alles zum stichwort ‘film‘

tagein tagaus.

montag, den 7. august 2006

ok. das ist so ungefähr ein normaler tag dieser tage bei mir: aufstehen, lernen, was essen, lernen, was essen, einen film zur ablenkung schauen, schlafen. und das ganze wieder von vorne. sehr toll. drum gibt’s hier auch sozusagen nix so sagen.

gestern war’s anders: familientreffen, oben auf meinem berg. saukalt und regnerisch war’s. ansonsten ganz nett. wenn mich auch die perfektheit des lebens vieler etwas abschreckt.

morgen bekomme ich besuch. aus berlin. das ist dann aber ernsthaft abwechslung. und was für welche. freue mich sehr.

realitätsshift.

samstag, den 24. juni 2006

die unendliche geschichte, sophies welt und matrix haben etwas gemeinsam: die realität wird geshiftet. aus anderem blickwinkel angeschaut. auf erstaunliche weise verändert und verschmolzen. ich mag das. denn das leben ist auch manchmal ein bisschen so. das mag ich auch. denn das ist irgendwie erfrischend, auch wenn ich dieses wort nicht mag. aber es ist gut, und schön.

piraterie des glücks.

mittwoch, den 14. juni 2006

irgendwie sinnloser tag. zwar auch sehr schöne momente. aber auch solche, in denen die nervosität und die nerven, die völlig am ende sind, alles vollkommen zum stillstand bringen. totale überforderung. viel zu viel arbeit. und emotionales chaos. warum ist es so, dass ich das unmögliche noch mehr will als bisher, kaum will er etwas total anderes unmögliches, was ich nicht will?

zum glück gibt es den piratenfilm. der hilft über manches hinweg. weil er ist besser als goldene augen. und ich will auch einen piraten. der sich über konventionen hinwegsetzt und der kreativität freien lauf lässt. jawoll.

ludwig van.

sonntag, den 11. juni 2006

wieder mal einen film gesehen: a clockwork orange. obwohl absolut krasse szenen, aber sehr schön und auch total witzig. immer wieder erstaunlich, was es so alles gibt, was so toll ist und man noch nicht kennt. jedenfalls höre ich jetzt beethoven. aber sonst bin ich nicht wie alex, keine bange.

heute.

sonntag, den 4. juni 2006

morgen: sonntagmorgenträgheit. langsamstes aufstehen. mehr als abschweifenden gedanken. erkenntnis: melancholie ist eine stimmung des glücks. denn: melancholie entsteht durch gedanken an nicht reales glück und das tagträumerisch immer wieder durchleben desselben. melancholie ist die absenz des glücks in der realität. aber: nicht traurigkeit. denn das glück ist ja in den tagträumen mehr als da und somit auch wahr. und schön. ich mag also melancholie.

nachmittag: wider erwarten loslösen der gedanken von tagträumen und fokussierung auf kohärenztheorie. das ding fertig geschrieben. das heisst, nicht ganz. muss noch überarbeitet und wohl teilweise etwas an der kohärenz, im alltäglichen, nicht reschers sinne, gefeilt werden. aber immerhin. die grobform steht. das sollte morgen eigentlich zu bewältigen sein.

abend: kino: volver. schön. nicht überwältigend, aber schön. und unterhaltsam. viele schöne siebzigerjahre interieurs. trotz absurdität irgendwie lebensnah. denn: das leben hat immer die seltsamsten verwindungen und unerwartetsten spiele auf lager. aber: an gespenster glaube ich trotzdem nicht.

flatternde vorhänge in rot.

dienstag, den 30. mai 2006

die szene im film in the mood for love mit den flatternden roten vorhängen im hotelflur. wunderschön. die wehmut der liebe flattert wartend.

seine lieblingsszene. ein lieblinsfilm von beiden. er war nicht da.

ich schon. mit den gedanken woanders, nicht bei ihm.

die schönheit des lebens, so schön, dass es weh tut, so wie in dem film, diese unerfülltheit der liebe und des glücks war mir noch nie so nahe wie jetzt. erinnerung an momente mit dir, die zauberhaft für immer in erinnerung bleiben. genau so, wie im film: das glück zum greifen nah real, aber doch nicht erfüllbar, nicht wirklich. und doch irgendwie da. schön, gut und auch schmerzhaft. melancholie des glücks. zu tränen aufwühlend. glücksverströmend. mich in diese raren momente zurückversetzend, mir dich nahebringend. weisst du das?

kohärentes denken.

sonntag, den 28. mai 2006

ich sollte arbeiten. schreiben über die kohärenz und deren ansatz zur lösung des problems des kriteriums. zur zeit rekonstruktion der darstellung der kohärenztheorie bei rescher. d.h. vor allem zitate zusammensuchen, die diese vorstellen, und dazwischen schlauen text konstruieren. viel denkarbeit also.

irgendwie gelingt’s mir nicht, mich auf diese denkarbeit zu konzentrieren. ich denke zu viel anderes. tagträume. viel zu früh. unkonkret und anlassslos. vielleicht auch aussichtslos.

war am mittag in der kino-mattinee. ich meine, wo ich doch jetzt endlich wieder zentral genug wohne, um in 5 min da zu sein. seltsamer film. das netz. da wird kohärenz zwischen mathematik, kunst, computern, hippies, einem terroristen und anderem hergestellt. es ist mir noch unklar, was ich davon halte. nicht uninteressant, aber abstrus.

so. zeit für einen neuen denkanstoss.

tonlose schmetterlinge.

freitag, den 26. mai 2006

kino. film: schmetterlinge nach der erzählung von ian mcewan. zunächst technisches problem mit dem ton, so dass die ersten fünf minuten tonlos gezeigt werden. bis zum ersten richtigen dialog nach eben genau diesen fünf minuten, ist nicht wirklich klar, ob die tonlosigkeit stilmittel oder fehler ist. bei der wiederholung mit ton: überwältigend, wie viel ton zum verständnis des bildes beitragen kann! auch wenn’s nur geräusche sind. echt verblüffend.