alles zum stichwort ‘lehrerdasein‘

anstrengend.

montag, den 10. september 2007

warum bloss ist unterrichten manchmal so unglaublichstens anstrengend? also im sinne von ermüdend. nicht weil die armen kleinen noch ganz neuen studenten mühsam wären oder so.

ich glaube, das nächste woche losgehende semester wird mir nach dieser woche wie ferien vorkommen… vielleicht ist irgendwannmal lehrerin werden doch keine so gute idee.

tirol.

sonntag, den 2. september 2007

fahre jetzt dann gleich nach österreich, nach tirol. oder ins tirol? hä? kollision sämtlicher sprachkompetenzen mit resultierender ahnungslosigkeit. egal. bin jetzt erstmal weg bis freitag. hoffe, das wetter ist besser als vorausgesagt. und nein, das ist kein urlaub, ich fahr da wirklich hin zum lernen (wenn auch für die blöde lehrerprüfung und nicht das, was vorgesehen ist.). was ich auch hoffe: dass ich diesmal im gegensatz zu franken wirklich nur vorher krank bin. eine woche fieber reicht doch wirklich, zumal ich mich mittlerweile besser fühle.

abschliessende anfänge.

samstag, den 1. september 2007

dass dies kein ende, sondern ein anfang mit vielen grossen, neuen und zahlreichen möglichkeiten sei, ist wohl eine der meistbenutzten floskeln bei abschlussfeiern jedwelcher art von bildungsinstitutionen. und manchmal denkt man dann, das hab ich doch schonmal gehört, irgendwie; hat sich das nicht langsam etwas abgestanden? und könnte man nicht mal eine neue und interessante rede halten?

aber dann, andere manchmals merkt man, dass es eben doch so ist. man sieht all die abschliessenden, ihre fröhlichkeit, ihre neugier, die welt zu erobern, ihr stolz und den leisen abschiedsschmerz. und dann, ganz unversehens, ist man gerührt. denkt an den eigenen solchen abschluss zurück, an die grossen gefühle, die man selber da geschwungen hat, die türen, die man offenstehen hatte. und fragt sich leise, um die freude für die anderen in sich nicht zu verscheuchen, ob man die türen gefunden und die welten dahinter betreten hat. aber für den moment feiert man mit, wünscht alles gute und dergleichen mehr. und ganz nebenbei denkt man sich, dass dies doch eigentlich eine der schöneren seiten des lehrerdaseins sein wird.

später, in stiller kammer, denkt man weiter. überdenkt die aufgestossenen türen, und auch die links liegen gelassenen. und kommt zum schluss, dass alles gar nicht so daneben war, bisher. trotz unzähliger irrwege und fehlschlägen. dass ich eigentlich ganz zufrieden bin damit, wo ich bin. und dass noch viele abschlüsse und anfänge kommen werden. dass mit jedem abschluss eine tür definitiv geschlossen, abgeschlossen wird, aber viele weitere sich öffnen. dies nutzen zu können ist ganz eigentlich etwas sehr schönes.

übrigens sind wohl abschlüsse nicht nur in bildungsbelangen anfänge. sondern zu ziemlich überall im leben. wirklich überall, eigentlich.

nie wieder seichtheit.

dienstag, den 12. juni 2007

nie wieder ellenlanges blabla und erzwungene diskussionen in gruppen, über so internetforen zum teil. nie wieder seichtes, unwissenschaftliches geplänkel, das mich so sehr ärgert, dass ich lieber mehr arbeiten und dafür was lernen würde. nie wieder! also ausser ich mach wieder mal eine dermassen bescheuerte ausbildung wie die hier zur lehrerin. womit ich mit bescheuert wohlgemerkt nur das ausbildungskonzept und keinesfalls das ziel meine. jedenfalls: heute war die allerallerletzte vorlesung! die nächster woche fällt russland zum opfer. jetzt fehlen nur noch die prüfungen, im november und etwa januar.

fragerei.

dienstag, den 15. mai 2007

soll ich mich ärgern über schüchternheit, wenn ich doch gar nicht weiss, ob da wirklich was hätte sein können und ob ich das überhaupt wirklich will? und ob ich damit wirklich keinem weh tue? nein, dich meine ich damit nicht. ist einerseits nicht mein problem, andererseits wohl ohnehin keins. aber du bist auch fraglich: wenn ich dich nämlich nun tatsächlich nicht mehr frage, was geschieht dann? ob ich recht habe? obwohl ich hoffe, dass nicht? und war das heute wohl tatsächlich der kapitän? und wenn ja, war er auch so in gedanken versunken wie ich, oder was war da?

was ich mich hingegen nicht fragen muss, sondern das weiss ich einfach: ich mag keine leeren texte schreiben. kein blah. auch nicht diskussionen ohne inhalt mit bornierten menschen. und schon gar nicht, wenn ich dazu gezwungen werde. was sich allerdings so halbernst als frage stellt: muss ich denn lehrerin werden?

völlig klar aber ist: regenbögen sind super. doppelte sowieso. sowas bringt nicht nur goldtöpfe, sondern auch glück, oder?

verbremst.

dienstag, den 27. februar 2007

irgendwie fühl ich mich grade so gebremst. ist irgendwie trotz allem guten und schönen und neuen so eine wartesituation. halt dieses praktikum. ich hab zwar mittlerweile zwei drittel absolviert. und es läuft ganz ok, heimse verblüffend viele komplimente ein. aber. mit meinem fiebrig-gefühl ist’s echt anstrengend. und ich würde irgendwie lieber was anderes tun. leben. wohnung einrichten. oder auch ganz einfach aperiodische färbungen. wirklich. aber: wenn das praktikum dann endlich mal vorbei ist, beginnt ja gleich das semester. dann werd ich auch voll überarbeitet sein. muss mir wohl wieder mal freiraum in klitzekleinsten stückchen erobern, so wie’s aussieht.

vollkommen.

freitag, den 9. februar 2007

hab wieder mal ein neues display, und somit bin ich wieder vollkommen mit dem internet verbunden. sehr gut. ausserdem hab ich grippe und noch nichts eingepackt; habe schüler mit der schilderung meines diss-themas fesseln können, obwohl’s die zweitletzte stunde vor den ferien war; habe die schlüssel für die neue wohnung; und das alleine rumsitzen macht mir erstaunlich wenig aus. ein vollkommmener tag, also, irgendwie.

rumdödeln.

montag, den 5. februar 2007

irgendwie ist das wieder mal so eine warte-situation. so leer. gefühlsmässig nur voll mit warterei. aufs umziehen. und das endliche ende der provisorität und der übergangslösungen, so wohntechnisch.

aber eigentlich habe ich ja ganz unglaublich viel zu tun. so mit schulpraktikum und kisten packen und sonst tausend sachen.

offenbar habe ich im letzten jahr irgendwie gelernt, sowas zu ignorieren. zwar schon alles, aber wirklich alles zu erledigen, aber ohne mich stressen zu lassen. das ist sehr gut.

und des weiteren tut kino sehr gute dienste, so im immer noch computerlosen alltag und menschlich unwohnlichem zuhause.

nachher, mit meiner ganz eigenen wohnung, wird dann alles gut und anders. definitiv.

sonntagsgeplänkel.

sonntag, den 28. januar 2007

nichts neues. die welt ist gut. und schön. warum? einfach so. ein bisschen schnee, ein bisschen spazieren, ein bisschen die freiheit geniessen. ein bisschen kino und so. alles gut.

versuche gerade, mich nicht darüber zu ärgern, dass ich ab morgen (zum glück nur) vorübergehend wieder in meine lehrerinnenrolle zurückkehre, und dass mein geliebtes powerbook wieder mal keinen funktionierenden bildschirm hat und ich daher sogar am sonntag an der uni vor dem rechner sitze, weil ich natürlich mit den blättern für die schüler gestern nicht fertig geworden bin. gelingt mir aber ganz gut, das nicht ärgern.

ohne mich.

montag, den 21. august 2006

im guten sinne: heute beginnt die schule wieder. ohne mich. ha! kein ärger mehr für mich aus dieser richtung. sehr gut.

im weniger guten sinne: habe wieder einmal mein leben ohne mich gelebt. will heissen, nicht an mich sondern nur an andere gedacht. dabei müsste ich nach allem, was geschehen ist, das wirklich besser wissen. aber: das wird jetzt ändern. ab sofort. ich denke nur noch an mich. oder zumindest fast.