alles zum stichwort ‘prüfung‘

fragwürdig.

sonntag, den 1. oktober 2006

manchmal. also manchmal frage ich mich wirklich, was ich denn eigentlich so ganz genau falsch gemacht habe. warum nicht einfach alles weniger kompliziert und ich weniger konfus sein kann. und warum ich nicht einfach das machen kann, was ich gerne würde, und wohl theoretisch auch könnte. zur zeit lernen. vernünftig lernen. nicht einfach so vorbeidriften. und dann irgendwie mein leben normalisieren. das machen, was mir gut tut, was ich eigentlich will. das so generell, nicht nur in den nächsten vier wochen. wirklich. manchmal frage ich mich. sehr. und dabei habe ich doch in letzter zeit wirklich das gefühl, dass einiges besser läuft als auch schon.

zurück in der grossstadt.

samstag, den 30. september 2006

franken war sehr kleinstädtisch. wenn man von stadt überhaupt reden möchte. dorf, vielmehr. aber für den anlass passend. es war interessant. viele schöne sachen. und vieles total unverständliches, da zu weit weg von meiner geometrie. leider war ich bis fast am schluss eigentlich krank. fieber und so. sehr blöd. aber es war meist ok. und draussen herbstlich hübsch. habe auch viel gelernt. jetzt noch mehr lernen, in einer woche gilt’s dann ernst.

auf nach franken.

sonntag, den 24. september 2006

bin alles andere als fit (erkältet, beispielsweise. aber nicht vom schifffahren, war ich eigentlich schon vorher ein bisschen) und überzeugt davon, dass dies schlau ist. so von wegen lerntechnisch. und prüfungsnervositätstechnisch. aber. die berliner sind ja da. also insgesamt hoffentlich genug menschen, die mich zum lernen animieren. von daher: los geht’s. eigentlich ist’s ja super.

schifffahren.

samstag, den 23. september 2006

ja, ich weiss, ich sollte lernen, statt dem tourismus frönen. aber. bin heute eh viel zu konfus dazu. und lerne dann dafür morgen. stehe voll früh auf und so. im ernst.
und schifffahren ist echt super. ich meine, nur bier ist auch super, aber schifffahren ist eigentlich sogar noch besser. viel besser. vor allem, wenn man umsteigen muss. und warten.
und das altweibersommerlicht (um nicht zu sagen herbstlicht) ist einfach unschlagbar. dunstig und verschleiert. fast schon melancholisch, und melancholisch ist ja schön. eine stimmung des glücks, diese erkenntnis hatte ich ja auch schon mal. ist immer noch wahr. und gut. auch wenn heute in leicht verändertem sinne.

realistisches nervös werden.

donnerstag, den 21. september 2006

so ganz realistisch habe ich total noch genug zeit, mich auf die prüfungen vorzubereiten. sogar mit franken. habe ja einen super lernplan, alles durchorganisiert und ausgerechnet. und ich verstehe das zeugs ja, eigentlich. und bin seit über zwei monaten immer am lernen.
aber.
so auch ebenso ganz genauso realistisch hab ich viel zu wenig zeit. es ist so viel stoff. und ich kann noch so nichts.
oje.
nur nicht nervös werden. nur nicht nervös werden. nur nicht nervös…
sondern fleissig weiterlernen.
mich wieder motivieren.
los.
also morgen, jetzt erstmal schlafen dann.

entschlossen.

dienstag, den 19. september 2006

hab die fahrkarte nach franken gekauft. eine woche teilzeit lernen für die prüfungen, dafür andere schöne sachen lernen. und menschen sehen. sehr gut.

und: hab mich nicht von den prüfungen abgemeldet. hätte man bis heute gekonnt.

jetzt gilt’s also ernst. oje.

irgendwie nervös.

montag, den 18. september 2006

doch, irgendwie schon, ja, fast so schlimm wie vor der dreitägigen. dabei geht’s noch ganze drei wochen bis zu den prüfungen. aber es ist noch so vieles unklar. und mein leben sowieso. kein wunder hab ich nicht immer alles unter kontrolle und abstürze verschiedenster art sind so vorprogrammiert. einiges macht mir dabei alles leichter, anderes aber ganz und gar nicht. ob’s denn jetzt die prüfungen oder alles sonst so ist, was mich nervöser macht, sei mal dahingestellt.

zäher wochenanfang.

montag, den 11. september 2006

neue woche und alles beim alten. bin nicht motiviert zum lernen, da dies so grauenhaft unkreativ ist. wie lernt man denn überhaupt? wie merkt man sich denn all die vielen sachen? zudem bin ich ständig mit den gedanken woanders. ich weiss. und genervt. ich weiss, ja, noch mehr. ich versuche ja auch, an mich selber zu denken. das zu tun, was ich will. hab’s ja versucht. ehrlich. ob’s zu was führt steht allerdings in jeglicher beziehung noch in den sternen.

drei tage fertig.

freitag, den 8. september 2006

so. habe jetzt also die prüfung hinter mir, vor der ich während der letzten sieben jahre, also meinem ganzem studium, mich gefürchtet habe. sehr.

es war nicht ganz so schlimm, wie ich das vorher immer gedacht hatte. aber schon superanstrengend. und hirnverbratend.

bin nicht ganz überzeugt von dem, was ich geschrieben habe. aber es wird schon ok sein, denke ich.

ist jedenfalls so grundsätzlich ein sehr tolles gefühl, das hinter mir zu haben.

zweiter tag von welt.

mittwoch, den 6. september 2006

so. elfeinhalb seiten. und ich fix und fertig. aber die arbeit noch nicht. wird sie morgen aber jeden fall werden.

sehr interessant, zu beobachten wer einem denn bei so einer sache alles erstaunlicherweise glück wünscht und unterstützung in verschiedenster form schickt. vor allem auch, dass das häufig genau zu den krassesten durchhängerzeiten bei mir ankommt. telepathie gibt es, klarer fall. und: dies macht die sich manchmal hochschleichende einsamkeit sehr viel erträglicher. bin ich doch während fast meines ganzen studiums von einer komplett anderen situation als die jetzige ausgegangen, in welcher ich dieses ding dann mal schreiben würde.

achtung, fertig, bett. weiterschreiben ist morgen angesagt. fertigschreiben sogar.