alles zum stichwort ‘züglerei‘

dahingestellt.

Mittwoch, den 3. März 2010

ungewissheit eigentlich, dabei mehr gewissheit denn je. zukunftsgerichtetheit im übermass. aber durchaus nervaufreibend. lässt mich nicht richtig ankommen, aus nervosität die einsamkeit missen und mich furchtbar alleine fühlen. alles gleichzeitig, widersprüchlich, wie könnte es anders sein? dennoch: alles ist gut, ehrlich. aber mir fehlt zeit, an allen ecken und enden.

angekommen.

Mittwoch, den 27. Januar 2010

schlafen tut sich’s gut. schön werden wird’s. es war und ist allerdings noch viel arbeit. blöderweise auch sonstwo.

gross fühlt sich’s an. hell und neu. welten, in nicht vorhersehbarem masse.

erledigung.

Dienstag, den 8. Mai 2007

ich versinke in arbeit, bin dabei allerdings erstaunlich produktiv. habe übers wochenende (statt die aufgaben für meine studenten zu lösen… äh, ja) meine wohnung aufgeräumt, sachen ausgeräumt, aussortiert, weggeräumt, ausgepackt, umgeräumt, und dergleichen mehr. das wohnzimmer ist jetzt in einem zustand, dass man es als eingerichtet bezeichnen könnte. die küche auch, das schlafzimmer fast. das ist für meine verhältnisse sogar richtig gut, nach nur knapp 3 monaten in dieser wohnung! da war ich nur in berlin mit 2 tagen (und klitzekleinem zimmer in welchem man sich sonst nicht umdrehen konnte) schneller. heute hab ich aufnahmeprüfungen korrigiert, marathonmässig. aber irgendwie war’s ganz unterhaltsam, trotz meiner übermüdung. denn meine noch geheimen projekte haben mir den schlaf auf heute geraubt. also das bewerbungsschreiben dazu. wenn das bloss etwas wird, das wäre echt super! jedenfalls habe ich total viel erledigt. nur alles nicht so spannend, oder dann eben halt geheim. und ich bin erledigt. vielleicht der grund für das sich gerade wieder einmal einstellende gefühl von leere und ähnlichem. ich brauch mehr projekte, klarer fall.

ankunft.

Donnerstag, den 15. Februar 2007

die grossen räume geniessen. das meinganzallein sein derselbigen noch mehr. versuchen, die leichte fiebrigkeit und den muskelkater zu ignorieren und erinnerungen, die beim auspacken von dreijährig verpackt gewesenem hochkommen, wegzuschieben. mich über die frühlingshaftigkeit und die zwitschernden vögel wundern. einrichtungspläne schmieden. im brockenhaus stöbern und mich nicht aus platzgründen am kaufen hindern. das leben geniessen und mich frei fühlen.

aufbruch.

Mittwoch, den 14. Februar 2007

achtung, fertig, umzug. jetzt. los!

eingepackt.

Dienstag, den 13. Februar 2007

als ich vor einem jahr so in meiner, und seiner, damaligen wohnung sass, zwischen all den schachteln und säcken mit meinem leben darin, beelendete und beängstigte mich das immens. so dieses aufbrechen in eine unerwartete, ungewisse zukunft.

dann, vor einem guten halben jahr, war ich etwas verunsichert. so ganz klar war mir das nicht, dass das gut werden würde. (und recht hatte ich. gelohnt hat sich’s trotzdem. du weisst warum.)

jetzt ist alles neu und anderes. ich freue mich. sehr.

vollkommen.

Freitag, den 9. Februar 2007

hab wieder mal ein neues display, und somit bin ich wieder vollkommen mit dem internet verbunden. sehr gut. ausserdem hab ich grippe und noch nichts eingepackt; habe schüler mit der schilderung meines diss-themas fesseln können, obwohl’s die zweitletzte stunde vor den ferien war; habe die schlüssel für die neue wohnung; und das alleine rumsitzen macht mir erstaunlich wenig aus. ein vollkommmener tag, also, irgendwie.

rumdödeln.

Montag, den 5. Februar 2007

irgendwie ist das wieder mal so eine warte-situation. so leer. gefühlsmässig nur voll mit warterei. aufs umziehen. und das endliche ende der provisorität und der übergangslösungen, so wohntechnisch.

aber eigentlich habe ich ja ganz unglaublich viel zu tun. so mit schulpraktikum und kisten packen und sonst tausend sachen.

offenbar habe ich im letzten jahr irgendwie gelernt, sowas zu ignorieren. zwar schon alles, aber wirklich alles zu erledigen, aber ohne mich stressen zu lassen. das ist sehr gut.

und des weiteren tut kino sehr gute dienste, so im immer noch computerlosen alltag und menschlich unwohnlichem zuhause.

nachher, mit meiner ganz eigenen wohnung, wird dann alles gut und anders. definitiv.

wirklich gute nachrichten.

Donnerstag, den 14. Dezember 2006

so. jetzt ist’s sicher: die guten nachrichten haben sich konkretisiert und sind beschlossene sache. zwar aus technischen gründen noch nicht schriftlich, aber das wird nächste woche werden.
das alles will heissen: ich ziehe anfang februar um. in eine grosse zweizimmerwohnung, ich ganz alleine.
das ist nun endgültig ein anfang meines ganz eigenen lebens.

fledermaus.

Dienstag, den 6. Juni 2006

da ziehe ich doch weg von den kühen und dem überüppigen grün des stadtrandes in die zentrale stadtmitte, sozusagen fast direkt neben die autobahn direkt durch die stadt. und: vor meinem fenster kreist gerade eine fledermaus. wirklich. sehr cool ist das.