alles zum stichwort ‘reisen‘

augenblick, mit rückblick.

Montag, den 10. November 2008

schön, dass es orte gibt, die dann irgendwie doch genauso sind, wie man sie schöngeredet bekommt. und noch viel schöner, dass es menschen gibt, die das gute in sich erhalten und vergrössern, auch nach so vielen jahren.

wüstennah.

Mittwoch, den 24. September 2008

das meer, in seiner gewaltigkeit, schönheit, manchmal ruhe, tragend, fort und zurück. blau in allen variationen. und eigentlich sowas von essentiell.

ölbaume, ebenso allgegenwärtig wie die sonne und antike steine, steinige hügelzüge und granatäpfelbäume. dörfer in variationen, parallelweltig wie sie nur sein können. berührungspunkte seltenst, zugehörig dennoch alle sehr.

und ich, motivation findend, in geometrie und sonst. schwer fassbar, aber da.

 

sommergruss, winzig.

Donnerstag, den 18. September 2008

zu dichtes geschehen fürs schreiben. kommt noch. der sommer ist grossartig. alles andere auch.

drehend.

Donnerstag, den 11. September 2008

müdigkeit übertönt die aufgeregtheit. losfliegen, bald. vorvollmond schon fast wieder, das macht’s auch nicht besser. und wie auch immer, du gehst mir nicht aus dem kopf. wie gesagt, endlosschlaufe, würd ich glatt nehmen.

erwachen.

Donnerstag, den 17. Juli 2008

doch, ganz ehrlich: ich muss es zugeben. dieses warten auf kommunikation, so sehr es mich ärgern kann, es ist irgendwie doch auch schön. denn am schluss meldet ihr euch ja dann doch immer wieder bei mir, irgendwie, muss ich im nachhinein feststellen. und noch mehr und völlig unerwartet.

nicht nur daher: das warten auf das schulende, das war viel, viel, viel schlimmer. zermürbend. lähmend. blockierend. erst jetzt, zurück aus den bergen, mit befreiten abenden und tagen mit zeit zum denken, kommt die erleichterung voll und ganz zum tragen. ich erwache, kann endlich aufbrechen zu neuem, meinem. ich komme. wohin auch immer.

bergsommer.

Donnerstag, den 17. Juli 2008

aussicht.

hain, in sommerlicht getaucht.

sommertanne.

teeglas.

bergweisheit.

Donnerstag, den 17. Juli 2008

meine berge. mich zurückbringend zu mir selbst. wie immer. und wie immer mit einer prise melancholie. da sie die leerheit mir zeigen. und mich weiter warten lassen. beziehungsweise mich staunen machen über noch mehr anfragen. elegant zurückverwiesen würd ich sagen zum einen. und ebenso elegant sowas wie kommunikation erzwungen anderswo, wenn auch schleppend. ach. und ansonsten weiss ich nicht. und du, du fehlst mir, ist klar. sonst noch was?

schneeschnitzen.

Sonntag, den 30. Dezember 2007

trotz meiner unsportlichkeit, die sich in komplett fehlender kondition ausdrückt und trotz der unsäglichen blödheit von skischuhen, die schwer sind, weh tun beim anziehen, tragen und ausziehen, und zudem meine schienbeine in einen schmerzenden zustand versetzen, der sich grün und blau anfühlt, wenn auch leider nicht so aussieht (das ist fast wie mein heuschnupfen, der mich zwar leiden aber niemals niesen lässt, sodass mir das niemand glaubt, wie schlimm das ist, und oh nein, das wird ja schon in wenigen wochen losgehen, dem hasel sei dank), und trotz des leichten muskelkaters: ich mag skifahren. wirklich. denn das ist wieder mal das mit deinem balsam für die seele. die berge, die sonne der schnee. einfach nur schön. von daher: noch besser, dass ich ins neue jahr skifahre - eh schon unglaublich gut, dass ich seit monaten für silvester eingeladen bin, noch nie dagewesen sowas nämlich. also dieses jahr kein vorprogrammiertes melancholisches und sehnsüchtiges rumsitzen, unzufrieden mit mir, der welt und sowieso einfach allem. grossartig wär’s, dies dann gleich als grundstimmung fürs neue jahr rüber- und weiterzuziehen. in jeglicher beziehung. wird schon werden, bin erstaunlich zuversichtlich.

süden.

Sonntag, den 11. November 2007

hach. wie früher. aber wirklich. es gab halt doch auch gute dinge, damals.
winter im süden
mehr winter im süden
aber das licht ist wirklich unglaublich, oder?
ich geh glaub grad nochmal. ganz ehrlich.
und: weihnachten in dieser form nervt mich (noch) nicht.

schneeschmunzeln.

Sonntag, den 11. November 2007

südliches wintersonnenlicht, strahlend klar, weiss und leuchtend, die berge in konturen und farben tauchend, die unwirklich scheinen. erstaunlich warm, aber schneidender wind. blauster himmel, makellos. über den bergen etwas dunstartiges, unidentifizierbar und in weitester ferne.

am anderen ende des tunnels schneegestöber, heftigstens. alles weiss. antinomie des winters. unwillkürliches schmunzeln überkommt mich. und ich weiss ganz ehrlich nicht, was ich schöner finde.