatum anterius gerissen.)
das meer, in seiner gewaltigkeit, schönheit, manchmal ruhe, tragend, fort und zurück. blau in allen variationen. und eigentlich sowas von essentiell.
ölbaume, ebenso allgegenwärtig wie die sonne und antike steine, steinige hügelzüge und granatäpfelbäume. dörfer in variationen, parallelweltig wie sie nur sein können. berührungspunkte seltenst, zugehörig dennoch alle sehr.
und ich, motivation findend, in geometrie und sonst. schwer fassbar, aber da.
doch, ganz ehrlich: ich muss es zugeben. dieses warten auf kommunikation, so sehr es mich ärgern kann, es ist irgendwie doch auch schön. denn am schluss meldet ihr euch ja dann doch immer wieder bei mir, irgendwie, muss ich im nachhinein feststellen. und noch mehr und völlig unerwartet.
nicht nur daher: das warten auf das schulende, das war viel, viel, viel schlimmer. zermürbend. lähmend. blockierend. erst jetzt, zurück aus den bergen, mit befreiten abenden und tagen mit zeit zum denken, kommt die erleichterung voll und ganz zum tragen. ich erwache, kann endlich aufbrechen zu neuem, meinem. ich komme. wohin auch immer.
unglaublich, aber wahr: ich kann motiviert sein. sogar wenn ich nun seltsame dinge machen muss, von denen ich eher keine ahnung habe. und die auf den ersten, zweiten und dritten blick aber wirklich nichts mehr mit geometrie zu tun haben. aber egal. irgendwie geht’s nun wirklich los, das ist die hauptsache. und ich mag das. sehr.