alles zum stichwort ‘lehrerdasein‘

erwachen.

Donnerstag, den 17. Juli 2008

doch, ganz ehrlich: ich muss es zugeben. dieses warten auf kommunikation, so sehr es mich ärgern kann, es ist irgendwie doch auch schön. denn am schluss meldet ihr euch ja dann doch immer wieder bei mir, irgendwie, muss ich im nachhinein feststellen. und noch mehr und völlig unerwartet.

nicht nur daher: das warten auf das schulende, das war viel, viel, viel schlimmer. zermürbend. lähmend. blockierend. erst jetzt, zurück aus den bergen, mit befreiten abenden und tagen mit zeit zum denken, kommt die erleichterung voll und ganz zum tragen. ich erwache, kann endlich aufbrechen zu neuem, meinem. ich komme. wohin auch immer.

frei.

Samstag, den 12. Juli 2008

die erleichterung spürbar, es ist vorbei. endlich und endgültig. und wenn ich nicht will, muss ich nie, nie wieder. das heisst, wenn ich es denn schaffe, einen anderen plan mir aufzubauen. aber dem steht ja eigentlich nichts im wege. und so frei war ich wirklich schon lange nicht mehr.

ansonsten, und eigentlich noch mehr frei: ich habe gerade unerwarteterweise möglicherweise sowas wie wahlmöglichkeiten. nein, das ist tatsächlich ungewohnt für mich, egal was man so denken mag über mich.

desillusion.

Mittwoch, den 11. Juni 2008

die erkenntnis, dass ich nicht möchte lernen müssen, damit umzugehen, dass mich teenager mit kaugummis bespucken, stürzt mich in die seit längerem grösste perspektivenlosigkeit. und das so ziemlich global. zukunft? was ist das? jetzt gilt es pläne zu erfinden. firma gründen, die genau mich braucht wohl das plausibelste. grossartig. aber vielleicht kann ich’s ja bald als freiheit sehen.

ausbruch, kurz.

Montag, den 9. Juni 2008

oh mann. und dann, wenn ich mich endlich zu neuesten absurditäten durchringe, streikt sein internet, sein mut verlässt ihn, er ist anderwertig beschäftigt, weg oder was auch immer. und warum mich sowas so ärgert, ist eine durchaus berechtigte frage. aber ich brauch doch ablenkung! zum einen vom nachdenken, ob ich diese rolle in diesem system so mag, so für die tatsächlich, wenn auch hoffentlich ferne zukunft. und zum hinwegtrösten über die vagheit und ferne der verworrenheit, ist klar. 

und ja, ich erhoffe mir durchaus eine universale veränderung durch diesen undifferenzierten ausbruch, im fall.

rückkehr in rollen.

Montag, den 2. Juni 2008

es fällt schwer, in die rolle zu schlüpfen, insbesondere im vornherein. dann, dann geht’s. aber befriedigend ist anders. soll das tatsächlich so sein? ich weiss nicht. bleibt die hoffnung auf besserung durch gewohnheit. aber ob dies meinen ansprüchen genügen würde, so auf dauer?

erstaunte erklärung.

Sonntag, den 20. April 2008

und mit doch einem gewissen erstaunen stelle ich fest, dass ich es durchaus gerne mache, menschen (kindern, laien, interessierten, experten, wem auch immer) mathematik näher zu bringen und zu erklären. vielleicht ist die idee, dann irgendwann mal in aber bitte vorläufig ferner zukunft mich dem lehrerdasein zu widmen doch nicht völlig abwegig.

qualifiziert.

Donnerstag, den 31. Januar 2008

naja, die aktion heute morgen soll mich jetzt also dazu qualifizieren, ernsthaft dann irgendwann mal lehrerin zu sein. also wenn ich will, was ja durchaus in den sternen steht. aber komisch, ich fühl mich nicht eigentlich qualifizierter jetzt?

allerdings noch viel besser: keine prüfung mehr in nächster zeit! also für wirklich lange. ha!

begegnung am rande.

Dienstag, den 29. Januar 2008

tut schadenfreude eigentlich weh? wie ist es, wenn die längstens ausgemalte eindeutige, aber eben nicht derartige, begegnung dann stattfindet? ich verstörte blicke ernte und einfach so gar nicht weiss, was ich dabei fühle? ich weiss nicht mal, ob ich mich sorge vor der nächsten begegnung. oh mann. was schmerzt ist wohl nicht verhalten-leichte schadenfreude. sondern wieder einmal und immer noch das bewusstwerden, was da war, viel zu lange. wo bin ich geblieben? und was soll diese einsamkeit? und warum denke ich überhaupt auch nur einen moment da drüber nach? ich hab gewiss andere sorgen. auch wenn du ganz und gar nicht recht hast, so schlimm bin ich nun doch wieder nicht, auch wenn’s kurz vor einer prüfung ist.

wieder mal warten.

Samstag, den 26. Januar 2008

mir ist langweilig. nein, nicht wegen dir. du bist super. ist klar. aber. irgendwie schwank ich so zwischen totaler gleichgültigkeit und superstress. ohne aktuellem nervositätsüberfall, absurderweise. einfach nur langweilig. blöde prüfung. und meine vorbereitung sowas von ineffizient und langwierig. dies könnte auch dem blöden hasel zuzuschreiben sein. trotzdem. die welt (inklusive dir, das weisst ja….) kann echt froh sein, wenn das vorbei ist und ich aufhör rumzujammern. wirklich.

schübe.

Sonntag, den 20. Januar 2008

die realisation, dass die prüfung tatsächlich bereits in zehn tagen ist, macht mich plötzlich supernervös. obwohl die themen ok sind. und ich zumindest zum einen bereits eine idee habe. aber ich meine, in zehn tagen…! und in was für eine rolle ich mich da wieder hineinversetzen muss.

der verfrühte und absolut überflüssige frühlingsschub beschert mir müdigkeit. blöde pollen. und doch, ich mag sonne durchaus. aber schnee fänd ich ehrlich gesagt noch schöner. und nein, an frühlingsgefühle will ich gar nicht denken. obwohl mich deine klitzekleine antwort ja schon wieder dich unendlich vermissen lässt und meinen ganzen ärger wieder mal einfach so aufs mal wegwischt. manchmal wünschte ich mir echt mehr widerstand in mir.