alles zum stichwort ‘unfall‘

empfindlich.

Mittwoch, den 21. Oktober 2009

manchmal ist ein hauch von erinnerung einfach zu viel. die kälte, nicht hilfreich. und die immer noch schleppenden fortschritte auch nicht. generell und überhaupt: zu viel, ebenfalls nicht. gleichgewicht, meistens und noch, aber auf haarscharfer kante. aber wird schon werden.

punkt.

Montag, den 21. September 2009

es gibt mich noch, keine angst. und wie. nur schreibstau und viel arbeit. aber dafür pläne, zum fliegen, fürs leben und überhaupt. mir meinen platz finden, das werd ich.

das meer war gut. und schön. und ich kann wieder schwimmen, wer hätte das gedacht.

tanzen, ansatzweise.

Montag, den 25. Mai 2009

erneutes herantasten, diesmal unendlich sachte. absolut keine kapriolen, tiefstes anfängerniveau. aber: funktioniert. schmerzlos und kein hinken, bloss mit leichter ermüdung, nachher. und: macht sogar spass. sehr. und lässt hoffen, irgendwann, eines fernen tages, geht vielleicht sogar (fast) alles wieder. wir werden sehen.

aufleuchten.

Montag, den 23. Februar 2009

in der grauheit des alltags, mit seinen derzeit übertriebenen mühen: deine blicke. vielversprechend, tief, trotz verborgenheit und kürze. ich will mehr.

herzlich.

Samstag, den 14. Februar 2009

nichtsahnend mit unsicherem schritt, insbesondere schneebedingt, bin ich auf dem weg zum bäcker. da kommen mir zwei männer entgegen, ich kenne sie nicht. der eine bückt sich neben mir und zeichnet mir mit dem finger ein herz in den schnee und wünscht, verschmitzt lachend: “happy valentine’s day!” so kann sogar ich diesem tag etwas abgewinnen.

ersatz.

Dienstag, den 10. Februar 2009

schneeberge.

kein schlechter ersatz zum feiern.

überdosis.

Samstag, den 17. Januar 2009

also wenn man dann noch mehr medikamente nehmen muss, um die nebenwirkungen der höchstdosierten anderen medikamente in den griff zu bekommen, also dann kommt man sich definitiv krank bzw. verunfallt vor. wär ja schon schön, es würde einfach so heilen, wie das vorgesehen ist, find ich. aber eben: geduld ist angesagt, bis zum abwinken.

festgesteckt.

Sonntag, den 11. Januar 2009

wenn’s nur irgendwie vorwärts ginge. das hier ist noch statischer als mein leben. kannst du mich wenigstens mal besuchen kommen? achja, das geht ja nicht. und warum nur verpass ich den ganzen schnee? und nein, keine sorge, ich bin ganz ruhig, gelangweilt, total nicht am ausrasten oder ähnlich derartiges. ehrlich.

aufstieg.

Montag, den 29. Dezember 2008

und erst jetzt begreife ich, was es bedeutet hat, dass wir diese treppen hochgehen konnten. wenn das leben einfacher wäre, würde ich jetzt eine wiederholung vereinbaren, für wenn dies denn wieder geht. aber so einfach ist es nun mal schlicht nicht. ist er es? oder du? und wie genau funktioniert fast nichts? ausserdem: langweilig, so generell. aber echt.

einkaufswut, ohne mich.

Samstag, den 13. Dezember 2008

seltsam, die ganze hysterie für einmal (unfreiwillig) nur vom hörensagen mitzuerleben. kein einkaufsgedränge, kein sich ärgern über schlechte dekoration. kein stress. im internet gibt’s das nicht. und die tage sind lang.

immerhin: meine nachbarn haben einen weihnachtsbaum, sogar ohne geblinke, den ich von meinem fenster aus sehen kann. und ich habe heute gebacken. vielleicht findet das da draussen ja tatsächlich alles wirklich statt.