alles zum stichwort ‘film‘

irrelevant.

Samstag, den 24. November 2007

ob ich mir sorgen machen muss, zu viele bollywoodfilme gesehen zu haben, wenn ich rani mukerji an ihrer stimme erkenne, lange bevor man ihr gesicht sieht? und ob es tragisch ist, dass shah rukh khan ausgerechnet für mein handy werbung macht durch penetrantes vorzeigen desselbigens im film? aber egal. leicht verkatert bollywood schauen ist super. wobei ich mich wirklich frage, warum ich von weniger bier jeweils um einiges verkateter war, als ich jünger war. egal. auch toll: samstagsnachmittagsshoppen. ernsthaft. hab schon lange nicht mehr so erfolgreich in so kurzer zeit so viel geld ausgegeben. ausser fürs ga, aber das ist was anderes. egal. und bis hierhin eigentlich alles völlig irrelevant.

aber: durchaus relevant und bemerkenswert ist, dass das ausgiebige biertrinken letzte nacht darauf zurückzuführen ist, dass es offenbar sehr wohl menschen da draussen gibt, deren weltanschauung ich für vernünftig halte. und nein, es ist nicht so, wie’s klingt. aber es war dennoch sehr schön und ich schöpfe wieder mal hoffnung für mich.

unvermittelt schön.

Donnerstag, den 9. August 2007

was für ein tag! der schien so unspektakulär zu sein. der regen hier ist irgendwie vorbei, der sommer wohl auch. und das hochwasser in meiner nähe nur schwach wahrnehmbar, durch den verdreckten fluss, der etwas höher und reissender ist als sonst. aber doch vergleichsweise harmlos. arbeitsamkeit gleich fast null, obwohl ich am morgen früh doch immerhin das verstehen des relevanten beweises zu faden geschlagen habe. das ist gut. aber das war’s dann auch schon. nachher viel herumhängen und halt die alltäglich irrsinnigen mathematikergespräche. oje. aber. jetzt, jetzt schwebe ich grade wieder mal so träumerisch dahin. sehr. denn dieser film, der ist so erinnerungsschwanger. und lässt so die unwirkliche schönheit sofort aufleben. und real werden. ach…

filmrätsel.

Donnerstag, den 9. August 2007

hab hier ein filmrätsel aus einer langen kette erraten. freut mich umso mehr, weil’s romeo and juliet war!
jetzt hier mein rätsel. wer’s rausfindet, macht das nächste rätsel.
(hier war filmbild1)
(hier war filmbild2)
21:05: kueperpunk hat’s erraten: asso. bei ihm ging’s weiter.

danach.

Samstag, den 4. August 2007

nachher, nachher ist man wie neugeboren. wenn nach zwei tagen kopfschmerzen zum eigentlich nur noch sehr laut schreien, wogegen keine der zur auswahl stehenden kopfwehtabletten irgendwas helfen, und auch der föhnzusammenbruch nichts ändert, und man zwei nächte auch fast nicht schläft, sondern vor kopfweh aufwacht. wenn man dann nachher im kino sitzt und sich mit dem annähern des grandiosen endes von il buono, il brutto, il cattivo das kopfweh endlichstens ins nichts auflöst. dann. superübermüdet. aber alles gut. endlich. so irgendwie befreiend, die angelegenheit.

ansonsten. ich mach mir irgendwie sorgen. halt wenn ich nichts höre. zweifle dann eben doch immer dran, dass es nicht einfach so ist, wie’s halt ist, weil’s so ist, sondern dass es an mir liegt. ohje. nicht gut. ich sollte besser wirklich das nehmen, was in jedem moment grad ist. mehr geht nicht, weiss ich doch. und, muss ich jetzt doch noch sagen: das gelingt mir ja mittlerweile auch meist sehr viel öfter und besser als auch schon. alles wird gut.

ferne durch nähe.

Donnerstag, den 7. Juni 2007

je näher ich dir komme, umso klarer wird, dass ferne uns und der welt gut täte.

ach wie paradox. und so verdammt schmerzhaft.

das einzig gute: ich weiss wohl mittlerweile mit den logischen und unabdingbaren konsequenzen umzugehen, denke ich. irgendwie.

ausweg.

Samstag, den 2. Juni 2007

wenn das leben blöd, öd, leer oder auch schwierig und unbewältigbar scheint, gibt es dann einen ausweg? soll man darauf hoffen, um den alltag ertragbarer zu machen? oder kann das leben gar nicht so strahlend gut sein, wie man es sich in ganzer schönheit erhofft? und wenn das gute gar nie wahr werden können sollte, woran soll man sich denn in tiefzeiten festhalten? oder besteht die kunst, das leben für lebenswert zu befinden eben wirklich darin, das gute und schöne im wahren zu sehen und deswegen glücklich zu sein? das wäre ein plan, und erst noch ein guter wie mir scheint.

auf diese erneute rumdenkerei gekommen bin ich, weil mir der schluss dieses films noch etwas im kopf herumspukt. ich bin mir nicht sicher darüber, ob mir das ende zu happy-endig ist. obwohl eigentlich nichts gut wird, ich weiss schon, beide bleiben ja in ihrer schwierigen welt doch irgendwie stecken. aber es entsteht eine verbindung zwischen den beiden, ganz sachte, die am ende erstarkt und man spürt, wie dies für beide der rote faden zu einem lebenswerten leben sein wird. dieser glücksblitz ist allerdings so stark, dass er zumindest bei mir zunächst eine happy-end reaktion ausgelöst hat, die ich nicht mochte, weil mir ein happy-end so unplausibel schien, da beide absolut unlösbar in den verstrickungen ihres lebens gefangen sind. und ich mag keine unplausiblen filmenden.

das hat mich an meine eigenen verstrickungen erinnert, ist klar. und daran, dass ich sehr wohl eine art ausweg bräuchte und sehr hoffe, dass die bei mir noch nicht ganz so unlösbar sind, obwohl sie das machmal nur allzusehr scheinen.

abgesehen davon (und das war wohl wirklich alles meine sehr subjektive interpretation, es ist kein klassisches happy-end) übrigens ein wirklich guter film, absolut sehenswert. gute schauspieler, fotografisch schön, nicht-vorhersebare geschichte.

wien retour.

Dienstag, den 29. Mai 2007

kaffee ist wirklich super, rumhängen auch, schöne häuser und seltsame gebäude wie die flaktürme sowieso und glückliche menschen wiederzusehen sowieso. interessant sind die unterschiede der wahrnehmung und erkundung von europäischen städten durch europäer und nichteuropäer. und die piraten sind eh super. ich will da wieder hin. also nach wien, nicht zu den piraten. obwohl, das wäre auch was, irgendwie.

nicht so super ist schnee. also auf der heimreise vom zug aus. natürlich wunderschön dekorativ. aber. nicht in dieser jahreszeit bitte, und nicht nach so einem hochsommerlichen wochenende, das ist einfach ein kleines bisschen zu absurd für meinen geschmack.

noch weniger superer ist der tag heute. je später desto weniger zudem noch. es schleicht sich wieder einmal dieses ungeliebte gefühl der leere an. und noch schlimmer, das gefühl, diese nicht durch irgendwas auffüllen zu können. dann ist das leben einfach nur noch blöd und öd. und ich total genervt.

ausnahme.

Dienstag, den 15. Mai 2007

ok. ich tu sowas ja normalerweise nicht. aber jetzt gerade kann ich nicht anders. hier. könnte ein idol von mir sein.

weisheiten des tages.

Mittwoch, den 22. November 2006

total unabhängig voneinander und mit absolut unterschiedlicher wichtigkeit ist mir heute einiges aufgefallen:

ich mag regen nicht. bin tatsächlich immer schlecht drauf, wenn’s regnet und total unmotiviert. so auch heute ziemlich lange.

fast food ist furchtbar. vor allem, wenn jemand in der nähe sowas isst. beispielsweise im tram oder an bahnhöfen. das allerschlimmste ist nämlich der geruch nach glutamat und ev. auch zucker, da bekommt man heisshunger auf sowas und gleichzeitig wird einem fast übel, weil’s so ekelhaft ist.

kaffee trinken wurde heute anvisiert. und nicht mal von mir. mir ging’s aber nicht. aber: es findet wohl doch irgendwann mal statt. sehr gut.

zum zweiten mal match point gesehen heute. krass wie sich meine welt und mein leben verändert hat, seit ich den zum ersten mal gesehen habe. wie sich die sicht der dinge ändern kann. und: hoffe, dass dies ein film ist, der nicht ganz der realität entspricht.

träumerei.

Sonntag, den 22. Oktober 2006

war im kino. das ist ja gemeinhin eine gute ablenkung und somit des lernens förderlich.
denkste.
der film war the science of sleep.
(was total falsch übersetzt ist. es geht um träumen, nicht um schlafen.)
eigentlich wirklich schön.
eben vielleicht zu schön.
bin ich doch genauso wie stéphane.
vermische realität und traum, andauernd.
ok, meistens weiss ich noch, was real ist.
meistens.
aber das fehlen von leben, was ja liebe ist, tut weh.
und wurde mir wieder einmal schmerzlich bewusst dadurch.