alles zum stichwort ‘züglerei‘

haken.

Samstag, den 3. Juni 2006

der musste ja kommen, der haken. ich meine, ich kann ja wohl nicht auch einfach mal glück haben im leben, so wie alle anderen, das wäre doch wirklich zu viel verlangt. jedenfalls kann es sein, dass meine neue bleibe nicht ganz so sicher ist, wie mir das bisher bekannt war. es kann sein, dass der hauptmieter plötzlich weggeht, und dann muss ich ja wohl auch gehen. und: es kann sein, dass dies sogar vor meinen prüfungen im oktober der fall ist. was sehr unpassend wäre.

sommerliche kälte.

Mittwoch, den 31. Mai 2006

ich friere. 5 grad draussen. hier drinnen sollen’s 19 sein, aber das glaube ich nicht. es ist saukalt. ich friere extrem ungern. so denkt’s sich’s sehr schlecht. und ich sollte arbeiten, sprich denken. nicht gerade motivierend. immerhin habe ich meinen winterschal aus wolle gefunden. alle anderen warmen sachen sind nicht hier, vorläufig, da ja sommer (?) ist und aus platzmangel. projekt: noch eine tasse heissen tee trinken. und irgendwie anfangen zu schreiben.

p.s. (11:33) es hilft alles nicht. kälte macht schläfrig. und lässt die gedanken tagträumerisch abschweifen. eine knappe seite geschrieben. viel zu wenig. fahre an die uni, da ist es wohl wärmer und mache da was anderes sinnvolles. oder auch nicht. jedenfalls friere ich da nicht. kann ja auch am abend oder morgen oder übermorgen weiterschreiben…

lustlosigkeit.

Freitag, den 26. Mai 2006

ein tag, unproduktiv wie ich es mir eigentlich absolut nicht leisten kann. genau eine seite geschrieben. das wären nun insgesamt achteinhalb. immerhin etwa gut die hälfte des zu erreichenden. trotzdem. demotivation pur. genervtheit. und keine ahnung warum eigentlich genau. kein wirklicher anlass in sichtweite. nur möglichkeiten, eventualitäten, vagheiten. was ich mich ja eigentlich unterdessen gewohnt sein sollte. - immerhin: es wächst die zuversicht, mich hier bald einzuleben.

losgelöst.

Mittwoch, den 24. Mai 2006

während der suche nach einem neuen wohnort war mir immer bewusst, dass der wohnortswechsel entweder die fortsetzung des einigermassen stabilen glücks so wie bisher oder dann einen totalen absturz mit sich bringen würde. nun bin ich umgezogen. was von beidem nun stattfindet, weiss ich noch nicht sicher. logischerweise, nach nur so kurzer zeit. es sind beide aspekte vertreten. die wohnung ist phantastisch. alle voraussetzungen für den rückerhalt meines eigenen lebens gegeben. ein gefühl der verlassenheit und einsamkeit ist aber auch da. ich bin noch überhaupt nie ohne jemanden an meiner seite umgezogen. das führt mir jetzt mein alleinesein immer wieder lähmend vor augen.

angekommen.

Dienstag, den 23. Mai 2006

alles da, überwältigende masse von dingen. unglaublich. ohne unterbruch umgezogen, eingerichtet. weit entfernt von fertig. aber jetzt ist alles so, dass ich weiterarbeiten kann, dass ich schlafen kann. meine sachen sind also alle da, aber ich muss erst noch ankommen. ging alles zu schnell, um es zu erfassen. aber ich glaube, es ist gut.

wechsel.

Dienstag, den 23. Mai 2006

so. jetzt gilt’s ernst. umzug. ins ungewisse neue. wieder mal eine art des neuanfangs in meinem leben. und doch geht vieles weiter wie bisher. denn dieser neuanfang betrifft eigentlich nur die facette wohnen. möglicherweise beeinflusst diese facette allerdings auch andere aspekte.

schlüssel.

Sonntag, den 21. Mai 2006

ich hab ihn. ich freue mich? ja. nein. weiss nicht. hoffe, das wird gut? war das ein weiser entschluss? werde ich da glücklich? frei? leben? bin grade sehr verunsichert. natürlich. wie könnte es anders sein. jetzt gerade möchte ich nicht alleine sein.

noch leerer.

Sonntag, den 21. Mai 2006

alles eingepackt, bereitgestellt, organisiert. obwohl der umzug erst übermorgen ist. morgen geht’s nicht.

ein gefühl wie pause. stillstand des lebens. totale leere.

aber irgendwie schön, weil alles so scheinbar aufgeräumt, kategorisiert und ballastlos ist.

luftleerer raum.

Sonntag, den 21. Mai 2006

dieser zustand des noch nicht weggezogen seins, nicht fertig vorbereitet habens und noch nicht umgezogen seins: völlige leere des raums. lähmend. beglückend. beengend. seltsam. schwebend. grund meiner energielosigkeit. die zerstörung des jetzt zur ermöglichung der zukunft fällt mir schwer. obwohl ich die zukunft, die rückkehr meiner freiheit und meines lebens kaum erwarten kann.

energielosigkeit.

Samstag, den 20. Mai 2006

das verfassen eines texts, bei dem es nur darum geht, eine kernidee auf zwei seiten aufzublasen und das ganze auch ein bisschen wissenschaftlich klingen zu lassen, kann schon unglaublich lange dauern. dies hat damit zu tun, dass ich es einerseits natürlich doch nicht schaffe, mich auf zwei seiten zu beschränken, und dass ich mich andererseits für sowas einfach nicht begeistern kann, und mich so überhaupt nicht zum schnell schreiben motivieren kann, sondern meist energielos vor dem computer sitze, und darauf warte, dass sich das ding von selber schreibt. jedenfalls ist jetzt irgendetwas geschrieben.

nun sollte ich noch den umzug vorbereiten. will heissen, sachen bereit stellen und zum mitnehmen auswählen. das braucht auch energie. viel energie. bin jedoch unglaublich müde. grundlos. mal sehen. vielleicht hilft ja etwas schwarztee.