alles zum stichwort ‘prüfung‘

quasi unerschütterlich.

Sonntag, den 30. September 2007

arbeit ohne ende. also lernen insbesondere, zum versinken drin. absurderweise komme ich voran, trotz fehlender motivation. und dabei lerne ich doch gerade, wie wichtig selbige zum lernen ist. und ebenso fehlt inspiration. lernerei nur für die prüfung, ist klar. dabei würde ich gerne verstehen, um zu lernen fürs lehren. aber egal. ich reg mich nicht drüber auf.

ansonsten. voller kopf, volle ungewissheit. latent sich drehende gedanken, ohne ende. immer da, aber in den hintergrund geschoben. (vorgetäuschte) überzeugung dass jede möglichkeit gut sein wird. auch wenn ohne dich nichts vorstellbar ist. eigentlich. aber (fast) kein vollständiges taumeln, richtung unten jetzt gerade.

das berühmt werden für den moment auf eis gelegt. zumindest in dieser konstellation. abwarten. bis ich zeit dafür habe.

in gedenken an die philosophie also sozusagen ataraxie. wenn das nur immer so wäre. oder vielleicht doch nicht, das gefühl von gehalt fehlt auch so.

errungenschaften.

Sonntag, den 23. September 2007

einen turm erklommen, ganz alleine; trotz treppen aus uraltem holz, nur an einer seite an der innenseite des turmes befestigt, mit von unten durch ritzen durchschimmerndem licht, was meiner höhenangst insgesamt sehr zuträglich war. dennoch: aussicht wundervoll. ausserdem meinen geburtsort besichtigt, wohl zum ersten mal seither. bananenbaum vor riegelhäusern, wie absurd ist denn sowas? und ein schloss. ganz toll. aber alles kann nicht über die aufziehende einsamkeit hinwegtäuschen.

dann versinken in migräne. nichtstun. anderhalb tage vertan mit abwarten. tabletten essen, die nicht helfen. schlafen.

heute lernerei. lernen, wie das lernen funktioniert. oder so ähnlich. gefällt mir irgendwie gar nicht. zu durchdacht, die theorien, scheint mir etwas zu mechanisch dargestellt alles. aber egal, da muss ich durch, in sieben wochen ist die prüfung.

insgesamt also: gar nichts. nichts und wieder nichts. alles so leer und irgendwie sinnlos. blöd und öd. wie auch schon, ich weiss. es scheint mir, das einzige, was ich kann, worin ich gut bin, ist tagzuträumen. über dich natürlich. bringt nichts. ist eh ausweglos. aussichtslos sowieso.

dabei war doch grade alles gar nicht mal so schlecht? hab mich mit allem irgendwie abgefunden? wobei, vielleicht ist’s gerade das? sich abfinden kann’s ja nicht sein, oder, so auf die länge?

ok, ich brauch einen masterplan. dann kann ich irgendwann vielleicht auch den titel ernst meinen.

tirol.

Sonntag, den 2. September 2007

fahre jetzt dann gleich nach österreich, nach tirol. oder ins tirol? hä? kollision sämtlicher sprachkompetenzen mit resultierender ahnungslosigkeit. egal. bin jetzt erstmal weg bis freitag. hoffe, das wetter ist besser als vorausgesagt. und nein, das ist kein urlaub, ich fahr da wirklich hin zum lernen (wenn auch für die blöde lehrerprüfung und nicht das, was vorgesehen ist.). was ich auch hoffe: dass ich diesmal im gegensatz zu franken wirklich nur vorher krank bin. eine woche fieber reicht doch wirklich, zumal ich mich mittlerweile besser fühle.

nervengezittere.

Donnerstag, den 16. August 2007

irgendwie kann ich immer noch nicht so richtig und sinnvoll lernen, also für prüfungen. wie auch? es graut mir allerdings davor, wieder so ein nervenbündel zu werden wie vor einem jahr. aber vielleicht hilft ja eben der um so vieles verbesserte grundzustand, dass es nicht ganz so schlimm wird.

die probe zur berühmtheit morgen macht mich hingegen nicht wirklich nervös. da ich nicht voll und ganz von der sache überzeugt bin, muss ja nicht nur ich mich gut verkaufen. das macht’s für mich entspannter. und: ich bin wieder leicht erkältet. kann also eh nichts forcieren.

und wieder ist der tag des sterns der meere. aber ist alles gut.

dynamik.

Montag, den 2. Juli 2007

letzten sommer, beim kämpfen mit leibniz für die philosophieprüfung, war die allergrösste hürde die dynamik in der monadologie. mit der loge hatte ich mich dann so langsam herangetastet, glaub, aber dann hat sich das ja ins pokern aufgelöst. aber zumindest mochte ich den begriff am schluss beinahe, obwohl er mir ja an der prüfung zum vermächtnis geworden war.

letztes wochenende habe ich nun tatsächlich eine andere form von dynamik gesehen (tatsächlich, weil ich nicht sicher war bisher, dass es die auch in echt gibt): die von jung, erfolgreich, dynamisch. die geht so: aufgesetzte fröhlichkeit in biederkeit, bier, zu grottenschlechter musik (und wenn ich das sage, will das ja wirklich was heissen) tanzen, und zwar, ganz wichtig, mit einer hand in die luft erhoben, mit ausgestrecktem zeigefinger. dauerlächeln. und dazu entweder ein zu grosses weisses hemd mit leger offenem kragen und hochgekrempelten ärmeln tragen, oder dann so russische sandalen mit nicht-tragbaren absätzen. und dabei ständig dem licht des vollmondes mit dem blauweissen licht des handys konkurrenz leuchten, um irgendwem mitzuteilen, wie voll die party abgeht. jedenfalls. die leute schienen ihren spass zu haben. aber: ich bin irgendwie ganz froh, nicht so zu sein. diese dynamik liegt mir irgendwie nicht so. und ich meine das nicht aus überheblichkeit. ist einfach nicht meine welt, irgendwie. womit ein klischee mehr bestätigt wäre.

nie wieder seichtheit.

Dienstag, den 12. Juni 2007

nie wieder ellenlanges blabla und erzwungene diskussionen in gruppen, über so internetforen zum teil. nie wieder seichtes, unwissenschaftliches geplänkel, das mich so sehr ärgert, dass ich lieber mehr arbeiten und dafür was lernen würde. nie wieder! also ausser ich mach wieder mal eine dermassen bescheuerte ausbildung wie die hier zur lehrerin. womit ich mit bescheuert wohlgemerkt nur das ausbildungskonzept und keinesfalls das ziel meine. jedenfalls: heute war die allerallerletzte vorlesung! die nächster woche fällt russland zum opfer. jetzt fehlen nur noch die prüfungen, im november und etwa januar.

nervöselei.

Freitag, den 18. Mai 2007

ja. ich bin nervös. wenn auch niemals so sehr, wie vor den prüfungen. trotzdem.
ob das alles schlau ist? dochdoch. glaub. aber berühmt werden will ich ja. wenn das nur gut geht.

stillstand bei voller fahrt.

Freitag, den 12. Januar 2007

wenn ich etwas gelernt habe während des letzten sommers, dann ist es weder geometrie, noch krypto, noch logik, noch leibniz, noch hannah arendt, sondern:

nicht denken.

also nicht über mich, mein leben und damit verstricktes.

und genau dieses könnens werde ich mich jetzt bedienen, zumindest bis zum vortrag, den ich am nächsten dienstag halten muss.

denn woher soll ich denn wissen, ob das jetzt den bereits total unmöglich scheinenden allgemeinzustand noch verschlimmert hat, oder ob das nun der masterplan ist, weil’s eigentlich wohl schlau ist. keine ahnung. will’s im moment auch gar nicht wissen.

jetzt gilt’s gruppen zu färben, aperiodisch. los.

vorschweben.

Montag, den 20. November 2006

ich schwebe so voran, jetzt wieder im alltag. ein bisschen arbeiten, mich ein bisschen davon abhalten lassen, durch unterhaltungen beispielsweise, total schwebend, wenn auch nicht alle total sinnlos… irgendwie scheine ich noch immer zu glauben, dass lösungen einem so zufliegen… das ist so gar nicht, wie ich mir das alles vor der prüfung vorgestellt habe, wollte doch mein leben wieder etwas gestalten, nicht nur mich treiben lassen… - und wenn’s doch so ist? wenn sie daherzufliegen kommen? dann müsste ich mir ja überhaupt keine gedanken machen. alles würde sich von selber klären… - was für eine illusion! masterpläne müssen her, und zwar schnell. dazu ist nachdenken vonnöten. und zwar klar und viel. los!

titel.

Freitag, den 27. Oktober 2006

ich hab jetzt einen titel. also fast, oder des., ist ja noch nicht bestätigt.
jedenfalls hab ich die heutige prüfung auch noch glorreich bestanden.
wenn auch durch eine absurde aktion, da irgendwie genau das drankam, was ich eigentlich nicht konnte.
war trotzdem gut, schlussendlich.
jedenfalls alles super!
nun knapp drei tage berlin.
jetzt fängt mein leben wieder an, hoffentlich!